Definition und Funktionsweise einer Inhaberaktie

Im Zusammenhang mit Ihren Investitionen an der Börse haben Sie vielleicht schon von Inhaberaktien im Gegensatz zu Namensaktien gehört. In diesem Artikel erklären wir Ihnen den Unterschied zwischen einer Inhaber- und einer Namensaktie sowie die Vor- und Nachteile der jeweiligen Aktien.

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Definition und Funktionsweise einer Inhaberaktie

Inhaberaktie oder Namensaktie :

Die Aktien oder Wertpapiere eines Börsenportfolios können Namens- oder Inhaberaktien sein. Im Fall von Inhaberaktien kennt die ausgebende Gesellschaft den Namen des Inhabers nicht. Im Falle einer Namensaktie ist der Aktionär dieser Gesellschaft bekannt. Die Auswirkungen dieses Unterschieds gehen aber noch weiter, denn er wirkt sich auch auf die Nachfolge dieser Wertpapiere aus.

In der Tat kaufen Börsenanleger Inhaberaktien meist im Rahmen kurz- oder mittelfristiger Anlagestrategien. Anleger, die eine dauerhafte Investition in das Kapital eines Unternehmens anstreben, werden Namensaktien bevorzugen.

Es ist jedoch möglich, dass Inhaberaktien auf Antrag bei einem Finanzintermediär in Namensaktien umgewandelt werden können. Wie wir im weiteren Verlauf dieses Artikels sehen werden, gibt es natürlich noch weitere wichtige Unterschiede zwischen Inhaber- und Namensaktien, sei es in Bezug auf die Verwaltung, die Rentabilität oder die Information.

 

Die Investition in einen Inhaber und ihre Besonderheiten :

Zunächst sei an dieser Stelle daran erinnert, dass eine Aktie eigentlich ein Eigentumstitel ist, der gehandelt werden kann. Die Aktie repräsentiert einen Teil des Grundkapitals einer Kapitalgesellschaft. Eine Aktie verleiht dem Aktionär also Rechte, wenn er sie mit dem Ziel kauft, durch den späteren Verkauf zu einem höheren Wert einen Gewinn zu erzielen. Um Unternehmensaktien, die auch als "Wertpapiere" bezeichnet werden, zu besitzen, müssen sie auf einem Wertpapierkonto oder einem PEA oder Plan d'Epargne en Actions auf den Namen des Inhabers eingetragen werden. Auf einem solchen Konto hat der Aktionär dann die Wahl, ob er die Wertpapiere als Inhaberaktien oder als Namensaktien halten möchte.

Wie bereits erwähnt, wird bei Inhaberaktien die Identität des Inhabers nicht an das Unternehmen weitergegeben, sondern ist nur den Finanzintermediären bekannt, die für die Verwaltung der Aktien zuständig sind. Es fällt auf, dass der größte Teil der in Frankreich gehaltenen Börsenpapiere in dieser Form, d. h. als Inhaberaktien, gehalten wird. Dieses System ist ideal für Aktionäre, die ihre Wertpapiere nur kurz- oder mittelfristig halten möchten.

Im Gegensatz dazu ermöglichen Namensaktien dem Aktionär, in das Aktienregister des ausgebenden Unternehmens eingetragen zu werden.

Einer der Hauptunterschiede zwischen Inhaber- und Namenspapieren besteht darin, dass es einfacher ist, Inhaberpapiere zu übertragen, da diese keine notarielle Beurkundung erfordern und für eine manuelle Schenkung geeignet sind.

 

Warum sollten Sie sich für Inhaberaktien entscheiden?

Bei der Entscheidung für eine dieser beiden Möglichkeiten des Wertpapierbesitzes müssen mehrere Kriterien und Elemente miteinander verglichen werden.

  • Erstens und in Bezug auf die Information bleibt die Namensaktie interessanter, da der Aktionär, der dem Unternehmen bekannt ist, leichter Zugang zu den Hauptversammlungen hat. Für Inhaber von Inhaberpapieren ist es jedoch möglich, eine Einladung zu Hauptversammlungen beim Verwaltungsintermediär zu beantragen.
  • Die Verwaltung ist eine der Stärken von Inhaberaktien, da es hier möglich ist, alle Wertpapiere in einem einzigen Wertpapierkonto oder PEA zusammenzufassen. Der Besitz von Namensaktien erfordert die Eröffnung eines Kontos bei jeder Gesellschaft, deren Aktien man besitzt, außer im Fall von verwalteten Namensaktien.
  • Auch die Besteuerung von Inhaberpapieren ist mit einem einzigen Steuerformular für alle Aktien einfacher.
  • Es ist jedoch anzumerken, dass die Rentabilität der Wertpapiere bei Namenspapieren immer noch höher ist, da sie manchmal von Treuevorteilen wie einem doppelten Stimmrecht oder einer erhöhten Dividende profitieren können. Darüber hinaus sind Namenspapiere von Depotgebühren befreit, was einen wesentlichen Vorteil darstellen kann.

Häufig gestellte Fragen

Wie hält man Inhaberaktien?

Wenn Sie Inhaberschuldverschreibungen kaufen möchten, müssen Sie zunächst ein Medium besitzen, in dem die Wertpapiere aufbewahrt werden können. In der Regel handelt es sich dabei um ein Wertpapierkonto oder einen PEA (Plan Epargne en Actions). Diese Art von Anlageprodukten werden meist von Banken oder einigen Finanzvermittlern angeboten. Letztere berechnen außerdem variable Gebühren für Transaktionen und Aufträge. Achten Sie also darauf, dass Sie die verschiedenen Angebote vergleichen, bevor Sie sich auf den Weg machen.

Wie wandelt man eine Inhaberaktie in eine Namensaktie um?

Wenn Sie Inhaberpapiere oder -aktien besitzen und diese in Namensaktien umwandeln möchten, ist dies in den meisten Fällen möglich. Dazu müssen Sie nämlich nur Ihren Finanzintermediär bitten, indem Sie ihm einen Antrag auf Eintragung in die Aktionärsregister des betreffenden Unternehmens schicken. Ihre Wertpapiere werden dann auf das Unternehmen und ein mit ihm verbundenes Konto übertragen. Natürlich ist diese Übertragung nicht kostenlos und mit gewissen Kosten verbunden.

In welcher Situation sollten Sie Inhaberaktien wählen?

Der Besitz von Inhaberaktien eignet sich vor allem für Aktionäre mit einem kurzen oder mittleren Anlagehorizont. Das Ziel ist hier, die Wertpapiere relativ schnell wieder zu verkaufen und dabei einen Gewinn zu erzielen. Wenn Sie eine längerfristige Anlagestrategie verfolgen und hauptsächlich auf Dividendenzahlungen aus sind, empfehlen wir Ihnen, Namensaktien zu halten, da diese eine höhere Rentabilität bieten und Sie von weiteren Vorteilen des ausgebenden Unternehmens profitieren können.

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