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Analyse vor dem Kaufen oder Verkaufen der Ubisoft-Aktie

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Marktkapitalisierung und Umsatz von Ubisoft

17/01/2022 - 12h37

Der französische Konzern Ubisoft erobert sich weiterhin einen großen Platz in der Videospielbranche, indem er seine finanzielle Leistung in jedem Steuerjahr verbessert. Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2020/21.

Faktoren, die vor dem Kauf oder Verkauf von Ubisoft-Aktien zu beachten sind

Analyse Nummer 1

Zunächst sollte man genau verfolgen, welche Videospiele neu auf den Markt kommen, vor allem diejenigen, für die Ubisoft bereits eine rentable Lizenz besitzt. Informationen darüber erhält man aus aktuellen Informationen und Ankündigungen des Konzerns.

Analyse Nummer 2

Die Entwicklung von Umsatz und Marktanteil von Ubisoft sowie gegebenenfalls Veränderungen des Marktanteils gegenüber der Konkurrenz sind interessante Informationen. Gleichzeitig sollte man die Stärken und Schwächen der wichtigsten Wettbewerber der Branche unter die Lupe nehmen.

Analyse Nummer 3

Von großer Bedeutung sind alle Partnerschaften, die Ubisoft eingeht. Vor allem Partnerschaften mit anderen Videospielanbietern oder Lizenzgebern können wichtige Hinweise geben, da der Konzern damit unter Umständen sein Produktportfolio ausbaut und dadurch neue Kunden gewinnt.

Analyse Nummer 4

Die Kundenbindungsstrategie von Ubisoft spielt bei der Analyse ebenfalls eine zentrale Rolle. Man sollte sich ansehen, inwieweit die Nutzer den Videospielen des Unternehmens treu bleiben.

Analyse Nummer 5

Auch alle anderen Strategien von Ubisoft sollte man genau unter die Lupe nehmen. Das Unternehmen kommuniziert regelmäßig Informationen über die strategischen Wachstumspläne und Finanzziele für die kommenden Jahre.

Analyse Nummer 6

Selbstverständlich sollte man die aktuellen Finanzergebnisse von Ubisoft genau auswerten und Veränderungen im Zeitablauf berücksichtigen.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Ubisoft

Wir kommen nun zu einer etwas detaillierten Vorstellung der Aktivitäten von Ubisoft, damit Sie die zukünftigen Chancen und Risiken besser antizipieren können. Nachfolgend einige Angaben zum Unternehmen und den wichtigsten Umsatzquellen.

Ubisoft Entertainment ist ein französischer Videospielanbieter. Er gehört aktuell zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und im Publishing von interaktiven Videospielen für Geräte wie Spielkonsolen, PCs, Smartphones und Tablets.

Um die Aktivitäten von Ubisoft besser einordnen zu können, kann man sie in verschiedene Geschäftsbereiche einteilen. Nachfolgend eine Übersicht nach dem Umsatzanteil.

  • Auf den Vertrieb der Videospiele in Nordamerika entfallen 43,6 % des Konzernumsatzes.
  • Es folgt der Vertrieb der Videospiele in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika mit 42,7 % des Umsatzes.
  • Die restlichen 13,7 % des Umsatzes werden mit der Produktion und dem Publishing von Videospielen erwirtschaftet.

Darüber hinaus ist eine Einteilung der Aktivitäten nach Produkt- und Dienstleistungsarten möglich. In diesem Fall verteilt sich der Umsatz wie folgt:

  • Onlinevideospiele erwirtschaften heute 74,4 % des Konzernumsatzes.
  • Mit Videospielkassetten werden 21,1 % des Umsatzes generiert.
  • Dienstleistungen bringen schließlich 4,1 % des Umsatzes ein. Dazu gehört vor allem die digitale oder physische Lieferung von Inhalten, Updates, Korrekturen, Verbesserungen, Wartung sowie Lizenzen.
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Konkurrenten

Sie haben nun einen besseren Überblick über das Unternehmen Ubisoft und seine Aktivitäten. Nachfolgend erhalten Sie einige Erläuterungen über die wichtigsten Konkurrenten dieses Sektors, also über die umsatzmäßig größten Unternehmen der Videospielbranche.

Tencent

Die chinesische Tencent Holding wurde 1998 gegründet und hat sich auf Dienstleistungen in den Bereichen Internet, Mobiltelefonie sowie Onlinewerbung spezialisiert. Zum Angebot gehören Dienstleistungen wie soziale Netzwerke, Internetportale, Onlineshops und Onlinespiele mit mehreren Spielern. Tencent betreibt unter anderem einen Instant-Messaging-Dienst und das größte chinesische Webportal.

Sony Corporation

Der japanische Multi hat seinen Sitz in der Nähe von Tokio und ist in verschiedenen Sektoren tätig. Dazu gehören Elektronik, Telekommunikation, Informatik, Videospiele, Musik, Kino und Audiovision. Der Konzern besitzt über 100 Tochterunternehmen auf der ganzen Welt und ist in mehr als 180 Ländern der Erde aktiv.

Microsoft Corporation

Das multinationale amerikanische Informatikunternehmen wurde 1975 gegründet und gehört heute neben Apple und Amazon zu den bedeutendsten Börsenwerten der NASDAQ. Auch Videospiele und Spielkonsolen gehören zu den Aktivitäten. Microsoft beschäftigt aktuell über 148 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern der Erde aktiv.

Activision Blizzard Inc.

Dieses amerikanische Unternehmen ist auf Entwicklung und Publishing von Videospielen spezialisiert. Es entstand 2017 durch die Fusion von Activision und Vivendi Games. Activision Blizzard gehört heute zu den führenden Videospielpublishern der Welt und entwickelte beispielsweise das bekannte Spiel Call of Duty .

Electronic Arts

Im Auge behalten sollte man zudem Electronic Arts (EA). Das amerikanische Unternehmen wurde 1982 gegründet, der Firmensitz befindet sich heute im kalifornischen Redwood City. EA gehört zu den bedeutendsten Entwicklern und Produzenten von Videospielen der Welt. Bis 2008 lag Electronic Arts sogar an der Spitze der Branche, was vor allem einer ausgefeilten Strategie für die Übernahme von Unternehmen und Videospiel-Franchises sowie der Akquisition von Sportlizenzen (u. a. FIFA, NBA, NFL und LNH) zu verdanken war.

Nintendo

Zuletzt sollte man die Konkurrenz des Unternehmens Nintendo nicht vernachlässigen. Der japanische Multi wurde 1889 in der Nähe von Kyoto (Japan) gegründet. Nintendo ist auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Spielekonsolen spezialisiert, von denen einige Modelle in der Vergangenheit quasi einen Kultstatus erreichten, beispielsweise NES (Nintendo Entertainment System), Nintendo 64, Wii, Nintendo GameCube, Nintendo DS oder die derzeit aktuelle Nintendo Switch. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch im Segment Videospiele aktiv und entwickelte beispielsweise Spiele wie Super Mario und The Legend of Zelda.


Strategische Allianzen

Hasbro

2013 kündigte Ubisoft die Unterzeichnung einer Partnerschaftsvereinbarung mit dem Herausgeber von Gesellschaftsspielen Hasbro an. Dadurch kann das französische Unternehmen auf seinen Konsolen Videospielversionen von klassischen Gesellschaftsspielen wie Risk, Monopoly und Trivial Pursuit anbieten.

Coca-Cola

 2014 schloss Coca-Cola eine Partnerschaft mit Ubisoft ab. Aus dieser Kooperation entstand ein kostenloser Song für das 2009 entwickelte Tanzspiel Just Dance, das ein weltweiter Erfolg war und von dem mehr als 50 Millionen Exemplare, darunter 3,6 Millionen in Frankreich, verkauft wurden.

Sony

Anlässlich der Electronic Entertainment Expo (E3) schlossen Ubisoft und Sony eine Partnerschaft für das Spiel 'Assassin's Creed Syndicate' ab, um neue Inhalte für die Playstation 4 anzubieten. 'Assassin's Creed Syndicate' erschien am 23. Oktober 2015 für die PS4.

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Positive Faktoren für die Ubisoft-aktie
Vorteile und Stärken der Ubisoft-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Eine der wichtigsten Stärken von Ubisoft ist natürlich seine Positionierung auf dem Videospielmarkt, da es sich um den drittgrößten unabhängigen Entwickler weltweit handelt. Der Erfolg des Unternehmens ist auf einige seiner sehr beliebte Spielereihen zurückzuführen, wie Assassin‘s Creed, Just Dance, Watch Dogs, Far Cry oder die Tom Clancy-Saga mit Splinter Cell, Ghost Recon, Rainbow6 oder The Division. Ubisoft steht mit Assassin‘s Creed, Far Cry oder Watch Dogs vor allem bei den sogenannten Open-World-Spielen sehr gut da. Dieses Genre ist in den letzten Jahren immer erfolgreicher geworden und macht mittlerweile mehr als 60% Marktanteil am Videospielmarkt aus, verglichen mit nur 16% im Jahr 2008. Ubisoft ist natürlich auch in allen anderen Kategorien der Videospielbranche gut vertreten. Die Blockbuster des Unternehmens sind auf den gängigen Spielekonsolen präsent, Spiele wie Ghost Recon Online sind als Free-to-play-Spiel für den PC erhältlich und bei den mobilen Spielen ist Rayman das bekannteste Beispiel. Ubisoft hat übrigens den auf mobile Spiele spezialisierten Entwickler Ketchapp aufgekauft, der für das Spiel 2048 verantwortlich ist.

Darüber hinaus zeigt Ubisoft in den letzten Jahren steigende Marktanteile mit nicht weniger als 33% bei den Konsolen Playstation und Xbox. Die Gruppe investiert ebenfalls viel in den digitalen Bereich, der derzeit den Löwenanteil des Unternehmensumsatzes erwirtschaftet (75%). Die Marktanteile der Gruppe in den USA sind auf 10% gestiegen und sind damit doppelt so hoch wie 2015. Auf dem europäischen Markt ist ein Anstieg auf 14,3% zu verzeichnen. Insbesondere der Verkauf von Videospielen in den USA profitierte vom Wertverlust des Euro gegenüber dem US-Dollar und macht nun fast 40% des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus.

Negative Faktoren für die Ubisoft-aktie
Nachteile und Schwächen der Ubisoft-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Aber natürlich hat die Ubisoft-Aktie nicht nur Stärken, sondern auch einige Schwächen. Dazu gehört die Tatsache, dass es für Investoren aufgrund des schwachen Marktkonsenses in der Videospielbranche weiterhin schwierig ist, die Ergebnisse des Unternehmens zu antizipieren. Ubisoft hat mit steigenden Produktionskosten und einer besonders harten Konkurrenzsituation zu kämpfen und das Unternehmen ist im Segment der Casual-Spiele einem hohen Preisdruck ausgesetzt.

Des Weiteren ist zu bedauern, dass der Spieleentwickler im Gegensatz zu seinen großen Herausforderern nicht konsequent auf Online-Multiplayer-Spiele setzt.

Die jüngsten Ergebnisse des Unternehmens waren schließlich, gerade im Hinblick auf die Verkaufszahlen des Blockbusters Assassin‘s Creed im Jahr 2015, eher enttäuschend. Das Unternehmen hat die Entwicklung der Spieleserie vorerst gestoppt und plant einen Reboot in der nahen Zukunft. Der freie Cash Flow des Unternehmens hat sich auch durch die Veröffentlichung von zwei AAA-Spielen im Jahr 2016 verschlechtert, was bei den Anlegern zu Besorgnis im Hinblick auf eine baldige Erholung geführt hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Ubisoft echte Vorteile für Investoren bietet und das Unternehmen zuversichtlich in Bezug auf die eigene Zukunft zu sein scheint, aber dass die Entwicklung und Geschäftsergebnisse aufmerksam verfolgt werden müssen, um die längerfristigen Wachstumsaussichten einschätzen zu können.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar, noch sollen sie dazu auffordern, einen Vermögenswert zu kaufen oder zu verkaufen.

Häufig gestellte Fragen

In welchen Aktienindizes ist Ubisoft enthalten?

Die Aktie des Unternehmens Ubisoft notiert zurzeit in der Abteilung A der Pariser Börse Euronext. Ubisoft ist eines der Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert in Frankreich, daher ist die Aktie im Leitindex CAC All Shares enthalten, allerdings nicht im CAC 40. Darüber hinaus findet man die Aktie in der Zusammensetzung anderer Aktienindizes wie CAC All Tradable, CAC Large 60, CAC Next 20, Euronext 100, PEA, SBF 120 und STOXX France 50.

Wie hoch war die Dividendenausschüttung von Ubisoft im Jahr 2020?

Im Jahr 2020 hat Ubisoft den Aktionären keine Dividende ausgeschüttet. Die Rendite dieses Wertpapiers war im entsprechenden Geschäftsjahr mit -0,09 negativ. Aktuell verfügt der Konzern über Eigenkapital in Höhe von 1322 Millionen Euro. Dass keine Dividende ausgeschüttet wurde, liegt daran, dass Ubisoft im Jahr 2019 einen Verlust von 124 Millionen Euro erwirtschaftete.

Wer besitzt Kapitalanteile an Ubisoft?

In der Aktionärsstruktur von Ubisoft sind mehrere private Aktionäre enthalten. Dies sind unter anderem: die Familie Guillemot, die immer noch 17,79 % der Unternehmensanteile besitzt, die Bank JPMorgan Chase & Co, der 11,09 % der Anteile gehören, Crédit Agricole Corporate and Investment Bank (9,49 % der Anteile), Tencent Holding (5,01 % der Anteile), Baillie Gifford & Co (5 % der Anteile), BlackRock (4,92 % der Anteile) und WCM Investment Management (3,95 % des Unternehmenskapitals).

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