Marktkapitalisierung und Umsatz von TUI

  •   DEHOUI Lionel

TUI ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Hannover, Deutschland, das in der Tourismusbranche tätig ist. TUI ist weltweit als Marktführer in diesem Bereich anerkannt. Der Konzern ist in vielen Ländern der Welt stark vertreten. Im Jahr 2020 wurde die gesamte Tourismusbranche durch die Coronavirus-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen. Diese gesundheitliche Situation beeinträchtigte daher den reibungslosen Ablauf der Geschäftstätigkeit des Unternehmens im Geschäftsjahr 2020/21. Hier sind die wichtigsten Fakten zu den Leistungen des deutschen Reiseveranstalters.

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Marktkapitalisierung und Umsatz von TUI
Droit image : Jerzy WITKOWSKI

TUI profitiert im dritten Quartal 2020/21 von der Entwarnung.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 konnte der deutsche Tourismusriese TUI seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um das Neunfache steigern. Der Umsatz belief sich auf 649,7 Millionen Euro, verglichen mit 72 Millionen Euro im Vorjahr. Diese Leistung wurde von der Erholung der Buchungen in einigen Schlüsselmärkten wie Deutschland angetrieben.

Durch die Aufhebung der Reiseverbote in den kontinentaleuropäischen Märkten konnte das Unternehmen seine Einnahmen in diesem Quartal steigern. Tatsächlich hat der größte Reiseveranstalter der Welt schon immer auf europäische Touristen gesetzt. Diese machen übrigens 21 Millionen seiner 28 Millionen Kunden aus.

Zwischen April und Juni 2021 enthüllte das Unternehmen einen Nettoverlust nach Anteilen der Gruppe von schätzungsweise 934,8 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 betrug der Verlust 2,4 Milliarden Euro gegenüber 2,3 Milliarden Euro im Vorjahr (zum gleichen Zeitpunkt). Der Ebit-Verlust seinerseits halbierte sich.

Er belief sich in Q3-2020/21 auf -748 Millionen Euro, gegenüber -1 456 Millionen Euro in Q3 des Vorjahres. Eine der größten Erfreulichkeiten des Quartals war der gute Cashflow des deutschen Konzerns. Das Unternehmen verzeichnete einen positiven Cashflow von 320 Millionen Euro, den ersten seit dem Ausbruch des Coronavirus.

 

Über die Erholung der Buchungen im dritten Quartal

Von der Erholung im Zeitraum April bis Juni 2021 profitierten vor allem bestimmte Reiseziele. Dabei handelt es sich um die südeuropäischen Länder. An erster Stelle steht Spanien mit den Balearen und den Kanarischen Inseln. Danach folgen die griechischen Inseln, insbesondere Kreta und Rhodos.

Darüber hinaus profitierte das Unternehmen von der frühen Kommunikation Griechenlands mit den Touristen auf dem alten Kontinent. Diese basierte schon immer auf preisgünstigen Aufenthalten in der Sonne in Regionen, in denen es viele Sehenswürdigkeiten zu besichtigen gibt. Darüber hinaus wurde der Aufschwung auch durch den Inlandstourismus und Kreuzfahrten unterstützt.

Für den gesamten Sommer 2021 verzeichnete der Konzern aus Hannover rund 4,2 Millionen Buchungen, darunter 1,5 Millionen allein für den Monat Mai. Die meisten dieser Buchungen entfielen auf Pauschalreisen. Mehr als 52% der Kunden der Gruppe entschieden sich für Online-Urlaubsbuchungen.

 

Überblick über die Geschäftstätigkeit der Gruppe im vierten Quartal und im gesamten Geschäftsjahr 2020/21

Das Geschäftsjahr 2020/21 des deutschen TUI-Konzerns war geprägt von der Covid-19-Pandemie, die die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in diesem Zeitraum stark beeinträchtigte. Dies zwang den weltweit führenden Reiseveranstalter dazu, das zweite Geschäftsjahr in Folge mit einem hohen Verlust abzuschließen.

Im gesamten Geschäftsjahr 2020/21 (Ende September) verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 2,48 Milliarden Euro, verglichen mit einem Rekordverlust von 3,1 Millionen Euro im Jahr zuvor. Im vierten Quartal erreichte der Umsatz des Konzerns 3,5 Milliarden Euro, gegenüber 1,2 Milliarden Euro im vierten Quartal des Vorjahres. Im Jahresvergleich hat er sich fast verdreifacht.

Das Betriebsergebnis näherte sich einem ausgeglichenen Ergebnis. Es betrug -97 Millionen Euro im Vergleich zu einem Verlust von 570 Millionen Euro im Vorjahr.

 

TUI wird im Geschäftsjahr 2020/21 vom deutschen Staat gerettet.

Ab dem dritten Quartal machten sich die Auswirkungen des von TUI eingeführten großen Umstrukturierungsplans bemerkbar. Zur Erinnerung: Mit diesem Programm strebt der deutsche Riese eine Senkung seiner hohen Kosten an. Um dieses Ziel zu erreichen, plant er den Abbau von 8.000 Arbeitsplätzen. Dies entspricht 10 % seiner weltweiten Belegschaft.

Dies betrifft 60 % der Arbeitsplätze in Frankreich. Ebenfalls im Rahmen der Erreichung dieses Ziels beabsichtigt der Konzern, einen Verkauf von 20 % der Flugzeuge seiner Flotte, Tui Fly, zu realisieren. Darüber hinaus hat die Gesundheitskrise die Unzulänglichkeiten des Modells "integrierte Reise" aufgezeigt, dem der Konzern lange Zeit ein großes Privileg eingeräumt hatte.

Dies geschah mit dem Ziel, gegenüber Konkurrenten wie Airbnb und Booking.com eine gute Widerstandsfähigkeit zu zeigen. Mit der Zeit berichteten die am Boden gebliebenen Flugzeuge von einer schwer zu tragenden Belastung. Im Frühjahr 2020, als die Krise ihren Höhepunkt erreichte, war der deutsche Staat eine große Hilfe für TUI.

Er ermöglichte dem Unternehmen nämlich das Überleben, indem er ihm unter die Arme griff. Das Unternehmen erhielt vom deutschen Staat staatliche Hilfen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro. So könnte dieser im Laufe der Zeit bis zu 25 % der Anteile an dem Konzern besitzen.

 

Über die Dividende und die Marktkapitalisierung von TUI

Der deutsche Tourismusriese TUI gehört zu den Unternehmen in diesem Sektor, die Dividenden an ihre Aktionäre ausschütten. Dieser Kupon wird jährlich ausgezahlt. Die letzte Dividende des Unternehmens (12. Dezember 2020) betrug 0,54 Euro pro Aktie.

Darüber hinaus berichtet das Unternehmen über eine bemerkenswerte Präsenz auf den Finanzmärkten. Sie erfreut sich einer doppelten Börsennotierung. Es ist sowohl an der Frankfurter Börse als auch an der Londoner Börse notiert. Die Gruppe wird daher in den FTSE 100 Index aufgenommen. Anfang Dezember 2021 hatte das Unternehmen eine geschätzte Marktkapitalisierung von über 3 Milliarden Euro.

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