SAP

SAP-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Wenn Sie vorhaben, an der Deutschen Börse zu traden, dann gibt es einige Wertpapiere, denen man ganz besondere Aufmerksamkeit schenken sollte. Ein Beispiel dafür ist die SAP-Aktie. Wenn Sie diese Aktie analysieren möchten, sollten Sie die nachfolgenden Informationen unbedingt kennen. Sie erhalten ihren Realtimekurs sowie eine umfassende Analyse ihrer historischen Kurse.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Angesichts eines sich stabilisierenden Marktes dürfte SAP kurzfristig eine Strategie für einen deutlichen und stabilen Ausbau der Aktivitäten umsetzen. Insofern sollte man genau darauf achten, welche Ergebnisse diese Strategie bringt.

Analyse Nummer 2

Durch die mittlerweile gefestigte finanzielle Lage des Unternehmens könnte SAP versuchen, gezielt und strategisch in bestimmte Schwellenmärkte zu investieren, um dort besser Fuß zu fassen.

Analyse Nummer 3

In der letzten Zeit hat SAP hohe Beträge in Forschung und Entwicklung investiert. Insofern wird die Lancierung neuer innovativer Produkte und Dienstleistungen im Bereich Informatik erwartet. Es versteht sich von selbst, dass das Unternehmen durch jedes neue Produkt Marktanteile hinzugewinnen kann.

Analyse Nummer 4

Darüber hinaus ist zu erwarten, dass SAP sein Produktportfolio durch die Akquisition von Unternehmen erweitert und sich dabei nicht ausschließlich auf die Bereiche konzentriert, in denen der Konzern bereits aktiv ist.

Analyse Nummer 5

Genau beobachten sollte man vor allem den Hauptkonkurrenten von SAP, das amerikanische Unternehmen Oracle, welches mit Sicherheit seinen Markanteil verteidigen wird.

Analyse Nummer 6

Die immer stärkere Ausbreitung der sogenannten «Open-Source-Technologien» könnte eine Bedrohung für SAP darstellen, wenn der Konzern nicht über eine strategischere Umsetzung neu entstehender Kundenbedürfnisse nachdenkt.

Analyse Nummer 7

Ein Marktrückgang oder andere finanzielle Bedrohungen sind ebenfalls Punkte, die sich möglicherweise negativ auf die Aktivitäten von SAP auswirken und eine positive Entwicklung in der Zukunft behindern.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen SAP

Hier erhalten Sie einige ergänzende Erläuterungen über das Unternehmen SAP und seine Geschäftstätigkeit, z. B. detailliertere Informationen über die verschiedenen Sparten und die wesentlichen Umsatzquellen. Auf diese Weise können Sie besser nachvollziehen, wie sich das Unternehmen auf längere Sicht entwickeln wird.

SAP SE (die Abkürzung steht für Systemanalyse Programmentwicklung) ist ein deutscher Softwarehersteller. Genauer gesagt ist SAP derzeit die weltweite Nummer eins der Anbieter von Softwarepaketen für die Steuerung von Geschäftsprozessen.

Um die Aktivitäten von SAP besser einordnen zu können, kann man sie in verschiedene Geschäftsbereiche einteilen. Nachfolgend eine Übersicht nach dem Umsatzanteil.

  • Entwicklung und Vertrieb der Softwarepakete stellen mit 85 % den weitaus größten Anteil am Konzernumsatz dar. Darunter fallen Anwendungen für ERP und Finanzwesen, Personalmanagement, Kundenbeziehungen (CRM), Supply Chain Management und anderes. SAP bietet zudem Supportdienstleistungen an.
  • Die verbleibenden 15 % des Umsatzes werden mit Dienstleistungen für Beratung und Ausbildung erwirtschaftet.

Interessant ist auch die geografische Verteilung des erwirtschafteten Umsatzes von SAP. Das Unternehmen erwirtschaftet 14,7 % in Deutschland, 29,5 % in den übrigen europäischen Ländern, im Mittleren Osten und in Afrika, 33,3 % in den Vereinigten Staaten, 7,3 % in anderen amerikanischen Ländern, 4,8 % in Japan und 10,4 % in der Asien-Pazifik-Region.

Umfassende Kenntnisse über die diversen Sparten des Unternehmens sind zwingend notwendig, um die Signale der Fundamentalanalyse richtig interpretieren und die zukünftige Entwicklung des Aktienkurses an der Börse besser antizipieren zu können.

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Konkurrenten

Wir kommen nun zu einem Überblick über das Konkurrenzumfeld von SAP. Es liegt auf der Hand, dass es in dieser Branche noch einige andere bedeutende Akteure gibt, die alles daransetzen, SAP Marktanteile abzunehmen.

Oracle

Eine bedeutende Konkurrenz stellt der Konzern Oracle Corporation dar. Das amerikanische Unternehmen wurde 1977 von Larry Ellison gegründet und bietet mehrere Leaderprodukte an. Dazu gehören eine Datenbanklösung (Oracle Database), ein Anwendungsserver (Oracle Weblogic Server), ein Softwarepaket für integriertes Management (Oracle E-Business-Suite) und ein Cloud-Computing-Angebot (Oracle Cloud Infrastructure). Zurzeit liegt Oracle sowohl im Hinblick auf den Umsatz als auch auf die Marktkapitalisierung auf Platz zwei der Rangliste.

Microsoft Corporation

Ein weiterer ernst zu nehmender Konkurrent von SAP ist Microsoft. Das amerikanische multinationale Informatikunternehmen wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet. Es gehört heute neben Apple und Amazon zu den Unternehmen mit den größten Börsenwerten an der NASDAQ. Seit 2014 ist Satya Nadella CEO von Microsoft, er folgte damit Steve Ballmer, der wiederum 2000 Bill Gates in dieser Funktion ablöste. Der Konzern beschäftigt heute 148 000 Mitarbeiter in rund 120 Ländern der Erde.

Salesforce

Auch das Unternehmen Salesforce, ein amerikanische Softwarehersteller mit Sitz in San Francisco, zählt zu den bedeutenden Wettbewerbern von SAP. Zu den Angeboten von Salesforce zählen webbasierte Geschäftsanwendungen für verschiedene Bereiche. Am bekanntesten sind dabei diverse Lösungen für das Kundenbeziehungsmanagement. Bereits 2014 tat sich Salesforce als Vorreiter in Sachen Cloud-Computing hervor. Seit der Einführung der ersten cloudbasierten CRM-Software konnte Salesforce mehr als 100

The Sage Group

Der letzte wichtige Konkurrent von SAP, den wir hier anführen, ist The Sage Group, ein Softwareunternehmen mit Sitz in Newcastle upon Tyne (Großbritannien). Sage ist derzeit die Nummer drei der europäischen Anbieter von Softwarepaketen, hinter SAP und Dassault Systèmes und vor Software AG und Datev. Sage ist in 24 Ländern der Erde vertreten und vertreibt seine Angebote in mehr als 160 Ländern. Die Aktie des Unternehmens notiert an der Londoner Börse und fließt in die Berechnung des Aktienindex FTSE 100 ein.


Strategische Allianzen

Die Strategie von SAP basiert auf einer ständigen Weiterentwicklung sowie auf dem Abschluss spezifischer Allianzen mit Wettbewerbsunternehmen sowie Unternehmen, die dieser Branche nahestehen. Nachfolgend einige Beispiele.

Intel

1997 gründete SAP mit dem Konkurrenzunternehmen Intel ein Joint Venture namens Pandesic. Im Jahr 2000 wurde dieses Unternehmen jedoch letztendlich aufgrund fehlender Rentabilität wieder aufgegeben.

Nokia

2009 wurden SAP und Nokia Partner, indem sie in Joint Venture im Bereich von Authentifizierungslösungen und Maßnahmen gegen Produktpiraterie gründeten.

IBM

2017 haben IBM und SAP bedeutende Investitionsprojekte im Bereich digitale Verarbeitung angekündigt.

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Vorteile und Stärken der SAP-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Für eine vernünftige Investition in den Kurs der SAP-Aktie sollte man sich zunächst die Zeit nehmen, die Zukunftsperspektiven dieses deutschen Unternehmens genau zu analysieren. Dafür vergleicht man idealerweise die Stärken und Schwächen des Konzerns, um das Wachstumspotenzial abzuleiten und das Interesse des Wertpapiers für Investoren zu erkennen. Nachfolgend zunächst ein Überblick über die Stärken dieses Konzerns.

Eine der wichtigsten Stärken des Technologieunternehmens ist seine Innovationskraft. Die meisten Produkte, die SAP anbietet, sind sehr innovativ und stoßen daher bei den Nutzern der Programme auf starkes Interesse, zumal sie in der Regel neu entstandene Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen.

Zudem ist der Konzern SAP generell extrem innovationsorientiert und ständig bestrebt, neue technologische Produkte und Angebote auszuarbeiten. Damit dies gelingt, investiert das Unternehmen hohe Summen in Forschung und Entwicklung. Dadurch hat es stets einen Vorsprung vor der Konkurrenz und kann bedarfsgerechte und erfolgreiche Produkte auf den Markt bringen.

Die Positionierung von SAP innerhalb der Branche ist eine weitere nicht von der Hand zu weisende Stärke. Der Konzern gehört zu den führenden Unternehmen dieses Sektors, ein Punkt, der generell einen Vertrauensvorschuss auf Kundenseite bedeutet. Zum Ansehen und damit zur Positionierung von SAP hat beigetragen, dass die Produkte qualitativ sehr hochwertig sind.

Die in jüngster Zeit erfolgte Integration der Business-Objects-Werkzeuge in die Softwarelösungen kam bei Unternehmenskunden sehr gut an. Diese können nun eine Software von SAP selbst in ihre eigenen Systeme implementieren.

Die Tatsache, dass inzwischen viele kleine und mittlere Unternehmen die ERP-Software Business One von SAP einsetzen, kann dem Unternehmen auch dabei helfen, größere Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern als Kunden zu gewinnen.

Nachteile und Schwächen der SAP-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wie angeführt besitzt der deutsche Konzern SAP die notwendigen Stärken, die dabei helfen, die zukünftige Entwicklung zu sichern. Dieser Punkt alleine betrachtet könnte dafür sprechen, eine Hausse-Position auf die Aktie zu zeichnen. Bevor man eine derartige Strategie umsetzt, sollte man jedoch die Schwächen des Unternehmens analysieren, da sich diese möglicherweise negativ auf das Wachstum auswirken.

Zunächst ist SAP einem sehr starken Konkurrenzdruck durch einige Wettbewerber ausgesetzt. So steht beispielsweise das von SAP entwickelte ERP-System in einem direkten Wettstreit zu Produkten des Branchenleaders, dem amerikanischen Großkonzern Oracle.

Die Ergebnisse von SAP haben sich zwar in den letzten Jahren leicht verbessert, allerdings kann man nicht von einer überzeugenden Zunahme sprechen, die Investoren und Aktionäre wirklich zufriedenstellen würde.

Der Konzern muss zudem noch einige Anstrengungen unternehmen, um seine Aktivitäten mehr zu diversifizieren und sich so besser vor Risiken zu schützen, die mit der Fokussierung auf eine einzige Branche verbunden sind. Das relativ enge Produktsortiment und die Konzentration auf ein bestimmtes Betätigungsfeld könnten dem Unternehmen mittel- oder langfristig schaden.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Auf welchen Märkten ist der SAP-Konzern vertreten?

Der SAP-Konzern ist aktuell in drei großen geografischen Zonen vertreten. Dies sind Europa-Mittlerer Osten-Afrika (mit dem Unternehmenssitz in Walldorf), Nord- und Südamerika (mit dem Sitz SAP America in Newton Square, Pennsylvania) und die Asien-Pazifik-Region mit Japan, auch APJ genannt, in der Japan, Australien, Indien und mehrere andere asiatische Länder zusammengefasst sind. Zum SAP-Konzern gehören mehr als 115 Tochterunternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungszentren.

Welche Zahlen sollte man über das Unternehmen SAP kennen?

Zu den wichtigen Kennzahlen über SAP gehört beispielsweise die Angabe über die Anzahl der Kunden: SAP hat weltweit circa 440 000 Kunden in mehr als 180 Ländern. Der Konzern hat zudem mehr als 21 000 Partnerunternehmen und beschäftigt rund 101 150 Mitarbeiter aus über 140 Ländern. Dazu gehören rund 15 000 Berater und Ausbilder sowie 7 700 Techniker und Wartungsbeauftragte. Der Konzern besitzt mehr als 100 Innovations- und Entwicklungszentren.

Wie hoch ist das geschätzte Risiko für die SAP-Aktie?

Laut Einschätzungen und Analysen des Wertpapiers, liegt das Risiko für die SAP-Aktie über einen Zeitraum von 10 Jahren bei 36,99 %. Auf drei Jahre gesehen sinkt das Risiko dagegen auf 26,2 %; auf nur sechs Monate steigt es dagegen auf 39,96 %. Am höchsten ist das Risiko – nämlich 44,72 % – über einen Zeitraum von 3 Monaten.

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