Marktkapitalisierung und Umsatz von Renault

  •   DEHOUI Lionel

Die Renault-Gruppe ist in Europa Marktführer im Bereich der Elektroautos. Weltweit ist er der drittgrößte Automobilhersteller. Das Unternehmen ist eine Allianz mit Nissan und Mitsubishi Motors eingegangen. Es ist in über 130 Ländern vertreten und hat weltweit über 180.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2021 verzeichnete das Unternehmen nach der Covid-19-Pandemie wieder einen Gewinnanstieg. Im Folgenden sind die wichtigsten Fakten zu den im Geschäftsjahr 2021 verzeichneten Zahlen aufgeführt.

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Marktkapitalisierung und Umsatz von Renault
Droit image : Ivan Radic - Flickr

Geschäftstätigkeit durch Gesundheitskrise und Mangel an Komponenten beeinträchtigt.

Das Geschäftsjahr 2021 der Renault-Gruppe war von mehreren Ereignissen geprägt. Die Aktivitäten erholten sich nach einem schwierigen Jahr 2020 nur zögerlich. So war die Gesundheitskrise von Covid-19 eines der herausragenden Ereignisse, die die wirtschaftlichen Aktivitäten in mehreren Ländern der Welt störten. Sie beeinträchtigte die finanzielle Leistung vieler Unternehmen im Laufe des Jahres 2020 schwer.

Auch die Renault-Gruppe blieb von dieser Tatsache nicht verschont. Die Covid-19-Pandemie hat die Geschäftstätigkeit des Unternehmens im Jahr 2020 stark beeinträchtigt. Diese wurde auch durch den weltweiten Mangel an elektronischen Bauteilen, der im Laufe des Jahres die gesamte Automobilindustrie betraf, beeinträchtigt.

Der Automobilhersteller unternahm jedoch die notwendigen Anstrengungen, um die Auswirkungen dieser Knappheit auf die Produktion so weit wie möglich zu begrenzen. Dies rechtfertigt die Erholung im Jahr 2021.

 

Bilanz des Geschäftsjahres 2021 in den beiden Halbjahren

Nach einem erheblichen Verlust von 8 Milliarden Euro im Jahr 2020 konnte sich Renault bereits zu Beginn des Jahres 2021 wieder erholen. Mit ihrem Strategieplan konnte die Renault-Gruppe als Nettoergebnis (im Jahr 2021) 967 Millionen Euro erwirtschaften. Der operative Free Cashflow der Sparte Automobile1 nach Veränderung des Betriebskapitalbedarfs beträgt 1,3 Milliarden Euro. Dies trägt dazu bei, dass die von Automotive verzeichnete Nettoverschuldung im Jahr 2020 um 2 Milliarden Euro reduziert wird.

Dies ist das Ergebnis der zahlreichen Anstrengungen, die das Unternehmen unternommen hat, um das Ruder herumzureißen. Nachdem der Renault-Konzern bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2020 gemischte Ergebnisse verzeichnet hatte, konnte er seine Leistungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 stark verbessern. Diese Maßnahmen setzten sich bis 2021 fort. Dies ist auf die erfolgreiche Beschleunigung des Plans der Gruppe zur Senkung der Fixkosten und zur Verbesserung ihrer Preispolitik zurückzuführen.

In seinem strategischen Plan mit dem Namen "Renaulution" räumte der französische Konzern der Cash-Generierung und der Profitabilität Priorität ein. Darüber hinaus zeigten die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um der Gesundheitskrise zu widerstehen, im zweiten Halbjahr 2020 erste positive Auswirkungen. Sie zeigen sich insbesondere in einer bemerkenswerten Verbesserung der operativen Rentabilität in diesem Zeitraum.

Darüber hinaus war der operative Free Cashflow im Automobilbereich positiv. Diese guten Ergebnisse zeigen die ersten Anzeichen für eine Erholung des Unternehmens nach den starken Auswirkungen der Pandemie im Jahr 2020. Das Jahr I des strategischen Plans "Renaulution" ist also für den Konzern produktiv.

 

Umsatz und operative Marge von Renault im Jahr 2021.

In den gesamten zwölf Monaten des Geschäftsjahres 2021 erzielte die Renault-Gruppe einen Umsatz von 46,2 Milliarden Euro, gegenüber 43.474 Millionen Euro im Jahr 2020. Er stieg im Jahresvergleich um 6,3 %.

Im Jahr 2021 verzeichnete der Automobilbereich ohne AVTOVAZ bereits im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg von 1,7 Milliarden Euro. Der Volumeneffekt fiel mit +8,7 Prozentpunkten positiv aus. Dies ist hauptsächlich auf die Umsetzung des strategischen Plans "Renaulution" zurückzuführen. Für das Geschäftsjahr 2021 verzeichnete Renault eine operative Marge von 3,6 % (vs. Ausblick auf eine operative Marge in der gleichen Größenordnung wie im ersten Halbjahr 2021, d.h. 2,8 %). Damit wurde Renaults Ziel einer operativen Marge von über 3 % im Jahr 2023 zwei Jahre früher als geplant erreicht.

Die operative Marge im Automobilbereich ohne AVTOVAZ stieg ihrerseits um 2,8 % gegenüber -6,5 % im ersten Halbjahr 2020. Der Auftragsbestand des Konzerns in Europa (mit mehr als drei Monaten Verkaufszeit) wird durch die Attraktivität des Angebots von Renault E-TECH, Nutzfahrzeugen, Dacia Spring 100 % elektrisch und auch Dacia Sandero gestützt.

Die operative Marge des Konzerns beläuft sich auf 1,7 Milliarden Euro. Dies entspricht 3,6 % des Umsatzes. Dieser Wert verbessert sich im Vergleich zu 2020 um 2 Milliarden Euro. In H2 2021 beläuft er sich auf 4,4 %.

Die operative Marge im Automobilbereich1 beläuft sich auf 507 Millionen Euro. Dies entspricht 1,2 % des Segmentumsatzes. Das ist eine Verbesserung um 1,8 Milliarden Euro im Vergleich zu 2020. Der Volumeneffekt ist also mit +4,4 Prozentpunkten positiv.

 

Performance anderer Finanzindikatoren im Jahr 2021

Für das Geschäftsjahr 2021 verzeichnete Renault ein Betriebsergebnis von 368 Millionen Euro gegenüber -1.999 Millionen Euro im Vorjahr. Diese Leistung ist auf die Umsetzung des strategischen Plans "Renaulution" zurückzuführen. Außerdem kam es zu einem Rückgang der durchschnittlichen Verschuldung. Dies hatte zur Folge, dass das Finanzergebnis des Konzerns deutlich anstieg.

Der Automobilhersteller verzeichnete im Jahr 2020 ein Nettoergebnis von 368 Millionen Euro. Das Nettoergebnis, Konzernanteil, belief sich seinerseits im gesamten Jahr auf 368 Millionen Euro.

Für dieses Jahr weist das Unternehmen einen operativen Free Cashflow aus dem Automobilbereich (einschließlich AVTOVAZ) vor Veränderung des Betriebskapitalbedarfs von 1,6 Milliarden Euro gegenüber -4.551 Millionen Euro im Jahr 2020 aus. Nach Veränderung des Betriebskapitalbedarfs beträgt der Cashflow 1,3 Milliarden Euro.

 

Dividende und Marktkapitalisierung von Renault im Jahr 2021.

Die Renault-Gruppe weist einen attraktiven Abschlag für den Aktionär auf. Um dies zu erkennen, muss man nur die Marktkapitalisierung im Jahr 2021 betrachten. Sie beträgt 10,4 Milliarden Euro gegenüber einem Wert des Eigenkapitals der Gruppe von 25,34 Milliarden Euro im Jahr 2020. Es ist zu beachten, dass die Renault-Gruppe ihre Dividende im Jahr 2020 gestrichen hat.

Die Renault-Aktie wird an der Pariser Börse an der Euronext notiert. Ende 2021 ist das Unternehmen in der Zusammensetzung des Börsenindex CAC 40 enthalten. Der Wert seines Eigenkapitals beläuft sich auf 24,34 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Aufwertungspotenzial von mindestens +143 %.

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