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OSRAM

Analyse vor dem Kaufen oder Verkaufen der Osram-Aktie

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Faktoren, die vor dem Kauf oder Verkauf von Osram-Aktien zu beachten sind

Analyse Nummer 1

Genau überwachen sollte man alle Aktivitäten, die mit der unternehmerischen Sozialverantwortung (Corporate Social Responsability, CSR) in Verbindung stehen. Durch solche Aktivitäten könnte es dem Unternehmen schneller gelingen, seine Geschäftstätigkeit auf Schwellenmärkte auszudehnen, die bekanntermaßen eine der großen wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft darstellen.

Analyse Nummer 2

Man sollte ebenfalls genau verfolgen, ob es gesetzliche Änderungen gibt, die die Branche oder den Export von Osram-Produkten betreffen, und deren Auswirkungen gegebenenfalls in die Überlegungen einbeziehen.

Analyse Nummer 3

Wichtig sind darüber hinaus alle Investitionen in den Bereich Forschung und Entwicklung, wobei man hier versuchen sollte, das Kosten/Nutzen-Verhältnis abzuschätzen. Investitionen in diesen Bereich sind zweifellos unabdingbar, je nach dem aus ihnen resultierenden Erfolg kann sich die Höhe dieser Investitionen jedoch auf die Gesamtrentabilität des Unternehmens auswirken.

Analyse Nummer 4

Die direkten Konkurrenten sind ein weiterer wichtiger Punkt. Hierbei ist zu überwachen, ob sich die Marktanteile der großen Player verschieben oder ob es andere wichtige Wirtschaftsmeldungen gibt, die in diesem Zusammenhang relevant sind.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Osram

Der deutsche Industriekonzern Osram ist zurzeit einer der wichtigsten Hersteller von Lichtsystemen weltweit. Neben Glühbirnen und klassischen Leuchtmitteln produziert das Unternehmen Speziallampen, optoelektronische Halbleiter, Leuchten und LED-Beleuchtungssysteme.

Der Ursprung des Osram-Konzerns geht auf die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück als ein österreichischer Chemiker und Unternehmer 1906 die Wortmarke OSRAM beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin anmeldete. Das Wort war aus den Worten Osmium (OS) und Wolfram (RAM) zusammengesetzt. Es handelt sich dabei um die beiden Metalle, welche für die Glühfäden von Glühlampen verwendet wurden.

Nachdem in den 1840er Jahren die Glühlampe erfunden wurde, setzte ein regelrechter Boom in der Beleuchtungsindustrie ein und kurz vor dem Ersten Weltkrieg zählte die Glühlampenherstellung zu einer der schnellsten wachsenden Bereichen der Elektroindustrie, was dem Beleuchtungshersteller in die Hände spielte.

Nachdem die Patente von OSRAM während mehreren Jahren von den Glühlampenherstellern Siemens &Halske sowie von AEG verwendet wurden, schlossen sich die beiden Firmen 1919 zusammen und wurden zur Osram GmbH KG. Das neugegründete Unternehmen konnte in den Folgejahren extrem schnell wachsen. In den Dreissigerjahren zählte es bereits zu den weltweit größten Glühbirnenherstellern und hatte Niederlassungen in Shanghai und Rio de Janeiro. Alleine in Deutschland belief sich der Marktanteil auf gut 70 %. Die führende Stellung konnte Osram nicht zuletzt durch intensiven Erfahrungsaustausch mit diversen anderen internationalen Herstellern halten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Unternehmen auf Anordnung der Sowjetunion gezwungen, mehrere Werke in Deutschland zu schließen. Das Unternehmen konnte aber nichtsdestotrotz weiterhin bestehen und verlegte 1954 seinen Hauptsitz von Berlin nach München. 1978 wurde die Osram dann vollständig von Siemens übernommen, konnte aber weiterhin als eigene Rechtsform geführt werden.

Ein historischer Wendepunkt war 1999 als Osram vom Mutterkonzern Siemens die LED-Sparte übernehmen konnte, um in das zukunftsträchtige Halbleitergeschäft einzusteigen. Da der Trend zu vermehrter Benutzung von LED-Beleuchtung kurz danach ausbrach und neue Technologien immer mehr auf Halbleiterbasieren, konnte Osram enorme Gewinne mit der neu erworbenen LED-Sparte generieren. Mit dem Potenzial der LED-Sparte sind dem Wachstum des Unternehmen keine Grenzen mehr gesetzt. Dazu kommt, dass die Innovationskraft des Unternehmens noch lange nicht erschöpft ist. Die wirtschaftliche Verwertung der Chip-Fertigungs-Expertise und neuartige Anwendungen im sichtbaren und nicht-sichtbaren Spektrum des Lichtes sind nur wenige Beispiele dafür, mit welchen Technologien das Unternehmen auch in Zukunft für Furore sorgen wird.

2015 wurde angekündigt, dass der Konzern sein gesamtes Geschäft mit Privatkunden, was rund einen Drittel der Mitarbeiter ausmacht, abspalten werde. 2016 wurde bekannt, dass das neue abgespaltene Unternehmen unter dem Namen Ledvance auftreten wird. Der Name setzt sich aus zwei Wörtern „LED“ und „Advance“ zusammen, was für das Kerngeschäft Licht (LED) stehen soll und für den Fortschritt (Advance), der mit der LED-Technologie verbunden wird. Obwohl das Unternehmen als rechtlich eigenständiges Unternehmen auftreten wird, darf es weiterhin den Markennamen Osram für seine Produkte verwenden.

Heute produziert Osram mit seinen weltweit 24 000 Mitarbeiter an nicht weniger als 33 Standorten auf der ganzen Welt und erzielt den größten Teil seines Umsatzes in Deutschland, Europa, den Vereinigten Staaten sowie in der Asien-Pazifik-Region.

Die Aktivitäten des Unternehmens sind in vier Sektoren aufgeteilt: Der Specialty Lighting Sektor (SP), welcher ein breites Spektrum an Lampen und System für diverse Branchen und Spezialanwendungen bietet. Der Opto Semiconductors Sektor (OS), welcher Produkte rund um die Technologie optischer Halbleiter entwickelt, produziert und vermarktet. Dazu gehört einerseits die LED-Technologie, die sichtbares Licht erzeugen und andererseits auch diverse Optohalbleiter, welche nicht sichtbares Licht emittieren. Des Weiteren gibt es den Digital Systems Sektor (DS), der traditionelle elektronische Betriebsgeräte und LED-Treiber herstellt. Der letzte Sektor ist der Lighting Solutions Sektor (LS), welcher das Leuchten- und Lösungsgeschäft des Unternehmens umfasst. Dazu gehören sowohl die Herstellung und der Vertrieb von Leuchten als auch die Konzeption und Umsetzung von Beleuchtungslösungen in der Innen- und Außenbeleuchtung sowie auch das Servicegeschäft.

Der erste Sektor (SpecialityLighting) ist der umsatzstärkste Sektor und generiert rund 45 % aller Umsätze. Insgesamt hat Osram 2016 einen Umsatz von rund 3.80 Millionen Euro erzielt. Am Umsatz gemessen ist Osram heute nach dem niederländischen Konzern Philips weltweit der zweitgrößte Leuchtmittelhersteller.

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Konkurrenten

Siemens

Osram war früher ein Tochterunternehmen von Siemens, ist aber zwischenzeitlich selbstständig. Dank der Entwicklungsstrategie der ehemaligen Muttergesellschaft gehört Osram heute zu den weltweit führenden Unternehmen in der Leuchtmittelbranche. Abgesehen von einigen kleinen Unternehmen, die jedoch keine echte Gefahr für Osram darstellen, gibt es nur einen ernstzunehmenden Konkurrenten, nämlich das Unternehmen Philips.

Philips

liegt aktuell an der Spitze, was den Verkauf und die Herstellung von Glühbirnen angeht. Seit einigen Jahren ist Osram jedoch Philips dicht auf den Fersen.


Strategische Allianzen

Siemens

Zunächst sollten Sie immer daran denken, dass Osram ursprünglich eine Tochtergesellschaft von Siemens im Bereich der Leuchtmittel war. Seit dem Börsengang von Osram im Jahr 2011 konnte das Unternehmen einige strategische Partnerschaften eingehen und damit seine Geschäfte auf dem Weltmarkt vorantreiben. Nachfolgend aktuelle Beispiele.

Valeo

2013 hat Osram eine Vereinbarung mit Valeo unterzeichnet, welche die gemeinsame Gründung eines Joint Venture in Nordamerika zum Inhalt hat. In der Zwischenzeit hat Valeo jedoch die Anteile von Osram übernommen.

Innoluce

2017 sind Osram und Innoluce eine Partnerschaft eingegangen, um zusammen einen LIDAR-Sensor der neusten Generation auf der Basis von Mikroelektromechanischen Systemen (MEMS) zu entwickeln. Dieser innovative Sensor soll künftig ein Bestandteil von selbstfahrenden Autos sein.

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Positive Faktoren für die Osram-aktie
Vorteile und Stärken der Osram-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Sie interessieren sich für die Osram-Aktie und haben vor, eine mittel- oder langfristige Position auf das Wertpapier zu zeichnen? Dann sollten Sie sich vor einer Entscheidung unbedingt mit den Stärken und Schwächen des Unternehmens beschäftigen, denn die Gegenüberstellung der positiven und negativen Punkte hilft Ihnen dabei, den zukünftigen Grundtrend des Vermögenswerts besser zu antizipieren. Als Hilfestellung erhalten Sie nachfolgend eine Auflistung dieser Stärken und Schwächen, wobei wir zunächst mit den positiven Aspekten beginnen.

Als Erstes muss man unterstreichen, dass es Osram gelungen ist, auf internationaler Ebene zu expandieren. Das Unternehmen ist heute auf der ganzen Welt aktiv und beliefert Kunden in mehr als 100 Ländern. Dadurch ist Osram besser vor geoökonomischen Risiken geschützt, die mit einem bestimmten Land oder einer bestimmten Region verbunden sind.

Angesichts der aktuellen Umweltfragen und ökologischen Herausforderungen kann Osram sich einer gegenüber der Konkurrenz sehr vorteilhaften Positionierung rühmen. Das Unternehmen produziert einen hohen Anteil ökologisch verträglicher Leuchtsysteme. Dieser boomende Markt verspricht langfristig interessante Einnahmen.

Man muss unterstreichen, dass Osram ein technologisch innovatives Unternehmen ist, das viel in Forschung und Entwicklung investiert und unablässig neue Produkte auf den Markt bringt, welche die aktuellsten Bedürfnisse erfüllen.

Osram kann sich zudem auf eine gute und verlässliche Beschaffungskette stützen, die in der Lage ist, in kürzester Zeit alle für die Produktion notwendigen Ressourcen bereitzustellen. Dank der Qualität der Belieferung hat Osram einen größeren Handlungsspielraum bei der Befriedigung der Nachfrage.

Negative Faktoren für die Osram-aktie
Nachteile und Schwächen der Osram-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wie erwähnt besitzt Osram viele Pluspunkte, die dazu beitragen, den positiven Trend des Wertpapiers in der Zukunft zu unterstützen. Doch wie in den meisten Fällen gibt es neben all diesen Stärken auch Schwächen, über die man nicht hinwegsehen, sondern die man vor einer Tradingentscheidung ebenfalls berücksichtigen sollte. Nachfolgend der wichtigste negative Punkt von Osram.

Diese Schwäche betrifft die Präsenz auf bestimmten Märkten. Obwohl das Unternehmen in vielen Ländern der ganzen Welt tätig ist, scheint es Schwierigkeiten mit dem Markteintritt in Schwellenmärkten zu haben.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar, noch sollen sie dazu auffordern, einen Vermögenswert zu kaufen oder zu verkaufen.
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CFDs sind komplexe Finanzinstrumente. Wegen der Hebelwirkung tragen sie ein hohes Risiko, Geld schnell zu verlieren. 78% der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld. Bitte beachten Sie, sich über die Risiken des CFD-Handels im Voraus zu informieren, da hohe Verluste nicht ausgeschlossen werden können.

Eine Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen. Die aufgeführte Trading-Historie beträgt weniger als 5 Jahre und eignet sich möglicherweise nicht als Grundlage für eine Anlageentscheidung.

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