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Novartis-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Die Pharmaziebranche ist derzeit einer der beliebtesten Sektoren auf dem Aktienmarkt und scheint für viele Investoren von Interesse zu sein. Wenn auch Sie in die Aktien des Novartis-Konzerns investieren möchten, dann erhalten Sie nachfolgend wichtige Informationen über dieses Unternehmen sowie eine kurze aber konkrete Analyse der Börsencharts mit den historischen Aktienkursen.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Man beobachtet, dass medizinische Innovationen heute einen immer größeren Stellenwert einnehmen; dies gilt vor allem für die Bereiche Technologie und betriebliche Gesundheitsförderung. Die Präsenz von Novartis in diesen beiden Segmenten könnte daher die Basis für zusätzliche Erträge sein.

Analyse Nummer 2

Novartis versucht, seine Aktivitäten in unterentwickelten und armen Ländern auszubauen. Dies Strategie könnte sich im Hinblick auf die steigenden medizinischen Bedürfnisse in diesen Gebieten langfristig auszahlen.

Analyse Nummer 3

Darüber hinaus könnte Novartis seine Erfahrung und das fachspezifische Know-how für die Entwicklung nachhaltiger Angebote auf der ganzen Welt nutzen. In diesem Bereich kann sich das Unternehmen auf zahlreiche technische Ressourcen sowie seine Mitarbeiter stützen.

Analyse Nummer 4

Einige Medikamente oder Technologien sind heute überholt und bescheren dem Unternehmen hohe Verluste. Um die Rentabilität langfristig sicherzustellen, muss Novartis daher noch mehr auf innovative Produkte setzen.

Analyse Nummer 5

Denken Sie daran, dass die Konkurrenz in dieser Branche eine echte Bedrohung für Novartis darstellt. Große Pharmaunternehmen liefern sich auf der ganzen Welt einen unbarmherzigen Krieg um Marktanteile und ringen um neue Patente.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Novartis

Der Novartis-Konzern wird Ihnen - zumindest vom Namen her - nicht unbekannt sein. Dieses Unternehmen ist zurzeit einer der Marktführer weltweit in der Pharmaziebranche. Novartis erzielt seinen Umsatz in mehreren Bereichen, wozu neben pharmazeutischen Produkten auch Produkte für die Augenheilkunde, Generika, Impfstoffe, Diagnostika und andere Produkte gehören.

Der Großteil der Erträge wird in der Schweiz realisiert. Daneben ist das Unternehmen aber in ganz Europa, den Vereinigte Staaten, Japan und Südamerika tätig.

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Konkurrenten

Lesen Sie mehr über die wichtigsten Konkurrenten von Novartis. Sie erhalten eine Übersicht über große Pharmahersteller, die in denselben Segmenten wie dieser Konzern tätig sind.

Pfizer

Einer der stärksten Wettbewerber von Novartis ist das amerikanische Unternehmen Pfizer, das 1849 gegründet wurde. Der Großkonzern ist in mehr als 150 Ländern der Erde tätig. Pfizer ist in Bezug auf den Umsatz die weltweite Nummer eins der Branche und beschäftigt über 81 800 Menschen weltweit.

Sanofi

Ein weiterer Konkurrent von Novartis ist der französische Pharmakonzern Sanofi. Dieses Unternehmen hat sich auf die Herstellung von verschreibungspflichtigen Medikamenten spezialisiert, vor allem gegen Diabetes, seltene Krankheiten, multiple Sklerose und Krebserkrankungen. Darüber hinaus entwickelt und produziert es Impfstoffe. Sanofi gehört zu den führenden Pharmaunternehmen der Welt und wickelt den größten Teil seiner Geschäftstätigkeit auf internationaler Ebene ab. Der Konzern beschäftigt mehr als 100 000 Menschen in über 100 Ländern. Darüber hinaus gehört Sanofi angesichts seines Börsenwerts zu den größten Unternehmen der Pariser Börse. Sanofi ist in Frankreich das Unternehmen, das am meisten Geld in Forschung & Entwicklung investiert.

Roche Holding

Zu den Konkurrenten von Novartis gehört auch Roche. Dieser Schweizer Pharmakonzern ist eines der führenden Unternehmen der Branche weltweit. Roche ist über zwei Tochterunternehmen in zwei Divisionen tätig

Merck

Ein wichtiger Konkurrent ist das 1668 gegründete deutsche Unternehmen Merck. Der Unternehmenssitz liegt in Darmstadt (Hessen). Merck ist auf die Bereiche Chemie und Pharmazie spezialisiert. Der Konzern hat mehr als 55 000 Mitarbeiter, die in 66 Ländern arbeiten.

Bayer AG

Die Bayer AG ist ein weiterer ernst zu nehmender Konkurrent von Novartis. Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern wurde 1863 gegründet. Bayer ist in den Sparten Pharmazie (rezeptpflichtige Medikamente), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente, OTC-Produkte) und Crop Science tätig. Letzteres betrifft das Segment Pflanzenschutzprodukte für die Landwirtschaft, das seit der Übernahme von Monsanto vor einigen Jahren zum Konzern gehört. Bayer wurde vor allem durch das 1897 entwickelte Medikament Aspirin bekannt.

AstraZeneca

Der letzte wichtige Konkurrent von Novartis, den wir hier anführen, ist AstraZeneca. Der Konzern entstand durch die Fusion des schwedischen Pharmaunternehmens Astra und des britischen Unternehmens Zeneca. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 63 000 Mitarbeiter. Diese verteilen sich auf die Bereiche Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von pharmazeutischen Produkten sowie auf die Bereitstellung von Dienstleistungen für die medizinische Versorgung. AstraZeneca ist vorwiegend in den Therapiebereichen Onkologie, Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Atemwegserkrankungen tätig.


Strategische Allianzen

GlaxoSmithKline

2014 schloss Novartis eine Vereinbarung mit dem britischen Unternehmen GlaxoSmithKline, in deren Rahmen Vermögenswerte ausgetauscht wurden. Im Rahmen eines Ringtausches übernahm Novartis dabei für 16 Milliarden Dollar die Onkologiesparte von GSK, während GSK für 7,05 Milliarden Dollar zuzüglich Gebühren das Impfstoffgeschäft (ohne Grippemittel) von Novartis übernahm.

Google

Um Diabetikern das Leben zu erleichtern und eine Messung des Blutzuckerspiegels durch intelligente Kontaktlinsen zu ermöglichen, bot Google Novartis eine Allianz im Bereich vernetzte Medizin an. Ziel für Google war natürlich, sich in einer boomenden Branche zu positionieren. Für eine schnelle Umsetzung des Projektes unterzeichneten Google und Alcon, eine Tochtergesellschaft des Pharmariesen Novartis, am 15. Juli 2014 eine Partnerschaftsvereinbarung.

Propeller Health

2017 ging Novartis eine Allianz mit Propeller Health ein, um gemeinsam ein vernetztes Inhalationssystem zu entwickeln, das in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollte.

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Vorteile und Stärken der Novartis-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Mit CFDs (Contracts for Difference) kann man die Aktie des Schweizer Konzerns Novartis heutzutage online traden und selbst langfristige Positionen zeichnen. Bevor man jedoch eine langfristig angelegte Strategie für dieses Wertpapier umsetzt, sollte man die Stärken und Schwächen des Unternehmens kennen, um besser antizipieren zu können, wie sich die Geschäfte in der Zukunft möglicherweise entwickeln. Daher zunächst ein Überblick über die Vorteile des Konzerns.

An erster Stelle ist dabei die starke internationale Ausrichtung von Novartis zu nennen. Das Unternehmen ist mit seinen pharmazeutischen Aktivitäten in rund 140 Ländern auf der ganzen Welt operativ tätig. Diese internationale Präsenz ist ein gewisser Schutz gegen Probleme in einer bestimmten geografischen Zone.

Die Haupttätigkeit von Novartis liegt zudem in einer Branche, die aufgrund ihres breiten Spektrums äußerst geschätzt wird: pharmazeutische Produkte. Der Konzern hat sein Produktangebot innerhalb dieses Sektors diversifiziert und bietet neben Medikamenten, Impfstoffen, Generika und Consumer Health Produkten auch Tiermedikamente sowie sonstige Produkte für tierärztliche Behandlungen an. Somit richtet sich Novartis an mehrere Märkte und Zielgruppen.

Zusammen mit der Tochtergesellschaft Novartis Biotechnologie ist der Novartis-Konzern in der Lage, intensiv zu forschen und immer wirksamere Behandlungen zu entwickeln. Dies macht das Unternehmen zu einem Marktführer der Branche. Innovative Produkte schützt Novartis selbstverständlich durch Patente, damit kein anderes Unternehmen sie verwerten kann. Auf diese Weise hat Novartis ein umfangreiches Portfolio an patentgeschützten pharmazeutischen Produkten entwickelt, die auf der ganzen Welt sehr geschätzt werden.

Novartis versucht darüber hinaus, seine Geschäfte durch eine Strategie weiterzuentwickeln, in der Fusionen und Akquisitionen anderer Unternehmen eine große Rolle spielen. Der Konzern übernimmt regelmäßig Firmen, die auf diverse Bereiche spezialisiert sind, um auf diese Weise das eigene Unternehmen zu stärken und die Geschäftstätigkeit auszudehnen.

Dank diverser Initiativen, die von den Medien positiv gewürdigt werden, besitzt Novartis in der Öffentlichkeit ein gutes Image. So war beispielsweise die betriebliche Gesundheitsvorsorge eine der ersten spezifischen Initiativen. Aber auch das Engagement des Konzerns für das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD), das in Entwicklungsländern den Zugang zu biologischen Ressourcen im Bereich von Forschung und Entwicklung sicherstellt, ist hier zu nennen.

Man muss darüber hinaus unterstreichen, dass die Kunden Novartis sehr schätzen. 2005 wurde das Unternehmen sogar als eines der « anerkanntesten Unternehmen der Welt » ausgezeichnet, ein Titel, der noch heute auf Kundenseite sehr positiv verankert ist und für Vertrauen sorgt.

Die letzte Stärke, auf die wir hier eingehen, betrifft die Mitarbeiter des Konzerns. Aktuell arbeiten mehr als 120 000 Menschen auf der ganzen Welt für Novartis und leisten ihren Anteil an der Entwicklung neuer Produkte und deren Vermarktung.

Nachteile und Schwächen der Novartis-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Sie haben nun gelesen, dass der Schweizer Konzern Novartis über zahlreiche Vorzüge verfügt, die in den nächsten Jahren dazu beitragen dürften, dass sich dieses Unternehmen weiterentwickelt und dass der Kurs der börsennotierten Aktie dementsprechend nach oben zeigt. Doch ein gewissenhafter Investor analysiert vor einer Positionierung zunächst, welche Punkte eine positive Entwicklung unter Umständen bremsen. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über einige Schwächen des Konzerns.

Wir erinnern zunächst daran, dass Novartis durch die Werbung für bestimmte Produkte für kontroverse Diskussionen gesorgt hat, was das Vertrauen der Öffentlichkeit etwas beschädigt hat.

In Indien bekam Novartis nach der Einführung von sehr strengen Gesetzen hinsichtlich des Patentschutzes für pharmazeutische Produkte Probleme. Dies ist umso gravierender, als dass dieses Unternehmen auf dem indischen Markt sehr aktiv ist.

Zu den Schwachstellen von Novartis zählt darüber hinaus ein hohes Kostenniveau. Das diversifizierte Produktangebot bedingt ein breites Spektrum an Produktionsanlagen, was wiederum hohe Kosten verursacht. Bei manchen Neueinführungen dauert es einige Jahre, bis die notwendigen Investitionen amortisiert sind und die Produkte Gewinne abwerfen.

Die Pharmabranche wird zwar im Allgemeinen auf lange Sicht als sehr gewinnträchtiger Sektor angesehen, doch darf man nicht vergessen, dass einige Geschäftsbereiche des Konzerns einen sehr zyklischen Charakter haben. Dies betrifft besonders Produkte, die für ganz aktuelle Anforderungen entwickelt wurden, welche in der Zukunft möglicherweise überholt sind. Insofern kann es vorkommen, dass Produkte selbst in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium wieder aufgegeben werden, weil die Zielgruppe nicht mehr vorhanden ist. Die Einstellung solcher Produktentwicklungen führt logischerweise zu erheblichen Kosten, da besonders in der Anfangsphase eines Projektes hohe Beträge investiert werden.

Obwohl diese Schwächen im Vergleich zu den Stärken weniger zahlreich sind, können sie sich erheblich auf die mittel- und langfristige Entwicklung des Unternehmens und somit des Wertpapiers auswirken, und Sie sollten diese Elemente daher unbedingt in Ihre Analyse einfließen lassen.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann man die Kursentwicklung der Novartis-Aktie verfolgen?

Die beste Möglichkeit, um die Kursentwicklung der Novartis-Aktie zu verfolgen, bietet ein Börsenchart in Echtzeit. Solche Charts finden Sie in der Regel auf Websites, die sich auf den Bereich der Börse spezialisiert haben, oder auf der Tradingplattform eines Brokers. Auch auf der Website von Novartis erhalten Sie diese Information im Bereich, der Investoren vorbehalten ist. Zu bevorzugen sind Charts, bei denen man technische Indikatoren anzeigen lassen sowie die Zeitperioden individuell einstellen kann.

An welchen Finanzplätzen werden Novartis-Aktien gehandelt?

Der Kurs der Novartis-Aktie notiert an der Schweizer Börse. Genauer gesagt werden die Wertpapiere an der Börse SIX Swiss Exchange gehandelt, dem wichtigsten Börsenplatz des Landes. Dort können Sie den Kurs online verfolgen. Zu beachten ist jedoch, dass die American Depositary Receipts (ADR) für dieses Wertpapier an der Börse in New York, also an der NYSE in den Vereinigten Staaten gehandelt werden.

Ist es möglich, Finanzdaten des Unternehmens Novartis aus der Vergangenheit zu konsultieren?

Auf der Website des Novartis-Konzerns gibt es einen Bereich speziell für Investoren, in dem man zahlreiche Informationen abrufen kann. So ist es beispielsweise möglich, dort die veröffentlichten Quartals- und Jahresergebnisse der aktuellen Periode sowie die Werte aus mehreren zurückliegenden Jahren einzusehen. Man findet dort auch wichtige Presseinformationen und die Entwicklung der Dividende.

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