Das Micro-Trading

Das Micro-Trading ist eine sehr sinnvolle Methode für die Investition an der Börse. Sie hat allerdings auch ihre Besonderheiten, die man kennen und perfekt beherrschen sollte, wenn man mit ihr auf den verschiedenen Finanzmärkten spekulieren will.  

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Das Micro-Trading

Definition und Prinzip des Micro-Tradings

Eine Investitionsmethode an der Börse, bei der die ersten Notierungen einer Börsensitzung genutzt werden, um hohe Gewinne zu erzielen, nennt man Micro-Trading. Es handelt sich um eine sogenannte "Intraday-Strategie", bei der man zu ganz besonderen Zeiten disponibel sein muss.

In den ersten Stunden der Notierungen ist die Volatilität nämlich am höchsten. Dies ist also ein geschickter Zeitpunkt, da die Händler dann extrem aktiv sind.

Eine Voraussetzung für das Micro-Trading ist also, dass man die exakten Öffnungszeiten der verschiedenen Märkte kennt.

 

Voraussetzungen für das Micro-Trading

Da die Micro-Trading-Strategie etwas delikat ist, richtet sie sich an erfahrene Investoren, welche die Börsenmärkte und ihre Funktionsweise sehr gut kennen und in der Onlinespekulation versiert sind.

Darüber hinaus ist diese Methode besonders für Trader geeignet, die nicht viel Zeit haben, die Marktentwicklungen zu verfolgen. Gleichwohl erfordert sie einen täglichen Einsatz.

 

Micro-Trading in der Praxis

Für das Micro-Trading sollte man die technischen Indikatoren sorgfältig auswählen. Zu den Indikatoren, die bei dieser Methode häufig genutzt werden, gehören stochastische Oszillatoren mit einer Zeiteinheit von einer Minute, da sie sich für diese Spekulationsart am besten eignen.

Man erhält diesen Indikator beispielsweise online in einem personalisierbaren Börsenchart mit einer Realtime-Anzeige. Für die Interpretation der erhaltenen Daten sollten Sie wissen, wie der stochastische Oszillator berechnet wurde, damit Sie die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen und sich zum richtigen Zeitpunkt positionieren können. Es sei daran erinnert, dass es mit diesem Indikator interessant ist, die Punkte zu analysieren, an denen sich zwei Linien kreuzen, da dies Hinweise auf einen überkauften oder überverkauften Markt gibt.

Beachten Sie jedoch, dass Sie bei diesem Indikator auch andere Faktoren in Betracht ziehen sollten, die den Markt möglicherweise beeinflussen. Je nach Ihrer Strategie sollten Sie zudem Ihre Gewinne absichern oder mögliche Verluste begrenzen, indem Sie Stop-Orders oder Take-Profit-Orders platzieren.

 

Vor- und Nachteile des Micro-Tradings

Micro-Trading bietet sowohl Vorteile als auch Nachteile. Beide sollte man kennen. Zu den Vorteilen zählen:

  • Ein bedeutender Zeitgewinn, da der Zeitaufwand für das Trading nur rund eine Stunde pro Tag beträgt.
  • Ein einfaches Management, da die Chartindikatoren das Zeichnen von Positionen nach einem Tief oder Hoch vereinfachen und eine Identifizierung von Stop-Levels ermöglichen, die nahe bei den Einstiegspunkten liegen.
  • Eine interessante Möglichkeit, das Investitionsportfolio zu diversifizieren, vor allem für Trader, die normalerweise das langfristige Trading bevorzugen.

Die Grenzen des Micro-Tradings liegen in folgenden Punkten:

  • Die Notwendigkeit, in sehr liquide Märkte zu investieren, also in den Aktienmarkt, den Futures-Markt oder den Devisenmarkt.
  • Ein hohes Stresspotenzial, was eine gute Selbstbeherrschung und Gefühlskontrolle voraussetzt.
  • Die Technik ist sehr erfahrenen Tradern vorbehalten, die bei der Analyse von Indikatoren sehr reaktiv sind.

 

Einige zusätzliche Ratschläge

Wenn Sie Anfänger sind, ist es nicht ratsam, mit der Spekulation im Rahmen des Micro-Trading zu beginnen. Zunächst ist es ratsam, sich darauf konzentrieren, die diversen technischen Indikatoren perfekt zu beherrschen.

Wenn Sie mit Micro-Trading spekulieren, sollten Sie während der täglichen Stunde, die Sie der Börse widmen, höchste Konzentration an den Tag legen.

Das Testen verschiedener Strategien und die gleichzeitige Berücksichtigung makroökonomischer Indikatoren, welche die Kurse ebenfalls beeinflussen können, sind weitere Empfehlungen.

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