MERCK

Merck-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Alle Innovationen in der medizinischen und pharmazeutischen Branche weltweit, nicht nur von Merck.

Analyse Nummer 2

Investitionen von Merck, die das Ziel verfolgen, sich in unterentwickelten Ländern oder Entwicklungsländern zu positionieren, da diese Länder einen enormen Bedarf im Bereich des Gesundheitswesens haben; die Entwicklung in Schwellenmärkten gehört ebenfalls dazu.

Analyse Nummer 3

Merck könnte sein umfassendes Know-how und seine Ressourcen dazu nutzen, weltweit nachhaltige Angebote zu entwickeln.

Analyse Nummer 4

Entwicklungen und Innovationen des Merck-Konzerns sowie der Abschluss von Partnerschaften im Bereich Forschung sind ebenfalls wichtige Aspekte.

Analyse Nummer 5

Alle Veränderungen bei Wettbewerbsunternehmen, zumal in dieser Branche ein hoher Konkurrenzdruck herrscht.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Merck

Der Name Merck gehört zu den bekanntesten Marken in der Pharmabranche. Der Konzern ist auf Entwicklung, Produktion und Vermarktung von therapeutischen Medikamenten und Impfstoffen spezialisiert.

Seinen Ursprung findet das Unternehmen im 17. Jahrhundert als Friedrich Jacob Merck im Jahr 1668 die Engel-Apotheke in Darmstadt erwarb. Die Apotheke ist die Keimzelle des ältesten Pharma-Unternehmens der Welt und ist auch heute noch im Besitz der Familie Merck. Nachdem die Familie Merck 1887 eine Niederlassung in New York eröffnet hatte, expandierte George Merck weiter und gründete 1891 die Merck & Co. in New York. Damals war das Unternehmen jedoch noch von seiner Muttergesellschaft in Darmstadt abhängig. Nach dem Ersten Weltkrieg erlangte die Niederlassung in New York Unabhängigkeit, da die Muttergesellschaft in Deutschland von den Siegermächten konfisziert wurde. Durch einen Zusammenschluss 1929 mit dem Unternehmen H.K. Mulford Company kam Merck & Co. in den Besitz der damals neuen Impftechnologie, wodurch das Unternehmen in der Zwischenkriegszeit an Bekanntheit erlangte.

1942 entwickelte das Unternehmen einen neuen Fermentierungsprozess, welcher die Herstellung von Penicillin beschleunigte, das erste wirksame Antibiotikum. Des Weiteren spielte Merck & Co. 1944 eine wichtige Rolle in der Entwicklung eines wirksamen Tuberkulose-Medikaments, welches unzählige Leben rettete.

Auch in den Jahren nach dem Krieg entwickelte das Unternehmen unzählige weitere heute lebenswichtige Medikamente und Impfungen. Insgesamt half das Unternehmen aktiv mit, über 40 neue Impfstoffe für Mensch und Tier zu entwickeln.

1953 fusionierte Merck & Co. mit der in Philadelphia niedergelassenen Firma Sharp &Dohme, welche zu dieser Zeit der größte Medikamentenhersteller der USA war. Durch den Zusammenschluss konnten die beiden Unternehmen ihre Stärken kombinieren und zu ihrem Vorteil gegenüber der Konkurrenz nutzen. Merck & Co. brachte das Know-How in der Forschung und der Chemikalienherstellung mit, während Sharp &Dohme Marketing-Expertise und sein ausgebautes Verkaufs- und Vertriebssystem mitbrachte. Innerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada behielt das fusionierte Unternehmen den Handelsnamen Merck & Co. während außerhalb Nordamerikas der Name Merck Sharp &Dohme (MSD) verwendet wurde. Die Niederlassung in Kanada wurde später durch diverse Zusammenschlüsse zur Merck Kanada, dessen Namen das Unternehmen in Kanada auch heute noch trägt. Das Unternehmen Merck Kanada ist heute unabhängig von seinem Mutterkonzern.

Als der HI-Virus in den Achtzigerjahren erstmals beschrieben wurde und später intensiv an einer medikamentösen Behandlung geforscht wurde, spielten die Forscher von Merck & Co. eine wichtige Rolle in der Entwicklung von HIV-Medikamenten. 1996 wurden die von Merck & Co entwickelten HIV-Medikamenten innerhalb 42 Tagen von der FDA (US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel) bewilligt.

Ende 2009 fusionierte Merck & Co. mit seinem Konkurrenten Schering-Plough. Der Deal kostete das Unternehmen rund 41 Milliarden US-Dollar. In den darauffolgenden Jahren konnte das Unternehmen weiter wachsen und war 2013 unter den sieben größten pharmazeutischen Unternehmen weltweit. Dazu kommt, dass das Unternehmen über 480 Millionen US-Dollar an Bildungs- und Non-Profit-Organisationen zahlte. Ende 2013 wurde das Wachstum des Unternehmens unterbrochen, indem der Konzern bekannt gab, bis 2015 über 8 500 Stellen zu streichen, was damals rund 20 % der gesamten Belegschaft ausmachte. Das Unternehmen erhoffte sich damit, über 2.5 Milliarden US-Dollar einzusparen.

Trotz des Sparprogramms gab Merck & Co. im Juni 2014 bekannt, die Firma Index Pharmaceuticals für rund 3.85 Milliarden US-Dollars zu übernehmen und Ende Jahr wurde zudem angekündigt, die Firma Cubist Pharmaceuticals für rund 8.4 Milliarden US-Dollar sowie das Schweizer Biotech-Unternehmen OncoEthix für rund 375 Millionen US-Dollar zu übernehmen.

2015 wurde die Partnerschaft mit Ablynx um weitere vier Jahre verlängert und eine neue Partnerschaft mit dem Unternehmen cCAMBiotherapeutics angekündigt. Kurz danach im Januar 2016 wurden zwei weitere Partnerschaften öffentlich gemacht. Einerseits mit dem Unternehmen QuartetMedicine, welches auf Molekül-Schmerztherapie spezialisiert ist, und andererseits mit der Firma Complix, welche Forschung zur interzellulären Krebsbehandlung betreibt.

Nachdem über Jahre hinweg diverse Unternehmen übernommen wurden und das Produktesegment kontinuierlich erweitert werden konnte, erzielt das Unternehmen heute einen jährlichen Umsatz von über 39.8 Milliarden US-Dollar. Den größten Anteil am Umsatz hat der Verkauf von Pharmazeutika, gefolgt von Impfstoffen sowie anderen komplementären Aktivitäten.

Dazu kommt, dass Merck & Co. durch seine Programme und Partnerschaften über 188 Millionen Leute weltweit erreicht. Trotz der Streichung von Tausenden von Stellen in den vergangenen Jahren beschäftigt das Unternehmen über 68 000 Mitarbeiter weltweit. Der Hauptsitz befindet sich in Kenilworth in New Jersey.Das Unternehmen ist weltweit in über 140 Ländern aktiv und besitzt Fabriken in über 30 Ländern, wobei die wichtigsten Absatzmärkte die Vereinigten Staaten, Europa, den Mittleren Osten, Afrika und Japan darstellen.

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Konkurrenten

Merck ist weltweit eines der führenden Unternehmen im Bereich der Pharmaindustrie, vor allem, was Impfstoffe angeht. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Konkurrenten, die Sie im Auge behalten sollten, wenn Sie auf den Kurs dieser Aktie spekulieren.

Pfizer

Der amerikanische Pharmariese Pfizer ist in mehr als 150 Ländern präsent und mit einem Umsatz von 51,58 Milliarden Dollardas führende Unternehmen in dieser Brancheweltweit.

GlaxoSmithKline

GlaxoSmithKline (bekannt unter der Abkürzung GSK), ein multinationales Unternehmen mit Sitz in Großbritannien ist die Nummer 7 unter den großen Pharmaherstellern der Welt. Der Konzern entstand 2000 aus der Fusion zwischen Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham.

Bristol-Myers Squibb (BMS)

ist ein amerikanisches Pharmaunternehmen, das 1989 aus der Fusion zwischen Bristol-Myers Company und Squibb Corporation entstand. Es liegt auf Platz neun der Weltrangliste dieser Branche.

Eli Lilly

Der Pharmakonzern Eli Lilly and Company lag 2010 gemessen am Umsatz auf Platz zehn dieser Rangliste.

Amgen Inc 

  ein amerikanisches Unternehmen, ist im Bereich der medizinischen Biotechnologie weltweit führend. Der Sitz liegt im kalifornischen Thousand Oaks.

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Vorteile und Stärken der Merck-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Der Grundtrend einer börsennotierten Aktie wird oft vom Wachstumspotenzial des Unternehmens bestimmt. Um das Unternehmen Merck in dieser Beziehung besser einschätzen zu können, erhalten Sie in der Folge eine Analyse seiner Stärken und Schwächen, da diese die Zukunft des Unternehmens entscheidend beeinflussen. Zunächst eine Übersicht über die wichtigsten Stärken.

Die größte Stärke von Merck liegt in der weltweiten Bekanntheit der Marke. Die Tatsache, dass Merck eine der stärksten Marken der pharmazeutischen Industrie ist, vereinfacht die Vermarktung der Produkte gegenüber Ärzten und Fachpersonen entscheidend.

Man muss zudem unterstreichen, dass Merck ein sehr umfangreiches und diversifiziertes Portfolio an Produkten und pharmazeutischen Therapien besitzt. Mit diesem breiten Produktspektrum deckt das Unternehmen zahlreiche Gesundheitsprobleme und Krankheiten sowie verschiedene Bevölkerungsgruppen ab.

Das Markenimage wird durch wohltätige Aktionen des Konzerns positiv unterstützt. Dies betrifft vor allem die Vereinigten Staaten, wo Merck benachteiligte Menschen kostenlos medizinisch unterstützt.

Dadurch, dass Merck jedes Jahr hohe Summen in Forschung und Entwicklung investiert, profiliert sich der Pharmakonzern als innovatives Unternehmen und hebt sich von den Wettbewerbern der Branche ab.

Geschätzt wird auch die starke Präsenz von Merck auf internationaler Ebene, da der Konzern seine Produkte neben Europa und Nordamerika in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika vertreibt. Insgesamt beschäftigt Merck in Fertigung, Forschung und Vertrieb weltweit mehr als 40 000 Menschen.

Nachteile und Schwächen der Merck-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Natürlich hat der Konzern Merck nicht nur Vorteile und positive Punkte aufzuweisen, sondern es gibt auch einige Schwächen, die man den Stärken gegenüberstellen sollte, um eine stichhaltige Fundamentalanalyse für dieses Wertpapier zu erstellen. Nachfolgend eine Auflistung der wichtigsten Schwächen.

Halten wir zunächst fest, dass Merck regelmäßig darunter leidet, dass wichtige Medikamente kopiert werden. Dies wirkt sich negativ auf das Markenimage sowie auf das Vertrauen der Konsumenten aus und hat einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf Umsatz und Rentabilität.

Eine zweite wichtige Schwäche liegt in der Tatsache, dass Merck bisher kein durchschlagender Erfolg in Schwellenmärkten gelungen ist. In diesen Ländern ist die Markenbekanntheit gering, sodass Merck weitaus schlechter als die Konkurrenz abschneidet. Angesichts der Chancen, die diese Länder mit ihrer starken Nachfrage bieten, entgeht Merck hier ein nicht unbeträchtlicher Gewinn.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Welche bedeutenden Unternehmen gehören zum Merck-Konzern?

Zum Merck-Konzern gehören diverse Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt. Diese Unternehmen wurden im Rahmen der Expansionsstrategie auf internationaler Ebene gegründet. Durch sie ist Merck in zahlreichen Märkten präsent. Wichtig sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Tochtergesellschaften Merck India, Merck United Kingdom, Merck Canada, Merck Spain und Seven Seas Ltd. Mit allen Tochtergesellschaften beschäftigt der Konzern heute knapp 53 000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt.

Welche Aktivitäten des Merck-Konzerns sollte man genau im Auge behalten?

Damit Sie eine Chance haben, die Kursentwicklung der Merck-Aktie so früh wie möglich vorherzusehen, sollten Sie grundsätzlich alle Aktivitäten dieses Unternehmens beobachten. Besondere Bedeutung haben jedoch der Bereich Forschung und Entwicklung sowie die Lancierung neuer Produkte und pharmazeutischer Therapien.

Kann man in einen sinkenden Kurs der Merck-Aktie investieren?

Wenn Sie Merck-Aktien kaufen und in Ihr Aktienportfolio aufnehmen, dann positionieren Sie sich im Grunde genommen auf einen steigenden Aktienkurs. Es ist jedoch auch möglich, auf einen sinkenden Kurs des Wertpapiers zu setzen, wobei Sie dann keine Aktien direkt kaufen. In diesem Fall zeichnen Sie sogenannte CFDs (Contracts for Difference) bei einem Onlinebroker. Mit solchen Finanzinstrumenten können Sie auf einen sinkenden Kurs der Aktie setzen.

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