ZUCKER

Analyse über den Zuckerkurs der New Yorker Börse

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Zucker ist ein Nahrungsmittel, in das man an der Börse investieren kann. Dieser Rohstoff gehört heute sogar weltweit zu den meistgehandelten Vermögenswerten aus diesem Bereich. Bevor man jedoch Geld in diesen Agrarrohstoff anlegt, sollte man sicherstellen, dass man über ein umfassendes Wissen über den Vermögenswert verfügt. Dazu gehören Kenntnisse über den Markt und die Faktoren, die den Kurs in die eine oder andere Richtung beeinflussen. In diesem Artikel erhalten Sie Informationen über viele Aspekte von Zucker, die für die Erstellung einer Analyse über den Zuckerkurs an der New Yorker Börse hilfreich sind.  

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Zunächst sollte man die Schwankungen des US-Dollars am Devisenmarkt berücksichtigen. Zucker notiert in Dollar, insofern beeinflusst der Kurs dieser Währung die Nachfrage aus Ländern mit anderen Währungen, die, je nach Entwicklung, von einem vorteilhaften Wechselkurs profitieren oder unter einem nachteiligen Wechselkurs leiden. Da Brasilien der größte Zuckererzeuger der Welt ist, sollte man auch auf Kursschwankungen des brasilianischen Reals achten.

Analyse Nummer 2

Staatliche Subventionen sollten ebenfalls in eine Analyse einfließen, denn sie dienen manchmal dazu, die Produzenten zu schützen, sodass diese mehr Zucker produzieren, als der Markt benötigt. Subventionen können daher das Angebot direkt und damit indirekt den Preis dieses Rohstoffs beeinflussen.

Analyse Nummer 3

Wichtige Punkte in diesem Zusammenhang sind meteorologische Ereignisse und der Klimawandel, da diese sich auf die Erntemengen auswirken können. Zucker reagiert sehr klimasensibel und der Anbau setzt sehr viel Sonne und Niederschläge voraus. Schlechte Wetterbedingungen wirken sich negativ auf die Erntemenge aus.

Analyse Nummer 4

Weiterhin wird der Markt von der Diskussion um die gesundheitlichen Aspekte von Zucker beeinflusst. Zucker wird oftmals mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit in Verbindung gebracht. Empfehlungen vonseiten der Gesundheitsbehörden für einen reduzierten Zuckerkonsum können langfristige Auswirkungen auf die Nachfrage haben.

Analyse Nummer 5

Da Zucker nicht nur als Nahrungsmittel dient, sondern auch für die Herstellung von Ethanol eingesetzt wird, ist die Nachfrage nach diesem alternativen Energieträger ebenfalls ein wesentliches Element.

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Allgemeine Präsentation von Zucker als börsengehandelter Vermögenswert

Zunächst nehmen wir den Rohstoff Zucker und den Zuckermarkt etwas genauer unter die Lupe. Zucker ist eines der meistgehandelten Lebensmittel auf der Welt. Der Markt hat heute ein Volumen von 52 Milliarden Dollar.

Zucker kann auf zwei Arten hergestellt werden: entweder aus Zuckerrohr oder aus Zuckerrüben. Schaut man sich die Nachfrage an, dann sollte man daran denken, dass Zucker noch zu weitaus mehr Zwecken eingesetzt wird, als zum Süßen von Speisen und Lebensmitteln. Auch Kosmetikprodukte können Zucker enthalten, und alternative Energieträger zu fossilen Brennstoffen wie Öl basieren ebenfalls auf Zucker.

Gerade diese vielseitige Verwendbarkeit macht Zucker als börsengehandelten Vermögenswert bei Investoren so beliebt und erklärt die hohe Liquidität dieses Marktes. Der Zuckermarkt ist also ein bedeutender Markt mit einer sehr ausgeprägten Volatilität.

Allerdings fordert gerade diese Volatilität auch zur Vorsicht auf, da sie ein Synonym für Risiko ist.

In diesem Zusammenhang sollte man sich die geografische Verteilung der Zuckerproduktion in der Welt etwas genauer ansehen. Zucker wird in einigen Ländern der Erde angebaut, wobei die Mengen unterschiedlich sind. Dies sind die wichtigsten Zuckerproduzenten inklusive der Produktionsmengen:

Wie andere Agrarrohstoffe auch notiert Zucker an der amerikanischen Börse NYMEX. Demzufolge wird der Kurs in US-Dollar angegeben.

 

Wie erstellt man eine gute technische Analyse des Zuckerkurses?

Die erste Analyse, die wir uns in diesem Zusammenhang ansehen, ist die technische Analyse von Zucker. Dabei geht es um die Auswertung von Börsencharts dieses Vermögenswerts, um interessante Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen zu erkennen.

Dafür zieht man technische Indikatoren wie gleitende Durchschnitte, MACD, Pivot-Punkte, Unterstützung und Widerstand oder Bollinger Bands heran.

Diese Indikatoren kann man sich meist direkt in den Charts der Onlinebroker bzw. Onlinemakler anzeigen lassen, dennoch sollte man in der Lage sein, diese korrekt zu interpretieren. Dazu sind bestimmte Vorkenntnisse notwendig. Das Ziel besteht darin, Indikationen auf die Richtung des Trends, seine Stärke, auf die Volatilität des Marktes oder auch auf wichtige psychologische Schwellenwerte zu erhalten, an denen sich der Trend beschleunigen oder umkehren kann.

Häufig gestellte Fragen

Wie hat sich der Zuckerkonsum im Laufe der Zeit entwickelt?

Der Zuckerkonsum beläuft sich heute auf rund 170 Millionen Tonnen weltweit. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate liegt bei 2 %. Der Anstieg erklärt sich durch das demografische Wachstum, die Steigerung des Pro-Kopf-Einkommens in Entwicklungsländern und die Änderung der Ernährungsgewohnheiten. Im Laufe der letzten 10 Jahre stieg der weltweite Konsum von Zucker um 30 Millionen Tonnen.

Wo und wie investiert man in den Zuckerkurs?

Es gibt mehrere Arten, an der Börse in Zucker zu investieren. Die grundlegendste Art ist die Spekulation auf den Kurs dieses Rohstoffs mithilfe von spezifischen Finanzinstrumenten oder Derivaten. Darüber hinaus kann man in Zucker investieren, indem man börsennotierte Aktien von Unternehmen dieser Branche kauft oder eine Position auf solche Aktien zeichnet.

Welche Analysen sind für die Untersuchung des Zuckerkurses unerlässlich?

Will man den Zuckerkurs und seine Entwicklung untersuchen, sollte man mindestens zwei Analysen durchführen. Mithilfe der technischen Analyse untersucht man die Stärke eines Trends und die Volatilität des Marktes. Die Fundamentalanalyse basiert dagegen auf der Auswertung von externen Faktoren und Ereignissen, die einen Einfluss auf die Höhe von Angebot und Nachfrage nach Zucker haben können.

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