GILEAD-SCIENCES

Gilead-Sciences-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Der amerikanische Konzern Gilead Sciences ist ein börsennotiertes pharmazeutisches Großunternehmen. Seine Aktie weist eine interessante Volatilität und eine relativ hohe Liquidität auf. Bevor Sie die Aktie online mit CFDs kaufen, sollten Sie die folgenden Informationen lesen. Sie erfahren beispielsweise mehr über den Realtimekurs oder die historischen Kurse in der Vergangenheit.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Produktfälschungen und Nachahmungen in schlechter Qualität gehören zu den wesentlichen Risiken, denen der Konzern ausgesetzt ist. Solche Produkte kommen vorwiegend aus Schwellenländern. In dieser Branche gibt es mehr und mehr Unternehmen, sodass der Konkurrenzdruck immer stärker wird und die Entwicklung von Gilead bremsen könnte. Zudem ändern die Käufer nach und nach ihre Kaufgewohnheiten, was zu steigenden Onlinekäufen führt.

Analyse Nummer 2

Ein steigendes Lohnniveau in China sowie ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften könnten sich langfristig negativ auf die Produktion auswirken. Es sei darauf hingewiesen, dass einige Wettbewerber von Gilead viel Geld in neue Technologien investieren, um diesen Schwierigkeiten vorzubeugen. Die Wechselkurse der Devisen in den Ländern, in denen Gilead operativ tätig ist, sollte man ebenfalls genau im Auge behalten.

Analyse Nummer 3

Die Chancen des Unternehmens hängen davon ab, inwieweit es den bestehenden Risiken die Stirn bieten kann, zum Beispiel, indem es dank der hohen flüssigen Mittel in neue Technologien investiert.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Gilead-Sciences

Der amerikanische Konzern Gilead Sciences ist auf Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Therapeutika spezialisiert. Dazu gehören beispielsweise Medikamente gegen den HIV-Virus, Dienstleistungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie die Lohnfertigung von pharmazeutischen Produkten.

Den größten Teil des Umsatzes erwirtschaftet Gilead Sciences in den Vereinigten Staaten und in Europa.

Die Gilead-Sciences-Aktie notiert an der Börse NASDAQ Select Market in den Vereinigten Staaten und ihr Kurs fließt in die Berechnung des  Aktienindex NASDAQ 100 ein.

Die historischen Börsencharts des Wertpapiers zeigen kurzfristig eine interessante Volatilität mit ausgeprägten Mikrobewegungen. Langfristig gesehen, kann man seit Januar 2013 einen konstanten Kursanstieg beobachten, der die Aktie im Juli 2015 auf einen historischen Höchstwert von 119,79 $ führte, bevor eine leichte Korrektur nach unten einsetzte.

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Konkurrenten

Eine gute Analyse des Aktienkurses von Gilead Sciences muss immer auch die Konkurrenzsituation berücksichtigen. Daher sollte man die wichtigsten Wettbewerber von Gilead Sciences kennen. In der Folge erhalten Sie einen Überblick über bedeutende Akteure dieser Branche.

Pfizer

Der amerikanische Pharmahersteller Pfizer ist in mehr als 150 Ländern der Erde aktiv. Gemessen an Umsatz und Marktkapitalisierung gehört er zu den führenden Unternehmen der Branche. Pfizer beschäftigt weltweit mehr als 81 800 Menschen und wurde insbesondere durch zahlreiche Fusionen mit konkurrierenden Unternehmen (Warner-Lambert 2000, Pharmacia 2003, Wyeth 2009) bekannt.

Novartis

Ein weiterer Konkurrent von Gilead Sciences ist Novartis. Der Schweizer Pharmakonzern gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche. Novartis entstand 1996 durch die Fusion zwischen Ciba-Geigy und Sandoz.

Roche

Die Schweizer Pharmaholding ist eines der bedeutendsten Unternehmen weltweit. Roche hat seine Geschäftstätigkeit in die Sparten Arzneimittel und Diagnostika aufgegliedert. Ein Spezialgebiet von Roche ist die personalisierte Medizin. Der Konzern ist in mehr als 150 Ländern der Erde vertreten. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Basel in der Schweiz. Aktuell beschäftigt Roche mehr als 94 000 Mitarbeiter.

Sanofi

Der französische Pharmakonzern Sanofi gehört ebenfalls zu den wichtigen Konkurrenten von Gilead Sciences. Die Aktivitäten des Konzerns umfassen die Segmente Pharmazie (verschreibungspflichtige Medikamente gegen Diabetes, seltene Krankheiten, multiple Sklerose, Krebserkrankungen) sowie Impfstoffe und OTC-Produkte. Im Hinblick auf den Umsatz liegt Sanofi im Gesundheitsbereich auf Platz drei der Weltrangliste, gemessen am Börsenwert ist es Rang elf. Den größten Teil des Umsatzes erzielt Sanofi außerhalb der Europäischen Union. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 100 000 Menschen.

Merck & Co

Merck & Co. wird das Unternehmen aus namensrechtlichen Gründen nur in den USA und in Kanada genannt, in anderen Ländern, also auch in Deutschland, heißt es Merck Sharp & Dohm, kurz MSD. Das amerikanische Pharmaunternehmen gehört zu den fünf Riesen dieser Branche. Es beschäftigt weltweit mehr als 68 000 Mitarbeiter. MSD bzw. Merck & Co. war früher eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Merck KGaA. Seit 1917 gibt es jedoch keine Verbindung mehr zwischen den beiden Unternehmen.

GlaxoSmithKline

GlaxoSmithKline, kurz GSK genannt, ist ein britisches multinationales Unternehmen und rangiert unter den zehn größten Pharmakonzernen der Erde. Es entstand 2000 durch die Fusion von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham.


Strategische Allianzen

Bristol-Myers Squibb

2004 gründete Gilead Sciences gemeinsam mit dem amerikanischen Konzern Bristols-Myers Squibb ein Joint Venture, um eine Dreifach-Kombinationstherapie für HIV-Patienten zu entwickeln und zu vermarkten.

Johnson & Johnson

2014 ging Gilead Sciences eine Partnerschaft mit der Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson in Irland ein, um eine neue Dreifachtherapie gegen den HIV-Virus zu vertreiben.

Galapagos

2016 stimmte die amerikanische Wettbewerbsbehörde einer Partnerschaft zwischen Galapagos und Gilead Sciences zur Entwicklung von Filgotinib, einem Medikament zur Behandlung rheumatoider Arthritis, zu. Gilead zahlt Lizenzgebühren an Galapagos und investierte darüber hinaus einen Betrag von 425 Millionen US-Dollar in dieses Unternehmen. Dadurch erwarb Gilead eine 15-%-Beteiligung an Galapagos.

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Vorteile und Stärken der Gilead-Sciences-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Um abschätzen zu können, wie die Chancen dafür liegen, dass der Kurs der Gilead-Sciences-Aktie an der Börse steigt, sollte man die Stärken und Schwächen des Unternehmens kennen. Zunächst ein Abriss über die Stärken des Konzerns.

Gilead Sciences hat eine umfassende Erfahrung in der Entwicklung neuer, innovativer Produkte. Die Kunden des Konzerns sind überdurchschnittlich zufrieden. Einen besonderen Anteil an dieser Kundenzufriedenheit und am guten Image generell hat vor allem das Kundenmanagement von Gilead.

Dank eines ausgereiften Aus- und Weiterbildungsangebots kann sich Gilead Sciences auf hoch qualifizierte Mitarbeiter stützen. In diesen Bereich investiert der Konzern jährlich hohe Beträge.

Im Verlauf der letzten Jahre tätigte Gilead hohe Investitionen, um das Markenportfolio auszubauen. Dank der verschiedenen Marken kann das Unternehmen seine Aktivitäten auf neue Produktangebote ausdehnen.

Eine weitere Stärke von Gilead liegt in der Zuverlässigkeit der Zulieferer. Dies stellt einen schnellen und reibungslosen Nachschub an Rohstoffen sicher.

Gilead Sciences ist erfahren in der Eroberung neuer Märkte und hat sich in diesem Bereich als äußerst effizient erweisen. Dank seiner Expansionsstrategie konnte Gilead Sciences seine Einkommensquellen diversifizieren. Gleichzeitig reduziert dies die Risiken, die mit den Wirtschaftszyklen auf einzelnen Märkten verbunden sind.

Als letzte Stärke sei das ausgedehnte Vertriebsnetz genannt, über das das Unternehmen seine Produkte vertreibt. Darüber hinaus arbeitet ein starkes Netz an Zwischenhändlern für das Pharmaunternehmen. Diese vertreiben nicht nur die Produkte von Gilead Sciences, sondern investieren darüber hinaus selbst in die Ausbildung ihrer eigenen Vertriebsmannschaft, um die Vermarktung der Produkte zu optimieren.

Nachteile und Schwächen der Gilead-Sciences-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Der Konzern Gilead Sciences hat jedoch nicht nur starke Seiten, sondern auch einige Schwachpunkte, die man ebenfalls einbeziehen muss, bevor man eine Position auf diese börsennotierte Aktie zeichnet. Nachfolgend daher ein Überblick über diese Schwächen.

Zunächst muss man feststellen, dass die Mitarbeiterfluktuation bei Gilead Sciences höher als bei Konkurrenzunternehmen ist. Dies führt zu Mehrkosten für Aus- und Weiterbildung.

Zu bedauern ist die fehlende Diversifizierung im Produktangebot von Gilead Sciences. Kunden, die ein breiteres Angebot erwarten, wenden sich daher eher der Konkurrenz zu. Vor nicht allzu langer Zeit hat das Unternehmen Marktanteile in Nischenmärkten verloren, da neue Wettbewerber in genau diese Nischen drängten.

Wünschenswert wäre eine höhere Investition in neue Technologien, um die Prozesse auf allen Ebenen zu integrieren. Dies gilt vor allem im Bereich der geografischen Expansion.

Die Organisation von Gilead Sciences entspricht nicht dem anvisierten Vertriebsmodell; dies ist ein weiterer Schwachpunkt. Die bestehende Organisation ist für die Ausweitung in benachbarte Produktsegmente nicht geeignet. Ähnlich sieht es bei den finanziellen Prognosen aus. Das Verhältnis von Anlagevermögen und flüssigen Mitteln lässt den Schluss zu, dass der Einsatz der flüssigen Mittel nicht optimal erfolgt.

Der letzte Schwachpunkt des Unternehmens betrifft die Schwierigkeit, Firmen mit einer anderen Arbeitskultur zu integrieren. Dadurch waren bereits einige Fusionen zum Scheitern verurteilt.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Welche Zahlen veröffentliche Gilead Sciences zuletzt?

Gilead Sciences veröffentlichte vor Kurzem seine Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2019. Dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, dass der Konzernumsatz bei 22 449 Millionen USD und das Nettoergebnis bei 5 386 Millionen USD lag. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens belief sich Ende März, also am Ende des ersten Quartals 2020, auf 93 774 Millionen USD.

Wer sind die größten Aktionäre des Konzerns Gilead Sciences?

Den Angaben vom März 2020 ist zu entnehmen, dass es mehrere große Aktionäre gibt, die Anteile von Gilead Sciences besitzen. Dazu gehören: Capital Research & Management (13,49 % der Anteile), The Vanguard Group (8,03 % der Anteile), Putnam (6,59 % der Anteile), SSGA Funds Management (4,59 % der Anteile), Geode Capital Management (1,52 % der Anteile), Dodge & Cox (1,38 % der Anteile), Renaissance Technologies (1,34 % der Anteile). Der Rest des Kapitals befindet sich im Streubesitz.

Welche aktuellen Informationen über Gilead sollte man prioritär verfolgen?

Wenn Sie auf den Kurs der Gilead-Sciences-Aktie traden möchten, sollten Sie alle wichtigen Nachrichten des Unternehmens verfolgen, die sich auf den Aktienkurs auswirken können. Dazu gehören im Besonderen Informationen über Produkte, die sich gerade im Entwicklungsstadium befinden, Ergebnisse von klinischen Tests sowie die Zulassung für die Markteinführung bestimmter Behandlungen.

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