FIAT CHRYSLER AUTOMOBILES (FCA)

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) -Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Wertpapiere von Unternehmen aus der Automobilbranche sind bei privaten Investoren sehr beliebt. Das liegt einerseits an ihrer ausgeprägten Volatilität und andererseits daran, dass Informationen über diese Unternehmen gut verfügbar sind. Um mit dem Trading von Aktien wie der Fiat-Aktie Gewinne zu erzielen, muss man vor allem in der Lage sein, den Kurs richtig zu analysieren und eine objektive Tradingstrategie zu erstellen.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Es ist bekannt, dass der Fiat-Konzern in den letzten Jahren hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung für Hybridfahrzeuge und Fahrzeuge mit einem geringen Treibstoffverbrauch getätigt hat.

Analyse Nummer 2

Die Anstrengungen von Fiat, in Schwellenmärkten Fuß zu fassen, dürften allmählich Früchte tragen.

Analyse Nummer 3

Generell stellt man fest, dass der Automobilmarkt derzeit schnell wächst, wobei neue Bedürfnisse entstehen, zum Beispiel nach Fahrzeugen im Niedrigpreissegment. Fiat ist daher gut positioniert, um in diesem Segment Marktanteile zu gewinnen.

Analyse Nummer 4

Wie seine Konkurrenten leidet auch Fiat darunter, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Automobilbranche immer strenger werden. Dies dürfte sich in der Zukunft noch verschärfen.

Analyse Nummer 5

Der stark gestiegene Benzinpreis bremst den Fahrzeugabsatz des Unternehmens. Die Entwicklung umweltfreundlicher Autos kann das nicht ausgleichen. In großen Städten zeichnet sich dagegen eine starke ansteigende Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ab. Diese stellen eine indirekte Konkurrenz dar.

Analyse Nummer 6

Der durch große international tätige Automobilhersteller immer stärker werdende Konkurrenzdruck könnte das Wachstum von Fiat bremsen und das Unternehmen Marktanteile kosten.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Fiat Chrysler Automobiles (FCA)

Der Fiat-Konzern ist einer der führenden Automobilhersteller in Europa. Der Konzern beschränkt sich jedoch nicht ausschließlich auf die Herstellung von Fahrzeugen. Den größten Teil des Umsatzes erzielt Fiat mit dem Verkauf von Automobilen an Privatpersonen, gefolgt vom Verkauf von Automobilzubehör. Darüber hinaus bietet Fiat Dienstleistungen wie Wartung an.

Mit 159 Produktionsstandorten auf der ganzen Welt deckt Fiat neben dem europäischen Markt auch Nordamerika und Lateinamerika ab.

Fiat ist zwar ein italienisches Unternehmen, dennoch ist die Aktie auch an der NYSE Euronext Paris kotiert und fließt in die Berechnung des Aktienindex FTSE MIB ein.

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Konkurrenten

Seit einigen Jahren kann der italienische Autohersteller aufgrund kontinuierlich sinkender Absatzzahlen seine Position auf dem internationalen Automarkt nur schwer behaupten. Seit 2016 scheint das Unternehmen jedoch aufgrund seiner im Vergleich zu wichtigen Wettbewerbern niedrigeren Verkaufspreise, langsam wieder an Boden zu gewinnen. Es ist wichtig, die wichtigsten Konkurrenten von Fiat zu kennen. Nachfolgend das Ranking dieser Automobilhersteller nach dem Fahrzeugabsatz. Fiat liegt in dieser Rangliste auf Platz 7.

Toyota

Mit 10 151 000 verkauften Fahrzeugen führt Toyota diese Weltrangliste an.

General Motors

Der amerikanische Konzern General Motors liegt mit 9 958 000 verkauften Fahrzeugen auf Platz zwei.

Volkswagen

Auf Platz drei folgt Volkswagen mit 9 930 600 abgesetzten Fahrzeugen.

Renault-Nissan

 Renault und Nissan lagen 2016 mit 8 528 887 verkauften Fahrzeugen auf dem vierten Rang.

Ford

Auf dem fünften Platz folgt der Ford-Konzern mit 6 635 000 abgesetzten Fahrzeugen.

Hyundai-Kia

Platz sechs belegt Hyundai-Kia.

Honda

Honda platziert sich als die Nummer acht dieser Rangliste.

PSA

 PSA liegt auf Platz neun.

BMW

Auf dem zehnten Platz folgt schließlich BMW.


Strategische Allianzen

Im Verlauf der letzten Jahre ging der Fiat-Konzern mehrere strategische Partnerschaften ein. Nachfolgend ein Überblick über einige Vereinbarungen mit anderen Unternehmen.

Suzuki

 Seit 2012 kooperieren Fiat und der japanische Hersteller Suzuki, indem sie sich einige Produktionsstätten teilen, um dadurch die Produktionskosten für ihre Autos zu senken.

Google

2016 kündigte der Konzern FCA Fiat Chrysler Automobiles eine Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Unternehmen Google an, um gemeinsam das selbstfahrende Fahrzeug Google Car zu entwickeln. Google arbeitet an einem Chrysler Pacifia der zweiten Generation, der auf der letzten Automesse in Detroit (Michigan), also am Ursprung des amerikanischen Unternehmens Chrysler, vorgestellt wurde.

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Vorteile und Stärken der Fiat Chrysler Automobiles (FCA)-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Zu den großen Stärken von Fiat zählt die Fähigkeit, sich durch den Abschluss von Partnerschaften auf weltweiter Ebene weiterzuentwickeln. Der Konzern geht zahlreiche Allianzen mit anderen Unternehmen ein und setzt darüber hinaus auf Joint Ventures, z. B. in Frankreich, der Türkei, Indien, Pakistan, China, Serbien oder Russland. Ziel solcher Allianzen ist die Senkung der Produktionskosten, um Fahrzeuge zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können.

Die hohen Produktionskapazitäten von Fiat sind ein weiterer Vorzug, denn das Unternehmen kann viele Fahrzeuge gleichzeitig auf den Markt bringen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 130 000 Menschen und ist in der Lage, 2 Millionen Autos pro Jahr zu produzieren und damit selbst eine starke Nachfrage problemlos zu befriedigen.

Die Positionierung von Fiat innerhalb der Branche ist ein weiterer Trumpf. Es sei daran erinnert, dass dieser Fahrzeughersteller zu den 10 größten Unternehmen seiner Branche auf der Welt zählt und in Italien Marktführer ist.

Fiat produziert zwar im Wesentlichen Fahrzeuge der Einstiegs- oder Mittelklasse, doch die Beliebtheit einiger Marken des Konzerns im gehobenen Marktsegment ist eine nicht zu vernachlässigende Stärke, die sich auch auf die Konzernmarke überträgt. Zu erwähnen sind hier die Marken Ferrari, Maserati und Alfa Romeo, die zu den prestigeträchtigsten Automarken auf der Welt zählen.

Der Fiat-Konzern ist bekannt dafür, dass er auf internationaler Ebene eine erfolgreiche Expansionsstrategie vorantreibt und vor allem in Schwellenländern Fuß fassen konnte. Vor einiger Zeit ging Fiat Joint Ventures mit Tata Motors und dem chinesischen Unternehmen Chery ein. Beide Transaktionen führen bereits zu Umsatzsteigerungen.

Generell ist festzustellen, dass der Fiat-Konzern eine sehr erfolgreiche Marketingstrategie verfolgt. Das Unternehmen nutzt für Werbeauftritte alle Kommunikationskanäle, von Printmedien, über Radio und Fernsehen, bis hin zum Internet. Auf diese Weise spricht Fiat eine breite Zielgruppe an und ist kontinuierlich präsent.

Der letzte positive Punkt, der im Zusammenhang mit Fiat zu erwähnen ist, betrifft die Fähigkeit, seine eigenen Rekordwerte in Sachen Produktionszahlen zu schlagen. Das Unternehmen kommuniziert regelmäßig Steigerungen der Fahrzeugproduktion gegenüber dem Vorjahr. Dies spricht für Wachstum und einen guten Auftragsbestand.

Nachteile und Schwächen der Fiat Chrysler Automobiles (FCA)-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Obwohl die Entwicklungsstrategie von Fiat interessant ist und das Unternehmen zu den größten Automobilherstellern auf der Welt zählt, ist der Marktanteil verglichen mit anderen bedeutenden Automarken und den wichtigsten Konkurrenten gering. In dieser Beziehung muss sich Fiat also noch anstrengen, um in der Rangliste dieser Branche wirklich an der Spitze zu stehen.

Obwohl Fiat in den letzten Jahren diverse Partnerschaften und Joint Ventures eingegangen ist, ist es dem Unternehmen in einigen geografischen Zonen nicht gelungen, dauerhaft präsent zu sein. Dies betrifft besonders Schwellenländer, in denen wichtige Konkurrenten oft Nasenlängen voraus sind. Ohne dieses externe Wachstum hätte Fiat vermutlich viel größere Schwierigkeiten, den Marktanteil auf weltweiter Ebene auszubauen und im Ranking aufzusteigen.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.
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