FERRARI

Ferrari-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Jedes Kind kennt heute die italienische Sportwagenmarke Ferrari. Wissen Sie jedoch, dass dieses weltweit renommierte Unternehmen erst seit relativ kurzer Zeit an der Börse notiert? Wenn Sie sich dafür interessieren, die Ferrari-Aktie zu kaufen oder zu traden, dann lesen Sie unsere Informationen über dieses Unternehmen. Sie erhalten den Echtzeitkurs des Wertpapiers sowie einige Angaben zur Entwicklung der Charts seit dem Börsengang.

Neueste Nachrichten

Ferrari: Marktkapitalisierung, Dividende und Umsatz 2020-2021

29/11/2021 - 09h06

Nachdem der Ferrari-Konzern im Jahr 2020 gemischte Ergebnisse erzielt hatte, verzeichnete er im Jahr 2021 wieder ein ausgezeichnetes Geschäftsniveau. Er sagt sogar, dass er für das gesamte Jahr mit einer Rekordleistung rechnet.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Zunächst sollte man beobachten, welche Anstrengungen Ferrari unternimmt, um sich einen Platz im Segment Hybridfahrzeuge zu erobern. Weitere wichtige Punkte sind die Entwicklung von Fahrzeugen mit anderen fortschrittlichen Technologien sowie die Lancierung neuer Modelle.

Analyse Nummer 2

Ebenso ist entscheidend, inwieweit es Ferrari gelingt, über das Netzwerk der Besitzer von Fahrzeugen dieser Marke neue Kunden anzusprechen.

Analyse Nummer 3

Man sollte im Auge behalten, welche Anstrengungen der Konzern unternimmt, um den Umsatz zu steigern, indem er zum Beispiel das Angebot der Serviceleistungen erweitert oder das Distributionsnetz ausbaut.

Analyse Nummer 4

Änderungen der Einfuhrbedingungen und Zollvorschriften in Importländern sind für die Rentabilität von Ferrari von größter Wichtigkeit.

Analyse Nummer 5

Selbstverständlich muss man den Markt für hochwertige Sportwagen allgemein überwachen und auf diesbezügliche Indikatoren achten. Vor allem eine umfassende Konkurrenzanalyse sowie die Veränderung der Marktanteile und die Lancierung neuer Fahrzeugmodelle aller Marktplayer sind wichtige Aspekte für eine stichhaltige Analyse.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Ferrari

Ferrari ist ein italienischer Hersteller von Luxusfahrzeugen. Das Unternehmen deckt dabei nicht nur die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Personenwagen, sondern auch von Rennwagen ab und bietet daneben Zubehör und Merchandising-Produkte an.

Der Ferrari-Konzern exportiert knapp 90 % seiner Produktion und ist weltweit auf mehr als 60 Märkten aktiv. Auf internationaler Ebene besitzt er mehr als 200 Vertragshändler.

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Konkurrenten

Nachdem Sie nun das Unternehmen Ferrari und seine Geschäftstätigkeit etwas besser kennen, erfahren Sie in der Folge mehr über das wirtschaftliche Umfeld und die Branche. Um das Wertpapier erfolgreich analysieren zu können, sollten Sie die wichtigsten Konkurrenten des Konzerns kennen. Ein kurzer Überblick:

Rolls-Royce 

Das Unternehmen Rolls-Royce Motor Cars sollte man als Konkurrenten unbedingt berücksichtigen. Es handelt sich dabei um einen englischen Automobilhersteller, der sich auf Luxusfahrzeuge spezialisiert hat. Ende der 90er-Jahre entstand ein Bieterkrieg zwischen Volkswagen und dem deutschen Fahrzeughersteller BMW, bei dem zunächst Volkswagen das Produktionswerk sowie die Rechte am Kühlergrill und der Kühlerfigur und BMW die Namensrechte und das Logo erwarben. Später einigten sich die Unternehmen darauf, dass BMW offiziell Fahrzeuge unter dem Namen Rolls-Royce produzieren darf. Rolls-Royce Motor Cars hat seinen Sitz heute in Goodwood, Westsussex, in Großbritannien, in der Nähe der legendären Goodwood-Rennbahn.

Bentley

Der Konzern Bentley ist ebenfalls ein ernst zu nehmender Wettbewerber von Ferrari. Der Automobilhersteller ist Spezialist für Luxusfahrzeuge und Rennwagen und hat seinen Sitz in Crewe (Großbritannien). Das Unternehmen wurde 1919 von Walter Owen Bentley gegründet. In den 1930er-Jahren wurde Bentley Motors jedoch von Rolls-Royce übernommen. Im Zuge der Auseinandersetzungen um die Markenrechte an Rolls-Royce zwischen Volkswagen und BMW wurde Bentley Motors Ltd. 1998 Teil des deutschen Volkswagenkonzerns.

Lamborghini

Zu den wichtigen Konkurrenten von Ferrari gehört auch der weltweit bekannte italienische Fahrzeughersteller Lamborghini. Das Unternehmen wurde 1963 vom Industriellen Ferrucio Lamborghini gegründet; der Firmensitz befindet sich in Sant’Agata Bolognese. In den ersten Jahren konstruierte Lamborghini vor allem Traktoren für die Landwirtschaft, da sich das Land nach den verheerenden Kriegszeiten im Aufschwung befand und die Nachfrage in diesem Bereich immer mehr stieg. Heute ist Lamborghini für seine Luxusfahrzeuge und Sportwagen bekannt.

Maserati

Ein weiterer Wettbewerber von Ferrari, den man im Rahmen einer Konkurrenzanalyse im Auge behalten sollte, ist Maserati, ebenfalls ein italienischer Automobilhersteller. Der Konzern ist Teil von Stellantis, einer Holding, die aus der Fusion der Automobilkonzerne PSA und Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hervorgegangen ist und auf Luxusfahrzeuge, Sport- und Rennwagen spezialisiert ist. Maserati wurde 1914 von den Brüdern Maserati gegründet. Das Logo, ein Dreizack, ist an den Neptun-Brunnen in Bologna angelehnt.

Aston Martin 

Der letzte Konkurrent von Ferrari, den wir hier aufführen, ist der britische Automobilhersteller Aston Martin, der ebenfalls Luxusfahrzeuge und Rennwagen produziert. Er wurde 1913 von Lionel Martin und Robert Bamford gegründet. Der Firmensitz befindet sich in Gaydon (Warwickshire). Seit 2007 ist Aston Martin eine Tochtergesellschaft des Konzerns Prodrive. Der Firmenname geht auf Lionel Martin zurück, der ein Fahrzeug entwickelte, welches 1914 das Aston Clinton Bergrennen gewann. Das Vorbild des beflügelten Logo wurde 1932 von Sammy Davis kreiert, einem ehemaligen Fahrer aus dem Rennteam von Bentley. Davis interessierte sich besonders für Ägyptologie und ließ sich von der Form eines Skarabäus inspirieren.


Strategische Allianzen

Bridgestone

2008 schloss Ferrari mit seinem Formel-1-Rennstall eine Allianz mit dem Konzern Bridgestone im Bereich Reifenentwicklung, um die bestmögliche Konfiguration für den italienischen Grand Prix zu testen.

Shell

Bereits seit vielen Jahren ist Ferrari Partner von Shell. Dies betrifft sowohl die Formel 1 im Rahmen des Sponsorings, aber auch Forschung und Entwicklung, Gebiete, auf denen beide Unternehmen bereits seit langer Zeit zusammenarbeiten.

Puma

2015 konnte Ferrari das 10-jährige Bestehen der Partnerschaft mit dem Konzern Puma feiern. Aus diesem Anlass wurden vier Sondermodelle von Sportschuhen herausgegeben, die eine direkte Verbindung zum Automobilrennsport und der Marke mit dem schwarzen Pferd haben.

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Vorteile und Stärken der Ferrari-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Um die zukünftige Kursentwicklung dieser Aktie optimal antizipieren zu können, sollte man wissen, wo die Stärken und Schwächen des Unternehmens Ferrari liegen. Nachfolgend erfahren Sie daher zunächst mehr über die Stärken dieses Konzerns, da sie die Basis für das zukünftige Unternehmenswachstum sind, welches wiederum einen direkten Einfluss auf den Aktienkurs hat.

Ferrari ist bekanntlich eine Marke mit einer langen Geschichte. Ihre Vergangenheit und ihr Stellenwert in dieser Branche sind heute unbestritten der wichtigste Pluspunkt. Ferrari gilt in diesem Segment als eine der stärksten Marken und wird in der breiten Öffentlichkeit sogar als Kultmarke angesehen, die als Synonym für Qualität und Exzellenz steht.

Ein weiterer Vorteil von Ferrari liegt im starken Engagement im Automobilrennsport. Bei wichtigen Rennen und internationalen Wettkämpfen ist der Rennstall Ferrari vertreten und stärkt dadurch weltweit die Visibilität. Ferrari fasziniert dabei nicht nur die Anhänger des Motorsports, sondern stärkt generell das Vertrauen der Konsumenten in die Marke. Durch die Beteiligung an Autorennen gelingt es Ferrari zudem, seine technologische Innovationskraft und Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Gerade diese Innovationskraft ist eine weitere Stärke von Ferrari. Das Unternehmen hat eine exzellente Entwicklungsabteilung und investiert viel in Forschung und Entwicklung, um den technischen Stand seiner Motoren und Luxusfahrzeuge stets voranzutreiben. Die Käufer der Fahrzeuge schätzen besonders den Einsatz von sehr leichten Legierungen, welche eine bessere Beschleunigung und Manövrierfähigkeit im Vergleich zu den meisten Konkurrenzmodellen bieten.

Vor nicht allzu langer Zeit hat Ferrari viel Energie in die Entwicklung eines Programms zum Verkauf von Fahrzeugen aus zweiter Hand investiert. Das Unternehmen beschränkt sich also nicht nur darauf, neue Autos auf Bestellung zu verkaufen, sondern spricht mit diesem Angebot andere Käuferschichten an. Diese Verkäufe tragen selbstverständlich zur Verbesserung der Gewinnsituation bei.

Eine weitere Stärke von Ferrari liegt darin, dass die Kosten für Marketing und Werbung sehr gering sind. Mit ihrem weltweiten Renommee ist Ferrari heute eine der begehrtesten Marken der Welt. Daher kann das Unternehmen Einsparungen im Bereich Kommunikation erzielen.

Zu erwähnen ist schließlich, dass Ferrari sich nicht auf den Verkauf von Sport- und Luxusfahrzeugen beschränkt, sondern darüber hinaus einige Merchandisingprodukte entwickelt hat, die sich als sehr lukrativ erweisen. Zu nennen sind hier insbesondere Parfums, Bekleidung und Miniaturmodelle der Autos.

Nachteile und Schwächen der Ferrari-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Nachdem Sie nun die wesentlichen Stärken des Unternehmens Ferrari kennen, sollten Sie Ihre Einschätzung für die Analyse des Wertpapiers durch die folgenden Informationen über einige Schwachpunkte etwas ausgewogener gestalten.

Es ist festzuhalten, dass einige Länder Zollvorschriften eingeführt haben, welche den Absatz der Fahrzeuge von Ferrari in diesen Regionen stark einschränken. Komplexe Formalitäten für den Import der Autos verlängern das Prozedere, was auf Käufer abschreckend wirkt.

Ferrari ist zudem mit immer anspruchsvolleren und kleinlicheren Anforderungen von Kundenseite konfrontiert. Hier ist das Unternehmen nicht immer in der Lage, die Wünsche zu erfüllen.

Zuletzt muss man anführen, dass auch die Konkurrenz nicht schläft und immer größere Anstrengungen unternimmt, um Ferrari Marktanteile abzuknöpfen.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Wann wurde die Ferrari-Aktie erstmals an der Börse gehandelt?

Im Januar 2016 wurde die Ferrari-Aktie an der Börse eingeführt. Der Kurs des Wertpapiers lag bei 43 €. Aktionäre der Muttergesellschaft Fiat-Chrysler erhielten damals für 10 gehaltene Aktien eine Ferrari-Aktie. Einen Monat später fiel das Wertpapier auf 30 €. In der Zwischenzeit hat der Kurs dieser Aktie jedoch wieder viele Punkte zugelegt. Bereits ein Jahr nach der Einführung lag er bei einem Wert von 93 €. Die Kapitalisierung betrug damals 18,1 Milliarden Euro.

Wo erhält man Ferrari-Aktien?

Wenn Sie auf die Aktien des Ferrari-Konzerns spekulieren möchten, können Sie die Aktien kaufen, um sie längerfristig zu halten und Dividenden einzustreichen. Dies ist im Rahmen bestimmter
Anlageprodukte möglich. Sie können die Aktien jedoch auch traden, ohne sie wirklich kaufen zu müssen. Dies erfolgt auf einer Online-Tradingplattform, auf der Sie mit Contracts for Difference (CFDs) spekulieren können.

Welche technischen Indikatoren sollte man für die Ferrari-Aktie nutzen?

Für eine kohärente technische Analyse der Ferrari-Aktie können Sie sowohl Volatilitätsindikatoren als auch Indikatoren, die auf eine Trendumkehr beziehungsweise auf eine Verstärkung des Trends hinweisen, nutzen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Pivot-Punkte sowie die Niveaus von Unterstützung und Widerstand. Letztere zeigen eine Fortsetzung des aktuellen Trends an, wenn sie durchbrochen werden, bzw. eine Trendumkehr, wenn sie die Linie nicht durchbrechen.

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