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Analyse vor dem Kaufen oder Verkaufen der EDF-Aktie

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Der CAC 40-Index umfasst viele weltbekannte französische Unternehmen und ihre Aktien, die man oft direkt handeln oder in ein Aktienportfolio aufnehmen kann. Zu den bekanntesten, aber auch am meisten gehandelten Unternehmen des französischen Aktienmarkts gehört das Unternehmen EDF, dessen Aktien von den meisten Online-Handelsplattformen der Broker aus zugänglich sind. Hier sind also einige wichtige Elemente und Informationen, um die Kursanalyse der EDF-Aktie zu verstehen.

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Dividende und Datum der Dividendenzahlung der EDF-Aktie

07/06/2022 - 07h57

Hier finden Sie unsere genauen und vollständigen Informationen über die Dividende der EDF-Aktie mit ihrer jüngsten und historischen Höhe, der Entwicklung ihrer Rendite und ihrem Zeitplan.

Faktoren, die vor dem Kauf oder Verkauf von EDF-Aktien zu beachten sind

Analyse Nummer 1

Erstens gilt es, die Entwicklung der Stromerzeugung des Konzerns und insbesondere seine immer wichtigere Entwicklung im Bereich der grünen Energien, die derzeit boomen, zu verfolgen.

Analyse Nummer 2

Auch die Marktanteile von EDF in Frankreich müssen aufgrund der immer stärker werdenden Präsenz konkurrierender Versorger mit größter Aufmerksamkeit verfolgt werden.

Analyse Nummer 3

Man sollte auch auf die Dienstleistungen achten, die EDF seinen Kunden anbietet und die mit möglichen digitalen Innovationen in den kommenden Jahren den Unterschied zu den billigsten Konkurrenten ausmachen können.

Analyse Nummer 4

Die Diversifizierung der Aktivitäten des Konzerns und die Produktion neuer Energien oder die Einführung neuer kostenpflichtiger Dienste und Leistungen wird ebenfalls ein Element sein, das Sie im Rahmen Ihrer Analyse dieses Wertpapiers genau beobachten sollten.

Analyse Nummer 5

Natürlich werden die Finanzdaten dieser Gruppe von größter Bedeutung sein, und man muss insbesondere die Entwicklung der Schulden von EDF und seiner Rentabilität im Auge behalten.

Analyse Nummer 6

Alle Investitionen, die EDF tätigt, haben auch die Möglichkeit, die Aktivitäten des Unternehmens langfristig zu steigern. Dies gilt insbesondere für Investitionen oder Partnerschaften, die die internationale Präsenz des Konzerns erhöhen sollen.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen EDF

Das Unternehmen EDF oder Eléctricité De France ist natürlich der derzeitige Marktführer in der Stromerzeugung in Frankreich und trotz der kürzlich erfolgten Privatisierung auch einer der größten Stromversorger. Sein Umsatz wird durch verschiedene Aktivitäten generiert, von denen die folgenden die wichtigsten sind:

Erstens macht die Erzeugung und der Verkauf von Strom und Erdgas mehr als 72,7% seiner Tätigkeit aus. Danach folgen der Betrieb von Nieder- und Mittelspannungsnetzen und der Energiehandel mit 23,2% und schließlich die Erbringung von Energiedienstleistungen wie Engineering, Bau und Installation von Produktionseinheiten oder Betrieb und Wartung von Stromnetzen.

Die meisten Geschäfte macht EDF natürlich auf dem französischen Markt, aber sie arbeitet auch für andere Länder wie Italien, Großbritannien und andere europäische Länder.

Der französische Konzern EDF übt, wie Sie oben gesehen haben, vielfältige Tätigkeiten aus, die ihn auf allen Stufen der Stromerzeugungs- und -verteilungskette tätig werden lassen, sei es bei der Inbetriebnahme von Kraftwerken oder beim Verkauf an Privatpersonen. Im Folgenden werden die verschiedenen Berufe, die in diesem Unternehmen ausgeübt werden, näher erläutert:

Ingenieurwesen, Stromerzeugung und Stromhandel: EDF ist im gesamten Ingenieurwesen tätig, indem sie Kraftwerke baut, die Instrumente zur Stromerzeugung betreibt und instand hält und sogar alte und veraltete Strukturen abbaut. Der Konzern ist auch im Energiehandel tätig. So kann er weltweit Strom verkaufen und kaufen, je nachdem, wie viel er produziert und was er für den Weiterverkauf benötigt.

Berufe im Bereich Stromtransport: Genauer gesagt findet man in der Organisation der EDF-Gruppe zwei Arten von Stromnetzen. Das Übertragungsnetz wird auch "HTB-Netz" genannt, da es sehr hohe Spannungsniveaus aufweist, die im europäischen und französischen Netz von 63kV bis 400 kV reichen. Alle großen Erzeugungsanlagen sind an dieses Netz angeschlossen, aber auch die größten Verbraucher und die Stromverteiler. Somit ist EDF direkt dafür zuständig, das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu überwachen und zu steuern und die Verbindung dieser Netze mit den benachbarten Systemen zu gewährleisten. Hier werden auch das Hochspannungsnetz, genannt HT, und das Höchstspannungsnetz, genannt THT, berücksichtigt, die zusammen mehr als 100.000 km Stromleitungen akkumulieren. Für den Betrieb dieses französischen Stromnetzes ist eine unabhängige, aber weiterhin der EDF-Gruppe angehörende Einheit namens RTE zuständig, die sich an ein vom Réseau Public de Transport herausgegebenes Lastenheft hält. RTE ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der EDF-Gruppe, verfügt aber über ein unabhängiges Management, wie es von den geltenden europäischen Bestimmungen gefordert wird.

Berufe in der Stromverteilung: EDF ist auch ein Stromverteiler und -lieferant in dem Sinne, dass er ein Netz mit einer geringeren Spannung als bei den Übertragungsnetzen betreibt, das "HTA-Netz" genannt wird und eine Spannung zwischen 10 und 30 kV aufweist. An dieses Netz sind einige kleinere Erzeugungsanlagen angeschlossen, deren Leistung jedoch einige Dutzend MW nicht übersteigt. Natürlich sind auch fast alle Endverbraucher an dieses Netz angeschlossen. In diesem Netz ist EDF nicht für die Regulierung zwischen Angebot und Nachfrage zuständig, sondern muss lediglich die Kontinuität der Stromlieferung und deren Qualität gewährleisten. Dieses Netz umfasst in Frankreich mehr als 1 200 000 km Stromleitungen, die sich im Besitz der Gemeinden befinden. Sie sind daher für den Betrieb in eigener Regie, über eine gemischtwirtschaftliche Gesellschaft oder SICAE zuständig, können aber auch EDF Gaz de France Distribution mit dem Betrieb beauftragen, die eine gemeinsame Abteilung der Unternehmen EDF und Gaz de France (Engie) ist. Seit 2008 und nach der rechtlichen Trennung der wettbewerbsorientierten Tätigkeiten von den Tätigkeiten des Verteilnetzbetreibers wurden diese Tätigkeiten in Tochtergesellschaften ausgegliedert. Seitdem üben die Tochtergesellschaften ERDF für EDF und GrDF für Engie diese Tätigkeit aus.

Die Strategie von EDF im Bereich der erneuerbaren Energien :

Wie alle großen Energieerzeuger und -verteiler muss sich auch EDF seit einigen Jahren mit bestimmten ökologischen Zwängen auseinandersetzen und investiert daher über seine Tochtergesellschaft EDF Energies Nouvelles stark in erneuerbare Energien. Hier erfahren Sie mehr über das Engagement von EDF in diesem Sektor:

  • EDF und die Onshore-Windenergie: Dies ist die größte Aktivität der EDF-Gruppe zur Erzeugung erneuerbarer Energien, da sie mehr als 86% der gesamten installierten Kapazität in Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten ausmacht. Insgesamt betreibt EDF einen Onshore-Windpark in 15 verschiedenen Ländern, mit dem mehr als 6,84 GW erzeugt werden können. Dieser Strom ist in erster Linie für den amerikanischen Markt bestimmt, aber auch für Frankreich, die Türkei und Großbritannien.
  • EDF und die Windenergie auf See: Die EDF-Gruppe betreibt auch mehrere Windparks auf See, vor allem in Belgien und Großbritannien. In Frankreich gibt es außerdem drei große Parks in Fécamp, Courseulles-sur-Mer und Saint-Nazaire mit einer Gesamtleistung von 1.500 MW.
  • EDF und die Wasserkraft: EDF ist auch ein wichtiger Akteur bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft. So liefert der Konzern jedes Jahr mehr als 45 Milliarden kWh Wasserkraft durch den Betrieb von 640 Staudämmen und 439 Wasserkraftwerken in Frankreich. EDF übt diese Tätigkeit auch in Afrika und insbesondere in Kamerun aus, wo sie über die Gesellschaft NHPV für Nachtigal Hydro Power Company Anteilseigner des Wasserkraftwerks Nachtigal am Oberlauf ist. Dieses Kraftwerk wurde nach einer Vereinbarung zwischen EDF und dem kamerunischen Staat im Jahr 2016 errichtet. Seit 2017 hat die EDF die Konzession für den Betrieb dieses Wasserkraftwerks in Nachtigal für 35 Jahre erhalten. Wir möchten anmerken, dass dieses voraussichtlich 2021 fertiggestellt sein wird und mehr als 420 MW erzeugen kann.
  • EDF und die Solarenergie: Die EDF-Gruppe ist derzeit der führende europäische Anbieter von Solarenergie. Sie betreibt derzeit zahlreiche Freiflächen-Solarparks in mehreren Ländern, darunter Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Israel, Indien, die USA und Kanada. EDF betreut auch mehrere Solarparks auf Dächern von Industrie- und Gewerbegebäuden sowie von Kommunen. Es ist anzumerken, dass EDF auch im Rest der Welt viel in Solarenergie investiert, insbesondere in Chile oder auch in Afrika.
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Konkurrenten

Wir schlagen Ihnen nun vor, das Umfeld, in dem sich die EDF-Gruppe derzeit bewegt, sei es im Bereich der Stromerzeugung oder der Stromverteilung, und insbesondere ihr Wettbewerbsumfeld genauer zu erkunden. Im Folgenden werden die wichtigsten Konkurrenten des Konzerns vorgestellt:

Albioma

Dieser erste Wettbewerber ist ein unabhängiger französischer Produzent von erneuerbaren Energien. Es ist vor allem in den Bereichen Biomasse und photovoltaische Solarenergie tätig, hauptsächlich in Frankreich, aber auch in Übersee. Das Unternehmen ist außerdem an der Pariser Börse notiert.

Arkolia Energies

Dieses andere französische Unternehmen ist mit Methananlagen, Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen auf Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien spezialisiert. Es handelt sich also um einen Energieerzeuger, der in direkter Konkurrenz zu EDF steht.

Engie 

Natürlich muss man auch die Konkurrenz des Engie-Konzerns berücksichtigen, bei dem es sich um einen französischen Energieindustriekonzern handelt. Dieser ist derzeit der drittgrößte Konzern der Welt im Energiesektor (ohne Erdöl). Der französische Staat ist noch immer ihr größter Aktionär, da er noch immer ein Viertel des Kapitals hält, d. h. 23,4 % und 33,84 % der Stimmrechte. Die Engie-Gruppe ist in drei verschiedenen Segmenten tätig

TotalEnergies 

Die Tochtergesellschaft TotalEnergies Electricité et Gaz France, die früher unter dem Namen Total Direct Energie bekannt war, ist ebenfalls ein Konkurrent von EDF. Das Unternehmen ist ein französischer Strom- und Gasversorger und -produzent, der seit 2003 auf dem französischen Markt tätig ist. Die Tochtergesellschaft gehört somit zum Öl- und Energieunternehmen TotalEnergies und präsentiert sich als größter alternativer Energieanbieter in Frankreich.

Iberdrola 

In Europa ist der Konzern Iberdrola ebenfalls ein Konkurrent von EDF. Es handelt sich um ein spanisches Unternehmen, das sich auf die Erzeugung, Verteilung und Vermarktung von Strom und Erdgas spezialisiert hat und seinen Hauptsitz in Bilbao im Baskenland hat. Der Konzern gehört zu den zehn größten Stromerzeugern der Welt und ist in diesem Sektor die Nummer eins bei der Windenergie. Iberdrola ist auch einer der größten Erzeuger von Kernenergie in Spanien. Das Unternehmen ist außerdem in Dutzenden von Ländern auf allen Kontinenten tätig und hat fast 30 Millionen Kunden sowie 30.000 Beschäftigte weltweit.

Eni 

Schließlich ist die Eni-Gruppe, die frühere Abkürzung für Ente Nazionale Idrocarburi, ein privates italienisches Unternehmen, das sich auf Kohlenwasserstoffe spezialisiert hat und 1953 gegründet wurde. Sie wurde dann 1998 privatisiert, aber der italienische Staat hält immer noch 30 % der Anteile. Das Unternehmen ist in den Bereichen Erdöl, Erdgas, Petrochemie, Stromerzeugung und Technik tätig. Es ist in 68 Ländern tätig und hat 31.400 Mitarbeiter, von denen die meisten in Italien, aber auch im Ausland beschäftigt sind.


Strategische Allianzen

EDF hat seinen Bekanntheitsgrad und seine Entwicklung auch durch den Aufbau verschiedener strategischer Partnerschaften untermauert. Hier sind also seine wichtigsten aktuellen Partner.

Dalkia

EDF hat insbesondere eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Dalkia im Bereich der Forschung über die Mechanismen und die Vermeidung von Kalkablagerungen in thermischen Systemen von Warmwassernetzen unterzeichnet.

Engie

Obwohl EDF von Engie (ehemals GDF Suez) getrennt ist, hat das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit dieser neuen Einheit aufgebaut, um das Phänomen der Uberisierung des Energiesektors in Frankreich zu verhindern.

Altran

Schließlich wurde eine weitere Partnerschaft mit der Altran-Gruppe im Dienste der Energiewirtschaft in Frankreich unterzeichnet.

McPhy 

2018 unterzeichnete EDF eine neue Partnerschaft mit dem Unternehmen McPhy, das ein Spezialist für Geräte zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff ist und dessen Hauptziel die Entwicklung von kohlenstofffreiem Wasserstoff in Frankreich und international ist.

Nissan

Ebenfalls 2018 ging die Gruppe eine Partnerschaft mit Nissan im Bereich Smart Charging und Second Life von Batterien sowie mit Valeo im selben Bereich ein. Es gibt auch eine interessante Partnerschaft mit Renault mit dem Ziel, sein Ökosystem für Elektroautos mit Smart Charging zu entwickeln.

Gemeinden und Unternehmen

Natürlich hat EDF auch zahlreiche Partnerschaften mit kleineren Gemeinden und Unternehmen vor allem in Frankreich und Europa aufgebaut.

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Positive Faktoren für die EDF-aktie
Vorteile und Stärken der EDF-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wenn Sie die EDF-Aktie mit einer langfristigen Kauf- oder Verkaufsstrategie handeln möchten, müssen Sie natürlich wissen, welche Argumente für einen steigenden und welche für einen fallenden Kurs sprechen. Wir möchten Ihnen dabei helfen, indem wir zunächst die Gründe auflisten, die darauf hindeuten, dass die EDF-Aktie auch in den kommenden Jahren für Anleger attraktiv bleiben wird.

Zunächst sei an dieser Stelle daran erinnert, dass der Energiemarkt derzeit boomt, und zwar nicht nur in Frankreich oder Europa, sondern weltweit mit einem immer größeren Bedarf und somit einer stetig steigenden Nachfrage. Die EDF-Gruppe dürfte eines der wichtigsten Unternehmen sein, das von diesem Wachstum profitiert, und kann so seine Einnahmequellen erweitern.

In der Tat genießt auch der EDF-Konzern eine sehr interessante und starke Stellung auf diesem Energiemarkt. Der Konzern ist derzeit die Nummer eins unter den Stromversorgern in Frankreich, was vor allem auf die Produktion von Atomstrom, aber auch auf die Produktion von Kohle, Heizöl und Wasserkraft zurückzuführen ist. Der Konzern ist jedoch auch international aufgestellt und hat in ganz Europa erfolgreich expandiert, wo er zu den Marktführern in diesem Bereich gehört. Darüber hinaus sollten wir auch nicht vergessen, dass EDF seit seiner Trennung von GDF und seiner Privatisierung in der Lage war, sich zu diversifizieren und die Energien, die er vermarktet, zu diversifizieren, insbesondere mit seinem Erdgasangebot. Diese Diversifizierung ermöglicht es ihm, nicht mehr von einem einzigen Produktionssektor abhängig zu sein und die Risiken einer Exposition im Falle einer Sektorkrise zu begrenzen.

Dass die EDF-Gruppe nach und nach zu einem wirklich international tätigen Unternehmen heranwächst, verdankt sie auch einigen ihrer ausländischen Tochtergesellschaften wie der italienischen Edison, die seit vielen Jahren eine sehr interessante Rentabilität aufweist, aber auch einer immer stärkeren Positionierung im Bereich der Kernenergie in den USA oder der Entwicklung von Energiedienstleistungen durch die Gesellschaft Dalkia.

Vor kurzem hat die EDF-Gruppe auch ihre neue Strategie kommuniziert, die auf dem Generationenmix basiert und vor allem durch die vollständige Übernahme der Tochtergesellschaft EDF Energies Renouvelables ermöglicht wurde. Es ist in der Tat bekannt, dass der Sektor der grünen und erneuerbaren Energien angesichts der ökologischen Herausforderungen, die derzeit unseren Planeten betreffen, ein Sektor mit Zukunft ist.

Im Bereich der Kernenergie hat die EDF-Gruppe vor kurzem auch von der Entscheidung profitiert, die Lebensdauer der Kraftwerke auf 50 Jahre zu verlängern, mit Ausnahme des Kraftwerks Fressenheim. Es versteht sich von selbst, dass diese Entscheidung dazu beitragen wird, die Betriebskosten der Gruppe in den kommenden Jahren sehr stark zu senken. Ein weiterer Pluspunkt für das Unternehmen und seine Aktien ist die Tatsache, dass EDF sich vor kurzem mit der Areva-Gruppe verbündet hat, um die Mehrheit der Service- und Herstellungsaktivitäten für Reaktoren zu übernehmen.

Schließlich schätzen die Aktionäre des Unternehmens und die Anleger, die sich für den Kurs der EDF-Aktie interessieren, auch die Dividendenpolitik des Konzerns mit einer Ausschüttungsquote, die in der Regel zwischen 55 und 65 % des laufenden Gewinns liegt und damit eine der besten Raten auf dem Markt darstellt.

Negative Faktoren für die EDF-aktie
Nachteile und Schwächen der EDF-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Wir stellen jedoch fest, dass dieses Unternehmen nicht nur Vorteile hat und dass es viele Argumente gibt, die für einen langfristigen Kursrückgang dieser Anlage sprechen. Hier erfahren Sie, welche Faktoren gegen diese Aktie sprechen.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Nachfrage nach Energie derzeit zwar steigt, die Preise aber in einem durch ein großes Angebot gesättigten Markt eher sinken. Auch die Preise für Kohle oder CO2 sind stark rückläufig und nur grüne Energien scheinen derzeit im Aufwind zu sein. EDF ist in diesem Segment jedoch noch nicht ausreichend entwickelt und ein großer Teil seiner Geschäftstätigkeit hängt noch immer von der Erzeugung von Atomstrom ab.

Gerade im Bereich der Kernenergie können Anleger sehr vorsichtig sein und zögern, in EDF-Aktien zu investieren, da die Stresstests, die für den gesamten Kernkraftwerkspark des Konzerns durchgeführt wurden, einen sehr hohen langfristigen Investitionsbedarf aufzeigen, sei es, um den Wartungsbedarf zu decken, oder sogar die Schließung bestimmter Anlagen. Wir verfügen derzeit nur über wenige Zahlen, die es uns ermöglichen, die Auswirkungen dieser Ereignisse zu antizipieren. Hinzu kommt der Plan zur Energiewende, der darauf abzielt, den Anteil der Kernenergie an der französischen Stromerzeugung von derzeit 73 % auf 50 % zu senken. Diese Entscheidung könnte für EDF angesichts seiner starken Abhängigkeit von der Kernenergie schwerwiegende Folgen haben.

Zu den negativsten Argumenten für die Kursentwicklung dieser Aktie gehört auch die mangelnde Sichtbarkeit der Ergebnisse und der Zukunft dieses Wertpapiers, da der französische Staat möglicherweise interveniert, sei es in Bezug auf die Erhöhung der Strompreise oder auch die nukleare Sicherheit.

Man kann auch bedauern, dass es der EDF-Gruppe trotz einer kohärenten Expansionsstrategie nicht wirklich gelingt, sich auf internationaler Ebene wirksam zu entwickeln. In der Tat ist es immer noch der französische Markt, der die meisten Einnahmen generiert. Nur das Vereinigte Königreich und Italien gleichen diese nationale Dominanz etwas aus.

Schließlich und aus rein finanzieller Sicht sind die Anleger an der Börse angesichts der sehr hohen Verschuldung dieses Unternehmens, das jederzeit Gefahr läuft, dass sein Vertrauensrating nach unten korrigiert wird, natürlich vorsichtig mit diesem Wert. Hinzu kommt, dass alle Abteilungen des Konzerns seit einigen Jahren einen leichten Rückgang der Geschäftstätigkeit verzeichnen und dass die EDF-Aktie in letzter Zeit viele Punkte verloren hat und sich unter ihrem Einführungskurs von 2005 bewegt.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar, noch sollen sie dazu auffordern, einen Vermögenswert zu kaufen oder zu verkaufen.

Häufig gestellte Fragen

Ist der französische Staat noch Aktionär des EDF-Konzerns?

Obwohl das Unternehmen EDF nun schon seit geraumer Zeit privatisiert wurde, werden Sie bei einem Blick auf die Kapitalverteilung dieses Konzerns feststellen, dass der französische Staat immer noch Hauptaktionär dieses Unternehmens ist, da er fast 83,7% der Unternehmensanteile besitzt. Der Rest des Kapitals gehört zu 13 % institutionellen Aktionären, zu 2 % individuellen Aktionären, zu 1,1 % den Mitarbeitern des Konzerns und zu 0,2 % der Eigenkontrolle.

Was waren die Finanzergebnisse von EDF im Jahr 2019?

Wir schlagen Ihnen nun vor, die Zahlen der letzten Bilanz der EDF-Gruppe für das Geschäftsjahr 2019 zu entdecken. Der Jahresumsatz der Gruppe für dieses Jahr erreichte 71,3 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 3,5% entspricht, und ihr Nettoergebnis stieg um 57,9% auf 3,9 Milliarden Euro. Die langfristigen Schulden des Konzerns beliefen sich auf 57 Milliarden Euro und stiegen um 11%, während die kurzfristigen Schulden um 19% auf 18 Milliarden Euro sanken. Diese Finanzdaten werden Ihnen bei der Analyse dieser Aktie nützlich sein.

Welche Faktoren können den Kurs der EDF-Aktie senken?

Die EDF-Aktie kann zwar durchaus einem grundlegenden Aufwärtstrend folgen, aber sie kann auch aufgrund bestimmter Ereignisse Punkte verlieren. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Skandal oder eine Kontroverse das Markenimage des Unternehmens schädigt oder wenn mehr Konkurrenten Marktanteile gewinnen.

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