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Analyse vor dem Kaufen oder Verkaufen der Commerzbank-Aktie

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Bankensektor und Finanzbranche ziehen sowohl auf europäischer als auch auf weltweiter Ebene immer mehr Investoren an, denn einige Konzerne haben eine ausgesprochen hohe Kapitalisierung. Zudem sind zahlreiche Finanzdaten und nützliche Wirtschaftsdaten für die Analyse verfügbar.

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Marktkapitalisierung und Umsatz von Commerzbank

15/11/2021 - 08h51

Die Covid-19-Gesundheitskrise hat das Geschäft der deutschen Bankengruppe Commerzbank im Jahr 2020 stark beeinträchtigt. Die Bank verzeichnete für das gesamte Jahr hohe Verluste.

Faktoren, die vor dem Kauf oder Verkauf von Commerzbank-Aktien zu beachten sind

Analyse Nummer 1

Achten Sie besonders darauf, welche Anstrengungen die Commerzbank unternimmt, um ihre Marktdurchdringung weiter zu verbessern. Der Abschluss von Partnerschaften mit anderen Banken ist aus strategischer Sicht sehr wichtig, da dies meist dazu dient, das eigene Angebot zu erweitern oder neue Kundengruppen anzusprechen.

Analyse Nummer 2

Aus geografischer Sicht hat die Commerzbank noch mehrere Trümpfe im Ärmel, was die Eroberung asiatischer oder amerikanischer Märkte angeht. Alle diesbezüglichen Informationen sollte man also genauestens beachten. Gleiches gilt für strategische Allianzen oder Übernahmen von Bankinstituten, die in diesen geografischen Regionen ansässig sind.

Analyse Nummer 3

Für alle Wertpapiere aus dem Bankensektor gilt, dass Sie Veränderungen der Gesetzgebung in der Eurozone, die diese Branche betreffen, aufs Genaueste verfolgen sollten, da diese die Banken und deren Wertpapiere bedeutend beeinflussen können.

Analyse Nummer 4

Auch die wirtschaftliche Situation in der Eurozone sowie ein sinkendes oder steigendes Wirtschaftswachstum dieser Branche müssen sorgfältig analysiert werden, um positive oder negative Auswirkungen auf die Ergebnisse der Banken zu antizipieren und daraus Auswirkungen auf die Kursentwicklung der Commerzbank-Aktie abzuleiten.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Commerzbank

Bevor Sie sich auf den Kauf oder Verkauf von Commerzbank-Aktien positionieren, sollten Sie das Wertpapier analysieren. Dafür benötigen Sie umfassende Informationen über das Unternehmen und die Hauptumsatzquellen. Daher erhalten Sie nachfolgend detaillierte Informationen über diese Bank.

Die Commerzbank AG ist ein deutsches Unternehmen des Bankensektors. Das Kreditinstitut zählt zu den bedeutendsten Finanzkonzernen Deutschlands.

Ein Überblick über die Geschäftsbereiche der Commerzbank-Gruppe ermöglicht ein besseres Verständnis dafür, welche Faktoren die Aktivitäten möglicherweise beeinflussen. Das Nettoergebnis verteilt sich wie folgt:

  • Mit dem Bereich Privatkundengeschäft und Vermögensverwaltung werden 53,4 % des Nettoergebnisses erwirtschaftet. Darunter fallen klassische Bankprodukte und Dienstleistungen wie Verbraucherkredite und Immobilienkredite.
  • Mit dem Bereich Geschäfts- und Investitionsbank werden 36,5 % des Nettoergebnisses erwirtschaftet. Dazu gehören: Finanzierungstechnik, Beratung bei Fusionen, Kapitalmarktgeschäfte sowie andere Produkte und Dienstleistungen.
  • Produkte und Dienstleistungen wie die Finanzierung von öffentlichen Projekten, strukturierte Finanzierungen, Hypothekenkredite und anderes tragen 10,1 % zum Nettoergebnis bei.

Derzeit verwaltet die Commerzbank Einlagen in Höhe von über 315,9 Milliarden Euro und Kredite in Höhe von 393,6 Milliarden Euro.

Die geografische Verteilung des Umsatzes ist ebenfalls ein interessanter Aspekt. Die Commerzbank-Gruppe realisiert 72,4 % des Nettoergebnisses in Deutschland. Der Rest verteilt sich auf andere europäische Länder (23,2 % des Nettoergebnisses), den asiatischen Markt (2,7 %) sowie den amerikanischen Markt (1,7 %).

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Konkurrenten

Zu einer fundierten Analyse der Commerzbank-Aktie gehören auch profunde Kenntnisse über die wichtigsten Wettbewerber sowie deren Publikationen über bedeutende Ereignisse. Nachfolgend eine Übersicht über wichtige Konkurrenten des deutschen Kreditinstituts.

Deutsche Bank 

Die Deutsche Bank ist zurzeit die größte Bank Deutschlands. Sie wurde 1870 gegründet und hat ihren Sitz in Frankfurt. Gemessen an der Marktkapitalisierung gehört die Deutsche Bank zu den bedeutendsten europäischen Banken. Die Deutsche Bank ist eine Universalbank mit mehreren Tochtergesellschaften und in mehr als 72 Ländern der Erde aktiv. Die wichtigsten Zentren befinden sich in London, New York und Singapur. Bei der Deutschen Bank handelt es sich um eine Privatbank, sie ist nicht mit der deutschen Bundesbank gleichzusetzen.

DZ Bank

Der Unternehmenssitz der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank befindet sich ebenfalls in Frankfurt. Es handelt sich dabei um das Zentralinstitut für über 1200 der 1400 Kreditgenossenschaften in Deutschland.

Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist eine Anstalt öffentlichen Rechts und gehört zu den 15 größten Banken in Deutschland. Sie wurde auf der Grundlage des Gesetzes über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gegründet. Die Rechtsaufsicht unterliegt dem Bundesfinanzministerium.

UniCredit Bank AG

Die UniCredit Bank mit ihrer Marke HypoVereinsbank (HBV) ist ein deutsches Kreditinstitut. Seit 2005 ist sie ein Tochterunternehmen der italienischen Holding Unicredit. Als 2008 der Übertragungsbeschluss ins Handelsregister eingetragen wurde, wurden die Aktien der Minderheitsaktionäre vom Hauptaktionär Unicredit SpA im Rahmen eines Squeeze-out eingezogen. Durch diese Transaktion wurde die HVB eine vollständige Tochtergesellschaft von UniCredit und notiert seitdem nicht mehr an der Börse.

BayernLB

Die Bayerische Landesbank ist eine Anstalt öffentlichen Rechts in Bayern. Als Landesbank ist sie die Hausbank des Freistaats Bayern. Ihr Sitz ist in München. Über das Unternehmen Bayern LB Holding AG ist sie zu 94 % im Besitz des Bundeslandes Bayern, die restlichen 6 % gehören dem Sparkassenverband Bayern. Die BayernLB beschäftigt derzeit knapp 19 200 Mitarbeiter und ist das achtgrößte Finanzinstitut in Deutschland.

Norddeutsche Landesbank

Bei der Nord/LB handelt es sich ebenfalls um eine Landesbank. Sie besitzt mit der norwegischen Bank DnB NOR zu gleichen Teilen die Tochtergesellschaft DnB Nord A/S. Der Unternehmenssitz befindet sich in Hannover.

 


Strategische Allianzen

Die Commerzbank ist mehrere Partnerschaften eingegangen, um die Marktpräsenz zu steigern und neue Kunden zu gewinnen. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Allianzen dieses Unternehmens.

BNP Paribas

Im Bereich des Kreditgeschäfts mit Privatkunden kooperiert die Commerzbank seit 2010 mit BNP Paribas. Diese Partnerschaft wurde 2016 noch verstärkt, um gemeinsam das Segment der Verbraucherkredite weiterzuentwickeln.

Santander und Société Générale

2014 hatten die beiden europäischen Großbanken Santander und Société Générale die Übernahme einer 17-prozentigen Beteiligung an der Commerzbank und damit eine Zusammenarbeit in Erwägung gezogen.

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Positive Faktoren für die Commerzbank-aktie
Vorteile und Stärken der Commerzbank-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Jede langfristige Position auf den Kurs der Commerzbank-Aktie will genau durchdacht sein und muss auf einer guten Analyse der zukünftigen Grundtrends dieses Wertpapiers basieren. Dafür benötigt man neben einer umfassenden technischen Analyse eine kohärente Fundamentalanalyse, über die Sie weiter unten noch mehr erfahren. Zunächst sollten Sie sich jedoch darüber im Klaren sein, ob das Unternehmen überhaupt dazu in der Lage sein wird, Wachstum und Rentabilität in der Zukunft aufrechtzuerhalten. Um dies besser einschätzen zu können, erfahren Sie nachfolgend mehr über die Stärken der Commerzbank, bevor wir anschließend auf ihre Schwächen eingehen.

Die größte Stärke der Commerzbank ist zweifellos ihre starke Positionierung in Deutschland. Die deutsche Großbank belegt heute den zweiten Platz im deutschen Bankensektor, was ihr Wertpapier zu einer der interessantesten deutschen Bankaktien macht. Durch ihre starke Position konnte die Commerzbank ein ausgedehntes Filialnetz im ganzen Land aufbauen.

Der Commerzbank-Konzern profitiert von einem sehr guten Ruf und wird vor allem in Unternehmenskreisen sehr geschätzt. Die Bank wurde bereits als beste Bank für klein- und mittelständische deutsche Unternehmen ausgezeichnet. Dank dieser Auszeichnung und des hervorragenden Unternehmensimages fällt es ihr leichter, neue Kunden anzuziehen.

Aktionäre und Investoren schätzen dieses Unternehmen und seine Aktie vor allem dank der vielen Kunden, die hinter der Bank stehen. Wir erinnern daran, dass die Commerzbank heute einen Kundenstamm von 15 Millionen Privatkunden und mehr als eine Million Unternehmenskunden besitzt. Diese befinden sich nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.

Die strategische Positionierung dieses Unternehmens im Bereich neuer Technologien ist ebenfalls ein positiver Aspekt, den man hervorheben muss. Was das Onlinebanking angeht, ist die Commerzbank aktuell Marktführer in Deutschland. Das stellt eine gute Ausgangsbasis für eine weitere Ausweitung des Marktanteils dar.

Negative Faktoren für die Commerzbank-aktie
Nachteile und Schwächen der Commerzbank-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Die aufgeführten Vorteile des deutschen Bankunternehmens Commerzbank sind zahlreich und führen dazu, dass die börsennotierte Aktie oft als Kaufposition getradet wird. Obwohl eine Kaufstrategie auf den ersten Blick interessant erscheint, sollte man vor einer Entscheidung untersuchen, welche Schwachpunkte dieses Unternehmen hat, die zu einem sinkenden Aktienkurs führen könnten. Dies ist notwendig, um das Risiko so gering wie möglich zu halten. Nachfolgend eine Zusammenfassung der größten Schwächen der Commerzbank aus heutiger Sicht.

Laut Wirtschaftsanalysten, die auf diese Branche spezialisiert sind, liegt die größte Schwäche der Commerzbank im Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit. Der Konzern erzielt heute bei Weitem die meisten Einnahmen mit dem Privatkundengeschäft, während das Investmentbanking im Vergleich dazu nur einen verschwindend geringen Anteil hat. Dies stellt ein hohes Risiko dar, sollte das Privatkundengeschäft aus wirtschaftlichen Gründen einbrechen. Investmentbanking ist zudem bekanntermaßen das interessantere Geschäft und erweist sich langfristig als rentabler.

Eine zweite Schwäche des Commerzbank-Konzerns betrifft die geografische Ausdehnung auf Märkte außerhalb Deutschlands. Der Commerzbank gelingt es bereits nur mit Mühe, in anderen europäischen Ländern Fuß zu fassen; außerhalb Europas tut sich die Bank noch schwerer. Vor allem die fehlende Präsenz in asiatischen Ländern ist bedauerlich, da diese Schwellenmärkte als sehr zukunftsträchtig eingestuft werden. Gleiches gilt für viele amerikanische Länder. Die eingeschränkte geografische Verteilung des Geschäfts bindet die Commerzbank eng an den deutschen Markt und stellt daher eine hohe Abhängigkeit und ein hohes geoökonomisches Risiko dar.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar, noch sollen sie dazu auffordern, einen Vermögenswert zu kaufen oder zu verkaufen.

Häufig gestellte Fragen

Wie sieht derzeit die Aktionärsstruktur der Commerzbank aus?

Die Aktionärsstruktur der Commerzbank sieht derzeit wie folgt aus: 54 % der Aktien werden von institutionellen Investoren gehalten, 20 % der Aktien von privaten Investoren. 15 % der Anteile dieser Bank befinden sich noch in Händen des deutschen Staates. Die größten institutionellen Aktionäre sind Cerberus (5 % der Anteile), BlackRock (3 % der Anteile) und Norges Bank (3 % der Anteile). Das Kapital, das an der Börse frei gehandelt wird, befindet sich im Streubesitz.

Wie kann man die zukünftige Entwicklung der Commerzbank-Aktie abschätzen?

Wenn Sie den zukünftigen Kurstrend der Commerzbank-Aktie kompetent antizipieren möchten, um das Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen, sollten Sie zunächst diverse Analysen erstellen. Im Rahmen einer technischen Analyse untersuchen Sie die historischen und aktuellen Kurse mithilfe von Chartindikatoren. Die Fundamentalanalyse basiert auf der Auswertung von Ereignissen und Veröffentlichungen, die den Kurs der Aktie möglicherweise beeinflussen.

Schüttet die Commerzbank eine Dividende an die Aktionäre aus?

Seit zwei Jahren schüttet die Commerzbank keine Dividende mehr an die Aktionäre aus. Davor betrug die Dividende pro Wertpapier mehrere Jahre lang 0,20 €. Das Aussetzen der Dividendenausschüttung lässt sich durch die hohen Verluste durch die Coronaviruspandemie erklären, die die Bank erwirtschaftete. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Commerzbank in den kommenden Jahren erneut eine Dividende an ihre Aktionäre ausschütten wird.

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