CISCO

Cisco-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Nachdem sich unser Leben durch das Internet gravierend verändert hat, sind zahlreiche Unternehmen entstanden, die rund um die vernetzte Kommunikation tätig sind. Einige davon notieren auch bereits an der Börse. Dies ist bei der Cisco-Aktie der Fall, die wir Ihnen nachfolgend anhand einer Analyse ihrer historischen Kurse und einiger Erläuterungen zum Tätigkeitsspektrum des Unternehmens detailliert vorstellen.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Strategische Partnerschaften, die Cisco eingeht, oder Übernahmen anderer Unternehmen durch Cisco haben einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf den Kurs dieser Aktie. Diese Ereignisse werden daher von Investoren genau beobachtet.

Analyse Nummer 2

Im Auge behalten sollte man die Entwicklung der Infrastruktur für intelligente Netze. Dies könnte langfristig zu einer weltweiten Nachfragesteigerung führen, die Cisco zugutekommt.

Analyse Nummer 3

Gleiches gilt für die Ausbreitung von WLAN- und Mobiltechnologien, die Cisco ebenfalls einige Opportunitäten bieten könnte.

Analyse Nummer 4

Was negative Punkte angeht, so sollte man den immer stärkeren Einsatz von Cloud-Servern beobachten. Dies kann zu einem Absatzeinbruch und in der Folge zu einer Reduzierung der Gewinnmargen bei Cisco führen.

Analyse Nummer 5

Die Konkurrenz ist ein weiterer wichtiger Punkt im Rahmen der Fundamentalanalyse von Cisco. In diesem Zusammenhang gilt es, neben den wichtigsten Konkurrenten des Konzerns im Spitzenfeld der Branche auch die Konkurrenz im Bereich Open Source einzubeziehen. Im Rahmen einer Konkurrenzanalyse sind vor allem Veränderungen des Marktanteils wichtiger Marktplayer sowie die Entwicklung neuer Produkte durch diese Firmen wichtig.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Cisco

Der Konzern Cisco System ist zurzeit der weltweite Führer in Planung, Entwicklung und Verkauf von Netzwerklösungen für das Internet. Genauer gesagt erwirtschaftet das Unternehmen mehr als 30 % seines Umsatzes mit der Entwicklung von technologischen Softwaresystemen, knapp 23 % mit Schaltern und den Rest mit Entwicklung, Umsetzung und Support von Netzwerken.

Cisco ist vorwiegend in den Vereinigten Staaten und in Kanada tätig, ist jedoch auch auf dem europäischen Markt, sowie im Mittleren Osten und in der Asien-Pazifik-Region präsent.

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Konkurrenten

Cisco Systems steht im Wettbewerb mit einigen großen Unternehmen aus diversen Segmenten. Bei einer Analyse dieses Vermögenswertes sollten Sie demzufolge auch die Entwicklung dieser Wettbewerber einbeziehen. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die wichtigsten Konkurrenten.

Microsoft 

Das US-amerikanische multinational tätige Unternehmen Microsoft hat sich auf Entwicklung und Vertrieb von Betriebssystemen, Software sowie diverse Hardware spezialisiert. Microsoft beschäftigt mehr als 148 000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Der Konzern gehört zu den größten Börsenwerten der NASDAQ.

Oracle

Auch Oracle ist ein ernst zu nehmender Wettbewerber von Cisco Systems. Das amerikanische Unternehmen entwickelte unter anderem das Datenbanksystem Oracle Database. Gemessen am Umsatz und der Marktkapitalisierung gehört der Konzern derzeit zu den bedeutendsten Unternehmen im Bereich Software.

IBM 

IBM ist ein US-amerikanisches multinationales Unternehmen und in den Bereichen Hardware, Software sowie Informatikdienstleistungen aktiv. IBM entstand 1911 durch die Fusion der Unternehmen Computing Scale Company und Tabulating Machine Company und entwickelte sich schnell zu einer Referenz innerhalb der Branche. In den 1970er- und 1980er-Jahren war IBM einer der größten Börsenwerte der Welt.

HP

Auch hierbei handelt es sich um ein US-amerikanisches multinationales Unternehmen. HP war ursprünglich ein Spezialist für elektronische Instrumente, heute ist das IT-Unternehmen führend bei Druckern, Servern, Software und Multimediaprodukten. Der Konzern HP ist einer der wichtigsten Computerhersteller und produziert knapp die Hälfe der weltweit vertriebenen Drucker. Seit 2015 hat das Unternehmen seine Aktivitäten in zwei Geschäftsbereiche aufgegliedert

Adobe 

Der letzte ernst zu nehmende Konkurrent von Cisco Systems ist Adobe Inc., ein IT-Unternehmen, das vor allem für seine Software für die Bereiche Bild-, Video- und Audiobearbeitung bekannt ist. Die Software von Adobe hat sich zu einer Referenz für Videobearbeitung, Bildbearbeitung, Illustration und Grafik entwickelt. In diesen Segmenten ist Adobe nach wie vor der Marktführer.


Strategische Allianzen

Salesforce

2013 sind Cisco Systems und Salesforce eine Partnerschaft eingegangen, um gemeinsame Angebote für Fachpersonen zu entwickeln und zu vermarkten.

Apple

2015 kündigte Cisco Systems eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Konzern Apple an, um den Einsatz von iOS-Geräten in den Unternehmen, in denen Cisco bereits präsent ist, auszuweiten.

Ericsson

Ebenfalls 2015 unterzeichneten das schwedische Unternehmen Ericsson und Cisco Systems eine Vereinbarung in den Bereichen Technologie und Vermarktung, um dem Konkurrenten Huawei in den Bereichen Ausstattung und Netzwerkservices die Stirn zu bieten.

Valeo

2017 kündigten Cisco und Valeo eine Partnerschaft im Bereich intelligenter Mobilität an, um gemeinsam ein autonomes Einparksystem zu entwickeln. Diese Partnerschaft dürfte auch in den kommenden Jahren interessante Innovationen hervorbringen.

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Vorteile und Stärken der Cisco-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Zunächst ist hier zu erwähnen, dass der Konzern auf internationaler Ebene seit vielen Jahren eine intelligente Expansionsstrategie vorantreibt. Dank dieser Strategie vermarktet Cisco heute seine Produkte und Dienstleistungen in vielen Ländern. Dies bietet einen besseren Schutz bei geografisch begrenzten Wirtschaftseinbrüchen.

Der Cisco-Konzern erwirtschaftet interessante Margen und weist eine gute Rentabilität auf. Dies liegt vor allem an seiner Strategie, Skaleneffekte zu nutzen. Die dadurch erzielten Einsparungen führen zu einer nicht zu verachtenden Senkung der Kosten für Produktion und Warenbeschaffung.

Zusätzlich zur guten geografischen Verteilung der Absatzmärkte hat Cisco das Produkt- und Dienstleistungsangebot sehr gut diversifiziert. Dadurch ist das Unternehmen in zahlreichen Märkten seiner Branche präsent, wozu auch hoch entwickelte Segmente zählen.

Die Positionierung von Cisco gegenüber der Konkurrenz innerhalb der Branche ist ein weiterer nicht zu verleugnender Vorteil. Rufen wir uns in Erinnerung, dass Cisco zurzeit zu den führenden Unternehmen seiner Branche zählt. Dadurch ergeben sich zahlreiche Vorteile, unter anderem eine starke Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten und Partnern.

Durch zahlreiche Innovationen hat Cisco einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht, was ebenfalls ein Pluspunkt für das Unternehmen ist. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass der Konzern eine sehr starke Forschungs- und Entwicklungsabteilung besitzt, durch die er technologisch innovative Produkte entwickeln kann. So unternimmt Cisco beispielsweise große Anstrengungen in der Entwicklung von Produkten, die langfristig einen höheren Mehrwert bieten.

Börsenspekulanten schätzen darüber hinaus die gute finanzielle und wirtschaftliche Performance des Unternehmens, ein Punkt, der generell als beruhigender Aspekt empfunden wird.

Nachteile und Schwächen der Cisco-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Die Chancen, dass der Cisco - Konzern – und damit der Kurs seiner börsennotierten Aktie – sich auch in den kommenden Jahren positiv entwickeln wird, stehen zwar gut, dennoch sollte man über die Schwächen des Wertpapiers nicht hinwegsehen, da sich diese negativ auf die Entwicklung auswirken können. Eine Übersicht über die wichtigsten Schwächen des Unternehmens:

Zum einen ist aktuell festzustellen, dass der Markt der Speichernetzwerke schrumpft, was die Aktivitäten von Cisco langfristig beeinflussen und sich auf die Rentabilität auswirken kann.

Bedauerlich ist, dass der Konzern im Bereich des BPO (Business Process Outsourcing) nicht stärker vertreten ist. Andere Konkurrenten haben in dieser Branche bereits gut Fuß gefasst. Diese Situation kann mittel- oder langfristig zu einem Marktanteilsverlust für Cisco führen.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Welche Produktarten vermarktet Cisco?

Der Cisco-Konzern hebt sich von der Konkurrenz durch ein besonders diversifiziertes Produktangebot ab. Dazu zählen unter anderem Produkte für Netzwerke, Netzwerkmanagement, Software wie IOS und NX-OS, Schnittstellen, SAN-Speichernetze, drahtlose Übertragungssysteme, Collaboration-Endgeräte, IP-TV-Lösungen, Sicherheitssysteme und Angebote für Rechenzentren. Diese Sparten sollte man kennen und im Rahmen einer Analyse für dieses Wertpapier untersuchen.

Wenn erfolgte der Börsengang von Cisco?

Der Börsengang des Unternehmens Cisco fand am 16. Februar 1990 statt. Die Aktie von Cisco wurde dabei zu einem Preis von 10 Cent pro Wertpapier an der amerikanischen Börse NASDAQ im Segment NASDAQ Global Select Market eingeführt. Dieser Börsengang hatte allerdings nicht den erwarteten Erfolg. Der Misserfolg veranlasste den damaligen Geschäftsführer Leonard Bosack zur Kündigung.

Wer sind die größten privaten Aktionäre von Cisco?

Das Kapital des Cisco-Konzerns befindet sich in den Händen von privaten und institutionellen Investoren. Aktionäre mit bedeutenden Anteilen sind beispielsweise: The Vanguard Group (8,12 %), Capital Research & Management (6,24 %), SSGA Funds Management (4,5 %), BlackRock Fund Advisors (2,29 %), Putnam (2,11 %), Wellington Management (1,62 %), T. Rowe Price Associates (1,5 %), Northern Trust Investments (1,46 %), Geode Capital Management (1,44 %) und Managed Account Advisors (1,22 %).

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