BOEING

Boeing-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Wenn es eine Branche gibt, in der es um riesige Geldsummen geht, dann ist dies die Luftfahrtindustrie. Logischerweise notieren die großen Unternehmen dieses Bereichs an der Börse. Sie geben Wertpapiere aus, um dadurch Finanzkapital zu generieren. Auch das Unternehmen Boeing gehört dazu. Die Aktien sind Bestandteil des amerikanischen Dow Jones Index, und Privatanleger können sie ebenfalls an der Börse traden.

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Intel: Marktkapitalisierung, Dividende und Umsatz 2020-2021

03/12/2021 - 10h26

Der Boeing-Konzern gehört zu den Unternehmen, die im Jahr 2020 von der Coronavirus-Pandemie betroffen waren. Die Gesundheitskrise wirkte sich übrigens auf die gesamte Luftfahrtbranche aus.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Die Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen steigt zurzeit deutlich an. Dies könnte auch Boeing zugutekommen. Die Nachfragesteigerung resultiert aus der immer stärker werdenden Globalisierung, durch die der Bedarf an Transporten sowie die Passagierzahlen steigen.

Analyse Nummer 2

Andererseits sind die Bereiche Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung seit einigen Jahren weltweit ebenfalls stark im Wachstum begriffen. Analysten schätzen, dass die Nachfragesteigerung anhalten und bis 2020 in einer Größenordnung von 3 % liegen wird. Von dieser starken Nachfrage dürfte Boeing profitieren und entsprechende Aufträge verzeichnen, die die zukünftigen Einnahmen sichern.

Analyse Nummer 3

Die Ausweitung der Aktivitäten auf internationaler Ebene im Rahmen eines organischen und anorganischen Wachstums, die der Konzern mit seiner Expansionsstrategie seit einigen Jahren verfolgt, dürfte ebenfalls weiterhin Früchte tragen. Dazu könnte Boeing strategische Allianzen eingehen, wie dies bereits mit den Unternehmen General Electric, Lockheed Martin und Raython der Fall war, mit denen gemeinsame Projekte umgesetzt wurden, um die gestiegene Nachfrage zu befriedigen.

Analyse Nummer 4

Die immer stärker werdende Konkurrenz bereitet Boeing großes Kopfzerbrechen. Das Unternehmen muss auf internationaler Ebene in allen Geschäftsbereichen Wettbewerbern die Stirn bieten. Es wird daher immer schwieriger werden, die Marktanteile zu verteidigen.

Analyse Nummer 5

Man darf nicht vergessen, dass 72 % des Umsatzes von Boeing aus dem Geschäftsbereich Boeing Defense Space & Security (BDS) und damit aus Verträgen zu Fixpreisen resultieren. Auf dieser Basis kann der Konzern zwar seine Kosten reduzieren, dies beinhaltet jedoch ebenfalls das Risiko eines Margenverlustes und eines negativen Einflusses auf die Finanzergebnisse.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Boeing

Boeing erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von mehr als 68 Milliarden Dollar, das Nettoergebnis beläuft sich auf über 1,3 Milliarden Dollar pro Jahr. Die Unternehmenstätigkeit betrifft vor allem zwei große Bereiche:

  • Auf militärische Luftfahrzeuge (Helikopter und Flugzeuge für militärische Zwecke, sowie Flugkörper und Satelliten) entfallen mehr als 52 % des Unternehmensumsatzes.
  • Auf die zivilen Luftfahrzeuge entfallen rund 46 % des Unternehmensumsatzes.
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Konkurrenten

Angesichts seiner spezifischen Aktivitäten ist der Boeing-Konzern keiner umfangreichen Konkurrenz ausgesetzt. Der einzige andere Hersteller, mit dem sich Boeing regelmäßig einen Konkurrenzkampf um bestimmte wichtige Märkte liefert, ist Airbus.

Airbus

Seit den 90er-Jahren stehen die beiden Konzerne nämlich sowohl in der zivilen Luftfahrt als auch im Bereich Verteidigung in einem erbitterten Wettstreit. Insofern steht Boeing in direkter Konkurrenz mit der Tochtergesellschaft von Airbus, Airbus Defense and Space, die auf militärische Luftfahrt sowie auf militärische und zivile Raumfahrtsysteme spezialisiert ist.


Strategische Allianzen

Boeing hat strategische Partnerschaften zu anderen großen, international tätigen Unternehmen geknüpft, und zwar sowohl in den Bereichen Konzeption und Wartung von Flugzeugen als auch im Bereich der neuen Technologien in dieser Branche. Damit Sie die Herausforderungen dieser Verbindungen nachvollziehen können, eine Übersicht über die wichtigsten Partner von Boeing.

Dassault Systèmes

Das Technologieunternehmen Dassault Systèmes kreiert im Rahmen einer Partnerschaft mit Boeing spezifische digitale Tools für die Entwicklung neuer Flugzeuge. Die beiden Unternehmen kooperieren vor allem bei der Entwicklung des revolutionären Flugzeugs 7E7 Dreamliner.

AirFrance KLM

Auch zwischen AirFrance KLM und Boeing besteht eine Partnerschaftsvereinbarung, um die Wartung der Flugzeuge des Typs 737 sicherzustellen.

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Vorteile und Stärken der Boeing-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Eine sinnvolle Investition in den Kurs einer vielversprechenden Aktie, wie beispielsweise der Aktie des amerikanischen Unternehmens Boeing, setzt voraus, dass man weiß, wie die Zukunftsperspektiven des Unternehmens aussehen, und daraus ableiten kann, ob das Wertpapier in Zukunft für Trader weiterhin interessant sein wird. Ein gutes Mittel hierfür ist die Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen des Konzerns. Über diese Elemente erfahren Sie in der Folge mehr, wobei wir mit einem Überblick über die Stärken des Wertpapiers beginnen, die für einen steigenden Kurs in der Zukunft sprechen.

Die Positionierung von Boeing in der Branche gehört hierbei zu den wichtigsten positiven Aspekten des Unternehmens. Der Boeing-Konzern ist nämlich eines der größten Luft- und Raumfahrtunternehmen auf der Welt. Er gilt als einer der führenden Hersteller von Verteidigungs-, Raumfahrt- und Sicherheitssystemen sowie als einer der größten Hersteller von Verkehrsflugzeugen. Dank der vorteilhaften Positionierung in diesem Markt ist Boeing in der Lage, entsprechende Skaleneffekte zu realisieren. Das Unternehmen kann darüber hinaus auf einen hohen Bekanntheitsgrad setzen, der dazu beiträgt, das Image langfristig kontinuierlich zu verbessern.

Auch aus finanzieller Sicht überzeugt der Boeing-Konzern Investoren durch seine Ergebnisse. In den letzten Jahren ist der Umsatz des amerikanischen Konzerns konstant und deutlich angestiegen. Gleiches gilt für das Betriebsergebnis, dass ebenfalls eine stetige und attraktive Steigerung aufweist. Die positiven Ergebnisse erklären sich zum Großteil durch die Fähigkeit, die in Auftrag gegebenen Flugzeuge fristgerecht an die Kunden auszuliefern. Der Konzern ist für eine optimale operative Effizienz bekannt, die eine konstante Steigerung der Einnahmen und die Verbesserung der Rentabilität unterstützt.

Angesichts der sehr technologisch orientierten Branche, in der Boeing tätig ist, setzt dies voraus, dass das Unternehmen äußerst innovativ ist und hohe Summen in Forschung und Entwicklung investiert. Dies ist bei Boeing der Fall, da der Konzern Forschung & Entwicklung vor allem in den Bereichen Engineering und Technologie unaufhörlich stärkt. Dank dieser hohen Investitionen gelingt es Boeing, das Angebot an Produkten und Dienstleistungen permanent auszubauen und so seine Positionierung als Branchenleader zu verteidigen.

Ein letzter interessanter Punkt ist die Tatsache, dass Boeing alles daransetzt, das Sortiment nachhaltiger Produkte und Treibstoffe konsequent auszubauen. Durch die Erweiterung des Angebots kann Boeing die zukünftigen Bedürfnisse seiner Kunden befriedigen und diese langfristig binden. Die Tatsache, dass Boeing sich stark auf den Bereich nachhaltiger Brennstoffe fokussiert, trägt zudem zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen bei. In einer Zeit, in der die Sorge um die Umwelt unaufhörlich zunimmt, wirkt sich diese Vorgehensweise positiv auf das Unternehmensimage aus.

Nachteile und Schwächen der Boeing-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Obwohl der amerikanische Konzern Boeing also zahlreiche Stärken hat, um beruhigt in die kommenden Jahre blicken zu können, gibt es eine Kehrseite der Medaille. Bevor Sie sich auf dieses Wertpapier positionieren, sollten Sie daher ebenfalls die Schwächen berücksichtigen, um auf dieser Basis den möglichen zukünftigen Trend so gut wie möglich zu antizipieren. Nachfolgend ein Überblick über die Schwachpunkte des Unternehmens.

Man muss zunächst unterstreichen, dass Boeing Probleme im Bereich der Arbeitskräfte hat. Rund 38 % aller Mitarbeiter des Konzerns sind Mitglied einer mächtigen Gewerkschaft. Dies führt häufig zu Unterbrüchen der Arbeit. Streiks und andere Gründe für Produktionsstillstände wirken sich deutlich auf die Produktivität aus und können manchmal sogar Lieferverzögerungen auslösen. Dies hat logischerweise direkte Auswirkungen auf die Qualität der Kundenbeziehungen.

Darüber hinaus besteht bei Boeing eine große Abhängigkeit von Verträgen, die mit der amerikanischen Regierung abgeschlossen wurden. Diese Regierungsaufträge machen mit einem Volumen von schätzungsweise knapp 30 % einen nicht unbedeutenden Teil des Gesamtumsatzes von Boeing aus. Bei der Frage, wie langlebig diese Verträge sind, spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle, die wirtschaftlicher, budgetärer oder rein politischer Natur sein können. Die Abhängigkeit von Entscheidungen der amerikanischen Regierung ist nicht nur ein potenzielles Zukunftsrisiko, sondern sie macht darüber hinaus die Ergebnisse für die Investoren schwer einschätzbar.

Ein letzter Punkt in diesem Zusammenhang ist die starke Abhängigkeit von Boeing von einigen Zulieferern, die demzufolge eine bedeutende Verhandlungsmacht besitzen. Dies betrifft im Wesentlichen Lieferanten von Rohstoffen oder Bauteilen, aber auch Lieferanten anderer Produkte, die das Unternehmen für seine Geschäftstätigkeit benötigt. Lieferanten, die sich in einer starken Position befinden, können ihre Preise gegenüber Boeing besser durchsetzen. Dem Unternehmen bleibt oft nichts anderes übrig, als die Bedingungen zu akzeptieren, da es die Materialien und Produkte benötigt, damit es nicht zu einem Produktionsstillstand kommt. Aus diesem Grund hat Boeing die Produktionskosten oftmals nicht sehr gut im Griff, was sich wiederum auf die globale Rentabilität des Konzerns sowie auf das Nettoergebnis auswirkt.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

An welchen Börsen notiert die Boeing-Aktie?

Seit der Einführung der Boeing-Aktie an der Börse im Jahr 1996 notiert ihr Kurs an der amerikanischen Börse NYSE (New York Stock Exchange). Gleichzeitig notiert der Kurs jedoch auch an der Börse Euronext in Amsterdam. Die Notierung dieses Börsenwertes hat sich mit der Zeit sehr gut entwickelt und der Kurs liegt heute weit über dem Kurs bei der Einführung. Er scheint die wirtschaftliche Situation auf internationaler Ebene abzubilden und sich daher langfristig positiv zu entwickeln.

Welche Tochtergesellschaften gehören zum Boeing-Konzern?

Der Konzern Boeing besitzt mehrere Tochtergesellschaften, die sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in anderen Ländern auf der ganzen Welt ansässig sind. Dazu gehören: Boeing Canada, Boeing International Corporation India Private Limited, Boeing UK, Boeing Rotorcraft Systems, Boeing Capital, Boeing Commercial Airplanes, Boeing Phantom Works, Boeing Australia, Boeing Integrated Defense Systems, McDonnell Douglas, Boeing Spain, Alteon Training, Boeing Aircraft Holding Company , Insitu und Jeppesen.

Wie analysiert man den Kurs der Boeing-Aktie?

Für eine Analyse des Aktienkurses von Boeing sollten Sie einerseits die technische Analyse nutzen, um aus den Charts starke Trends abzuleiten, andererseits aber auch die Fundamentalanalyse. Für Letztere verfolgen Sie vor allem den Markt für zivile Flugzeuge (Wachstum beziehungsweise Rückgang), den Bereich Luft- und Raumfahrt, der wiederum eng mit dem Verteidigungssektor in Verbindung steht. Wichtige Elemente sind darüber hinaus neue Partnerschaften von Boeing, vor allem was andere große Luftfahrtgesellschaften angeht, da dies ein wesentlicher Faktor der Wachstumsstrategie des Unternehmens ist.

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