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Bayer: Marktkapitalisierung, Dividende und Umsatz 2020-2021

03/12/2021 - 08h24

Die Geschäftstätigkeit des deutschen Chemiekonzerns Bayer wurde im gesamten Jahr 2020 durch die Gesundheitskrise von Covid-19 beeinträchtigt. Im Jahr 2021 verbesserte sich die Lage jedoch.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Neue vielversprechende Medikamente und Behandlungsmethoden, die das Unternehmen auf den Markt bringt, sind in diesem Zusammenhang wichtig, da sie möglicherweise für den Konzern ein hohes Wachstumspotenzial beinhalten.

Analyse Nummer 2

Abschlüsse von Partnerschaften, Fusionen oder Übernahmen durch Bayer sollte man ebenfalls genau im Auge behalten.

Analyse Nummer 3

Die zukünftige Geschäftstätigkeit von Bayer hängt auch von der Entwicklung der Landwirtschaft ab, die man demzufolge genau beobachten sollte.

Analyse Nummer 4

Die Lage der Weltwirtschaft und mögliche Probleme im Bereich der Pharmaindustrie sind weitere Faktoren, die den Kurs der Bayer-Aktie beeinflussen.

Analyse Nummer 5

Vorschriften in Bezug auf die Preisgestaltung von pharmazeutischen Produkten können sich negativ auf die Rentabilität des Konzerns auswirken.

Analyse Nummer 6

Weiterhin muss man beobachten, ob Wettbewerber kostengünstige Substitutionsprodukte entwickeln und ob sich die Marktanteile wichtiger Konkurrenten verändern.

Analyse Nummer 7

Seitdem Bayer das Unternehmen Monsanto übernommen hat, sind vor allem Nachrichten im Zusammenhang mit dem Einsatz von Glyphosat relevant. Dieser Stoff ist aktuell sehr umstritten und könnte sich negativ auf den Umsatz des Konzerns auswirken.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Bayer

Bayer ist heutzutage eines der bedeutendsten Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten. Die Aktivitäten lassen sich in mehrere Schwerpunktbereiche einteilen:

  • Medikamente, beispielsweise zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Diabetes oder Funktionsstörungen des Nervensystems. Daneben produziert Bayer aber auch Nahrungsergänzungsmittel und Veterinärprodukte. (50 % des Umsatzes)
  • Performance Products wie Haftvermittler, Kunststoffe, Rohstoffe für Farben und Beschichtungen.
  • Agrochemikalien wie Herbizide, Fungizide und Insektizide.

Den größten Teil des Umsatzes (24,3 %) erwirtschaftet Bayer in den Vereinigten Staaten. Auf Deutschland fallen nur 10 % des Umsatzes, gefolgt von China mit 9 % und anderen Ländern auf der ganzen Welt.

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Konkurrenten

Um das Umfeld des Bayer-Konzerns besser zu verstehen und relevante Analysen des Preises dieses Wertes durchzuführen, schlagen wir Ihnen nun vor, die wichtigsten Wettbewerber des Konzerns und ihre Aktivitäten zu entdecken.

Pfizer

Zunächst einmal ist der Pfizer-Konzern, ein amerikanisches Unternehmen aus dem Jahr 1849, derzeit einer der Hauptkonkurrenten von Bayer. Der Konzern ist in mehr als 150 Ländern der Welt tätig und gehört nach Marktkapitalisierung und Umsatz zu den weltweit führenden Unternehmen seiner Branche. Pfizer beschäftigt weltweit mehr als 81.800 Mitarbeiter, darunter auch einige in Europa. Vor allem durch Fusionen mit anderen großen Unternehmen wie Warner Lambert im Jahr 2000, Pharmacia im Jahr 2003 und Werth im Jahr 2009 ist Pfizer zu dem Riesen geworden, der es heute ist.

Novartis

Ein weiterer Konkurrent von Bayer ist der Novartis-Konzern. Es ist ein Schweizer Pharmakonzern, der 1996 aus der Fusion von Geigy und Sandoz entstand. Der Hauptsitz befindet sich in Basel, Schweiz. Es entwickelt hauptsächlich pharmazeutische Produkte zur Behandlung von Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und dermatologischen Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Krebserkrankungen, Störungen des zentralen Nervensystems und hormonellen Störungen. Außerdem vertreibt das Unternehmen Generika und Augenpflegeprodukte wie Augentropfen, Augensalben, Linsenpflegeprodukte und ophthalmochirurgische Produkte.

Sanofi

Die Sanofi-Gruppe ist ein französischer transnationaler Konzern, dessen Aktivitäten Pharmazeutika mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Bereichen Diabetes, seltene Krankheiten, Multiple Sklerose und Onkologie sowie Consumer Health Produkte und Impfstoffe umfassen. Der Sanofi-Konzern ist derzeit das drittgrößte Gesundheitsunternehmen der Welt, gemessen am Umsatz, rangiert aber bei der Marktkapitalisierung weiter hinten auf Platz 11. Das Unternehmen erwirtschaftet den größten Teil seines Umsatzes außerhalb Europas und beschäftigt mehr als 100.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern, darunter 22.450 in Frankreich. Schließlich ist der Sanofi-Konzern derzeit die drittgrößte Marktkapitalisierung an der Pariser Börse und ist im Börsenindex CAC 40 enthalten.

Roche

Der letzte Wettbewerber, den Sie bei Ihrer Analyse der Bayer-Aktie berücksichtigen sollten, ist die Roche Holding Group. Dieses Unternehmen, auch bekannt als F.Hoffman La Roche, ist ein Schweizer Pharmaunternehmen, das zu den weltweit führenden Unternehmen in diesem Bereich gehört. Seit 2004 gliedern sich die Aktivitäten des Unternehmens in die beiden Bereiche Pharma und Diagnostik. Roche vertreibt seine Produkte derzeit in mehr als 150 Ländern und hat seinen Hauptsitz im Roche-Turm in Basel, Schweiz. Es beschäftigt mehr als 94.000 Mitarbeiter.


Strategische Allianzen

Auch strategische Allianzen und Partnerschaften sind Faktoren, die sich möglicherweise auf den Kurs der Bayer-Aktie auswirken. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Partner des Konzerns:

Farm Frites

Im Jahr 2015 haben Bayer CropScience und Farm Frites gemeinsam nachhaltige Methoden im europäischen Kartoffelanbau umgesetzt.

Leica Biosystems

2016 hat Bayer eine neue Zusammenarbeit mit Leica Biosystems angekündigt, in deren Rahmen diagnostische Tests für Krebspatienten, sogenannte Compagnon Diagnostics, entwickelt werden sollen.

Monsanto

Im September 2017 kündigte Bayer an, auf dem besten Wege zu sein, bis zum Ende des Jahres die 66 Milliarden Dollar schwere Akquisition von Monsanto abwickeln zu können. Sowohl BASF als auch Syngenta haben im Vorfeld Angebote für Vermögenswerte unterbreitet, die Bayer verkaufen will, um die notwendige gesetzliche Zustimmung für die Übernahme von Monsanto zu erhalten.

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Vorteile und Stärken der Bayer-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Um abschätzen zu können, ob es aussichtsreicher ist, eine langfristige Hausse-Position oder eine Baisse-Position auf den Kurs der Bayer-Aktie zu zeichnen, sollten Sie auf jeden Fall die Stärken und Schwächen des Unternehmens und damit auch die des Wertpapiers genau kennen. Dies hilft Ihnen dabei, die Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens und folglich auch die Entwicklungsmöglichkeiten des Wertpapiers im positiven wie im negativen Sinn einzuschätzen. Beginnen wir zunächst mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Vorzüge des Bayer-Konzerns.

Zum einen muss man unterstreichen, dass Bayer weltweit vertreten ist, was eine echte Stärke des Konzerns darstellt. Mehr als 300 Unternehmen in 78 Ländern garantieren ein fundiertes Vertriebssystem. Um so weit zu kommen, konnte sich Bayer auf eine mehr als 150-jährige Erfahrung in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft stützen.

Ein anderer großer Vorteil von Bayer ist die Aufteilung der Aktivitäten in verschiedene Geschäftsbereiche. Der Konzern hat seine Aktivitäten nämlich in drei Hauptdivisionen eingeteilt: Pharmazie, Consumer Health & Crop Science sowie Tiergesundheit. In der letzten Division sind die Produkte und Angebote für die Behandlung von Haustieren zusammengefasst.

Der Bayer-Konzern ist auch für seine Innovationsfähigkeit bekannt, was in dieser Branche angesichts der starken Konkurrenz ein echtes Plus ist. Die Abteilung F&E von Bayer hat in der Vergangenheit beispielsweise so revolutionäre Produktentwicklungen wie Aspirin, Rennie und Poncho hervorgebracht. Doch das Unternehmen ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern zeigt sich weiterhin innovativ. Insgesamt gibt der Konzern jedes Jahr mehrere Milliarden Euro für Forschung & Entwicklung aus. Dieser Betrag verteilt sich auf die Gebiete Nordamerika, Europa, Mittlerer Osten, Afrika und Südamerika. 2016 betrug das Budget für Forschung und Entwicklung 4,7 Milliarden Euro, und es könnte in der Zukunft weiter steigen. Innovation ist eine der Kernkompetenzen des Unternehmens, das alles daransetzt, an der Spitze der Wissenschaft zu bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, setzt Bayer oft auf Partnerschaften und strategische Allianzen mit anderen Unternehmen, um gemeinsam neue, innovative Angebote zu entwickeln.

Die exzellente Performance von Bayer beruht nicht zuletzt auch auf einer sehr intelligenten Arbeitsorganisation. Die rund 115 000 Menschen, die weltweit für Bayer tätig sind, erhalten kontinuierliche Weiterbildungen und arbeiten in einem gesunden Arbeitsumfeld, was sowohl Rentabilität als auch Innovationsfähigkeit entscheidend verbessert.

Was die finanzielle Seite des Bayer-Konzerns angeht, so basiert diese auf einem stabilen Cashflow. Die Finanzsituation wird daher als solide und zuverlässig eingeschätzt. Die Aktionäre des Unternehmens profitieren von einer interessanten Dividende.

Nachteile und Schwächen der Bayer-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Das Unternehmen Bayer weist in der Tat zahlreiche Vorteile auf, die dabei helfen, das Vertrauen von Investoren in die zukünftigen Wachstumsfähigkeiten zu gewinnen. Allerdings besitzt es auch einige Schwächen und sieht sich gewissen Risiken ausgesetzt. Um Ihren Enthusiasmus etwas zu dämpfen, hier die wichtigsten Schwächen des Unternehmens und damit des Wertpapiers.

Zum einen ist Bayer in bestimmten Ländern der Dritten Welt mit ungünstigen gesetzlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf seine Patente konfrontiert, da die jeweiligen Regierungen vor allem die Unternehmen vor Ort und die Entwicklung von Generika unterstützen wollen.

Generell bremsen gewisse Reglementierungen zurzeit das Wachstumsbestreben von Bayer. Die amerikanische FDA und andere Institutionen haben in letzter Zeit die Regelungen für Drogentests und damit verbundene Bereiche aufgrund zahlreicher Proteste von Vertretern der Menschenrechte verschärft.

In letzter Zeit sind auch Gerüchte über die Art der Preisfestsetzung von Bayer aufgekommen, die das Image des Unternehmens sehr getrübt haben und auch in naher oder ferner Zukunft die Absatzzahlen negativ beeinflussen können.

Bayer hat zwar wie viele seiner Konkurrenten viel in die Entwicklung von biotechnologischen Produkten investiert, die komplexen Anforderungen an deren Produktion lassen das Risiko jedoch tendenziell steigen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Schwächen des Wertpapiers ebenso zahlreich sind wie die Vorzüge. Daher ist es ausschlaggebend, alle Faktoren einzubeziehen, bevor man eine Position auf den Kurs dieser Aktie zeichnet.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Welches sind aktuell wichtige Tochterunternehmen von Bayer?

Die Tatsache, dass sich Bayer zu einem der größten Unternehmen in der pharmazeutischen Industrie entwickeln konnte, liegt nicht zuletzt an den Investitionen in diverse Tochtergesellschaften in Deutschland und im Ausland. Erwähnenswerte Tochterunternehmen von Bayer sind in diesem Zusammenhang die Bayer HealthCare AG, zu der auch Bayer Schering Pharma gehört, Bayer CropScience AG sowie Bayer Material Science AG. Nicht zu vergessen natürlich die jüngste bedeutende Übernahme von Monsanto, die vor dem Hintergrund einer Diversifizierung erfolgte.

Wann erfolgte die Übernahme von Monsanto durch den Bayer-Konzern?

Die Übernahme von Monsanto durch Bayer war eines der prägnantesten Ereignisse in der Firmengeschichte des Unternehmens. Sie wurde 2016 mit einem Angebot von Bayer in Höhe von 62 Milliarden Dollar eingeleitet, nachdem bereits zwei Wochen lang diesbezügliche Gerüchte kursierten. Im September 2016 erhöhte der Konzern das Angebot auf 66 Milliarden Dollar. Dieser Betrag wurde schlussendlich am 14. September von Monsanto akzeptiert, sodass Bayer offiziell die Übernahme ankündigen konnte.

Welches sind die drei größten Aktionäre des Bayer-Konzerns?

Der Bayer-Konzern hat mehrere bedeutende Aktionäre, von denen wir hier die drei größten hinsichtlich ihres Anteils nennen. Der Konzern BNP Paribas Asset Management besitzt 6,65 % des Kapitals von Bayer, Temasek Holdings Private Ltd. hält 3,71 % der Anteile und die Norges Bank Investment Management ist im Besitz von 3,01 % des Kapitals.

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