Marktkapitalisierung und Umsatz von BASF

  •   DEHOUI Lionel

Die BASF-Gruppe ist ein weltweit führender Akteur in der chemischen Industrie und unternimmt weiterhin große Anstrengungen, um ein wichtiger Akteur in diesem Sektor zu bleiben. Dies wurde durch die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 erneut unter Beweis gestellt. In einem schwierigen Umfeld, das durch die Covid-19-Pandemie geprägt war, gelang es dem Unternehmen, eine gute Widerstandsfähigkeit zu zeigen. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Ergebnisse des Unternehmens für das Jahr 2020.

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Marktkapitalisierung und Umsatz von BASF
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Ergebnisse des vierten Quartals 2020

Im vierten Quartal 2020 erzielte die BASF-Gruppe eine gute Leistung. Dies wurde insbesondere durch höhere Mengen und Preise begünstigt. So verzeichnete das deutsche Unternehmen in den gesamten letzten drei Monaten dieses Jahres einen Quartalsumsatz von 15,9 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 8 % im Jahresvergleich entspricht.

Das Volumen stieg in diesem Quartal um 7 %. Die Preise stiegen ebenfalls um 7 %, was vor allem auf die starke Dynamik in den Segmenten Oberflächentechnik, Agrarlösungen und Werkstoffe zurückzuführen ist. Der Beitrag von Portfolioeffekten betrug 1 %.

Diese resultierten aus der Übernahme des Polyamidgeschäfts von Solvay. Wechselkurseffekte wirkten sich mit 7 % negativ auf den Umsatz aus. In Q4-2020 erreichte das Ebitda des Konzerns 2,0 Milliarden Euro, verglichen mit 1,6 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Ebitda (vor Sonderposten) stieg in diesem Quartal um 15% auf 2,1 Milliarden Euro.

Im Zeitraum von Oktober bis Dezember verzeichnete der Chemiekonzern ein Ebit von 932 Millionen Euro, was einem Anstieg von 61 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Ebit (vor Sonderposten) belief sich auf 1,1 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 32 % im Jahresvergleich entspricht. Dieser Anstieg wurde insbesondere von den deutlich höheren Gewinnen in den Bereichen Materialien, Chemikalien und Industrielösungen angetrieben.

Dank dieser Leistung konnte das Unternehmen den Rückgang der Beiträge aus anderen Segmenten ausgleichen. Darüber hinaus beliefen sich die Ebit-Komponenten auf minus 181 Millionen Euro gegenüber minus 263 Millionen Euro (ein Jahr zuvor).

 

Performance der Finanzindikatoren im Jahr 2020

In den zwölf Monaten des Geschäftsjahres 2020 belief sich der Umsatz der BASF-Gruppe auf 59,1 Milliarden Euro. Er blieb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu unverändert. Insbesondere Preiserhöhungen und positive Portfolioeffekte ermöglichten es dem Unternehmen, negative Währungs- und Mengeneinflüsse zu kompensieren.

Für das Jahr 2020 erwirtschaftete der deutsche Chemiekonzern ein Ebitda von 6,5 Milliarden Euro, im Vergleich zu 8,2 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Das Ebitda (vor Sonderposten) betrug 74 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Im Jahr 2020 betrug das Ebit der Gruppe weniger als 191 Millionen Euro, verglichen mit 4,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Sonderposten des Ebit wurden auf minus 3,8 Milliarden Euro geschätzt, im Vergleich zu 442 Millionen Euro im Vorjahr. Diese Entwicklung der Sonderposten ist insbesondere auf die Wertminderungen (ohne Barmittel) auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen in Q3-2020 zurückzuführen.

Im gesamten Jahr lag das Ebit (vor Sonderposten) bei 3,6 Milliarden Euro, was einem Rückgang um 23 % gegenüber 2019 entspricht. In allen Segmenten des Konzerns gingen die Ergebnisse aufgrund der Covid-19-Pandemie zurück. Dies gilt mit Ausnahme des Geschäftsbereichs Industrielösungen.

Dieses Segment verzeichnete ein Ebit (vor Sonderposten) auf dem Niveau des Vorjahres. Im Übrigen ist der Rückgang der Ergebnisse des Unternehmens insbesondere auf den Rückgang der vorgelagerten Aktivitäten in den Segmenten Chemie und Werkstoffe zurückzuführen. Gleichzeitig fielen die Ergebnisse im Geschäftsbereich Oberflächentechnologien aufgrund des starken Nachfragerückgangs in der Automobilindustrie im gesamten Jahr 2020.

 

Cashflow des Unternehmens am Ende des Geschäftsjahres 2020

Zum 31. Dezember 2020 belief sich der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit auf 5,4 Milliarden Euro, verglichen mit 7,5 Milliarden Euro zum Jahresende 2019. Darüber hinaus schloss die Gruppe das Geschäftsjahr trotz der starken Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs auf die Geschäftstätigkeit mit einem recht soliden Cashflow ab.

Der Cashflow belief sich auf 2,3 Milliarden Euro, verglichen mit 3,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Rückgang des Cashflows im Jahresvergleich ist vor allem auf den Rückgang des Nettoergebnisses und den Anstieg des Cashflows für das Nettoumlaufvermögen zurückzuführen. Darüber hinaus wird ein teilweiser Ausgleich dieser Differenz durch geringere Zahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen begünstigt.

 

Über die Dividende und die Marktkapitalisierung von BASF

In Anbetracht des schwierigen Umfelds, in dem die Geschäftstätigkeit der BASF-Gruppe im Jahr 2020 stattfand, hat die Gruppe die Dividendenzahlung dennoch zu einer Priorität gemacht. Auf der Hauptversammlung schlug der Vorstand des Unternehmens den Aktionären vor, für das Geschäftsjahr 2020 einen Kupon von 3,30 Euro pro Aktie auszuschütten.

Insgesamt werden wie im Vorjahr 3 Milliarden Euro an die Aktionäre ausgezahlt. Darüber hinaus berichtet die BASF-Gruppe über eine starke Präsenz auf den Aktienmärkten. Das Unternehmen ist am Prime Standard Markt der Deutschen Börse AG in Deutschland notiert.

Außerdem ist das Unternehmen im deutschen Aktienindex DAX 30 vertreten. Im November 2021 wird die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf über 50 Milliarden Euro geschätzt.

 

Über die nicht-finanziellen Ziele des Konzerns

Der BASF-Konzern will bis zum Jahr 2030 ein CO2-neutrales Wachstum erreichen. Sie plant außerdem, die Treibhausgasemissionen ihrer Produktionsstandorte und Energieeinkäufe gegenüber dem Niveau von 2018 stabil zu halten.

Im Jahr 2018 hatten diese Emissionen 21,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente erreicht. Für das gesamte Jahr 2020 lag dieser Wert bei 20,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, gegenüber 20,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten im Jahr 2019. Damit stieg er im Jahresvergleich um 3,5 %.

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