EUR/USD

Analyse des EUR/USD-Kurses für das Trading

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Wenn Sie sich für den Devisenmarkt interessieren und etwas zum Forex sowie dessen Funktionsweise recherchiert haben, wissen Sie vermutlich, dass der Kurs von Devisenpaaren wie EUR/USD sehr oft durch den sogenannten Zinssatz beeinflusst wird. Dieser wird von den Zentralbanken festgelegt und von Tradern genauestens unter die Lupe genommen, bevor sie sich am Markt positionieren. Hier finden Sie einige Tipps zur Analyse des EUR/USD-Kurses hinsichtlich der Zinssätze.  

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Der EUR/USD-Kurs wird durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter die wirtschaftliche Gesundheit der Eurozone und der Vereinigten Staaten. Alle wirtschaftlichen und finanziellen Kennzahlen aus den beiden Wirtschaftsräumen sind daher von Interesse.

Analyse Nummer 2

Natürlich werden wir auch die Informationen seitens der beiden großen Zentralbanken dieser Währungen genau beobachten, das heißt der Europäischen Zentralbank oder EZB und der US-Notenbank Federal Reserve oder Fed, einschließlich der Ankündigungen zu Zinssätzen oder der Geldpolitik im Allgemeinen.

Analyse Nummer 3

Beide Währungen, Euro und Dollar, werden auch direkt durch wichtige geopolitische Ereignisse beeinflusst, weshalb Sie immer ein wachsames Auge auf aktuelle Nachrichten haben sollten, um über alles Wesentliche Bescheid zu wissen.

Analyse Nummer 4

Auch die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und den europäischen Ländern sollten mit großem Interesse verfolgt werden, da Konflikte oder neue Handelsabkommen den Kurs dieses Währungspaares beeinflussen können.

Analyse Nummer 5

Schließlich werden wir angesichts der hochspekulativen Natur des Devisenmarktes konsequent eine komplette technische Analyse des Währungspaares durchführen und dabei die aussagekräftigsten Tendenz- und Volatilitätsindikatoren beachten.

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Präsentation des Währungspaares EUR/USD

Wenn man die Kursschwankungen des Währungspaares EUR/USD am Devisenmarkt nachvollziehen will, sollte man diese Cross Rate genau kennen.

Das Währungspaar EUR/USD (Euro/US-Dollar) entspricht dem Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar und gibt demnach den Wert eines Euro in Dollar an. Dieses Währungspaar ist im Rahmen von wirtschaftlichen Handelsbeziehungen, beim Tausch von Währungen (z. B. für die Reise) oder auch als Finanzinstrument für die Spekulation am internationalen Devisenmarkt Forex (Foreign exchange market) relevant.

Es sei darauf hingewiesen, dass EUR/USD bereits seit Langem das meistgehandelte Währungspaar am Devisenmarkt ist. Bei Investoren ist diese Cross Rate aus gut nachvollziehbaren Gründen sehr beliebt. Das Währungspaar Euro/US-Dollar ist ein sehr liquides Währungspaar. Euro und Dollar sind die meistgenutzten Devisen im Rahmen der internationalen Handelsbeziehungen. Die Volatilität ist allerdings ebenfalls hoch, sodass beim Einsatz der Cross Rate als Vermögenswert für das Trading größte Vorsicht geboten ist.

Der Kurs von EUR/USD wird nach dem Floating-Prinzip festgelegt, das heißt, die Preisbildung wird dem unbeeinflussten Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Interbankenmarkt überlassen. Lediglich die Zentralbanken der beiden Länder – also die Europäische Zentralbank (EZB) für den Euro und die US-Notenbank (Federal Reserve) für den Dollar – haben die Kompetenz, in Ausnahmefällen einzugreifen und die Kursbildung zu beeinflussen.

Auch im Bereich der Spotgeschäfte (Devisenkassageschäfte) ist Euro/US-Dollar das meistgehandelte Währungspaar, da darauf knapp 33 % aller Transaktionen mit dem Dollar entfallen.

 

Technische Analyse EUR/USD

Viele Börsenanleger, die das Paar Euro/US-Dollar auf Forex traden, nutzen die technische Analyse, die wir uns in der Folge näher ansehen. Diese Analyse stützt sich auf die Kursentwicklung, die man in Börsencharts beobachten kann. Dabei versucht man, bestimmte Konfigurationen zu erkennen, die auf die Entstehung, die Beschleunigung oder die Umkehr eines Trends hinweisen.

Die technische Analyse der Cross Rate EUR/USD nutzt dafür verschiedene technische Indikatoren. Dabei handelt es neben Trendindikatoren auch um Volatilitätsindikatoren und Liquiditätsindikatoren. Folgende Indikatoren sind beliebt und kommen häufig zur Anwendung:

Man kann im Rahmen einer Analyse lediglich einen dieser Indikatoren heranziehen, allerdings ist es empfehlenswert, mehrere Indikatoren zu kombinieren, um die erhaltenen Signale abzusichern. Denken Sie daran, dass die technische Analyse keine Garantie darstellt und Hausse- oder Baisse-Indikatoren niemals zu 100 % verlässlich sind. Es handelt sich dabei rein um eine mathematische und statistische Analyse, welche die psychologischen Rektionen des Marktes und andere externe Faktoren nicht abbildet. Diese muss man ergänzend im Rahmen der Fundamentalanalyse untersuchen, auf die wir in der Folge noch näher eingehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den man bei der technischen Analyse von EUR/USD beachten sollte, ist das Zeitintervall der Charts. Die Zeiteinheiten in den Charts für den Kurs der Cross Rate Euro-Dollar sind personalisierbar und reichen von einer Minute bis zu einem Jahr. Je nach Strategie und Tradingabsichten muss man die Anzeige also anpassen, um die kurz-, mittel- oder langfristige Kursentwicklung dieses Währungspaares zu untersuchen.

Darüber hinaus sollte man das Chart, auf das man sich stützt, sorgfältig auswählen. Viele Charts von Onlinemaklern bzw. Onlinebrokern für das Währungspaar EUR/USD verfügen zwar über diverse Features für die technische Analyse, doch das ist nicht immer der Fall. Insofern sollte man zunächst überprüfen, ob das gewählte Chart beispielsweise die Anzeige von Indikatoren in Echtzeit, die Personalisierung der Anzeige (Kurve, Candlestick-Chart ...) und die Wahl des Zeitintervalls ermöglicht.

Wenngleich Sie die notwendigen Berechnungen für die technischen Indikatoren nicht selbst erstellen müssen, da dies die Software automatisch erledigt, sollten Sie in der Lage sein, die Indikatoren richtig zu interpretieren, um die entsprechenden Signale daraus abzuleiten.

 

Fundamentalanalyse für EUR/USD

Nachdem Sie nun wissen, was man unter einer technischen Analyse versteht, kommen wir zur zweiten Art der Analyse, die Sie für das Währungspaar EUR/USD ebenfalls durchführen sollten. Dabei handelt es sich um die Fundamentalanalyse, die wir oben bereits kurz angesprochen haben. Diese Analyse bezieht in erster Linie externe Faktoren ein, die Angebot und Nachfrage und damit den Kurs der Cross Rate beeinflussen.

Um die Bedeutung dieser Analyse zu verstehen, sollte man sich klarmachen, dass die Cross Rate Euro/US-Dollar finanztechnisch gesehen das Verhältnis zwischen zwei wichtigen Wirtschaftsmächten der Welt repräsentiert: zwischen den Vereinigten Staaten und der Eurozone. Sie können bestimmt nachvollziehen, dass aus diesem Grund Wirtschaftsnachrichten aus einer dieser beiden Zonen einen direkten Einfluss auf das Wechselkursverhältnis EUR/USD am Devisenmarkt haben. Andere Faktoren können jedoch die Cross Rate ebenfalls beeinflussen. Nachfolgend eine nicht abschließende Liste der amerikanischen und europäischen Publikationen, denen Sie im Rahmen einer Fundamentalanalyse Beachtung schenken sollten.

Wie die technische Analyse sollte auch die Fundamentalanalyse niemals alleine, sondern immer in Kombination mit der anderen Analyse genutzt werden. Es gibt darüber hinaus noch weitere Analysen, die das Bild noch besser abrunden, auf die wir aber hier nicht näher eingehen.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann man in den EUR/USD-Kurs investieren?

Es gibt zwei Möglichkeiten, in den Wechselkurs der beiden Währungen zu investieren. Die erste Möglichkeit stellen CFDs, das heißt Differenzkontrakte dar. Dabei wird auf dem Spotmarkt auf eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Kurses gesetzt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, ein derivates Börsenprodukt zu verwenden, wie Optionsscheine oder Turbo-Optionsscheine, die mit einer Laufzeit, einem Ausübungspreis und einer Stop-Loss-Marke die Nutzung einer Hebelwirkung ermöglicht.

Wann wurde der EUR/USD-Kurs zum ersten Mal notiert?

Am 1. Januar 1999 wurde der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar zum ersten Mal notiert. Dieser ersten Notierung ging die Schaffung der europäischen Einheitswährung durch den Vertrag von Maastricht voraus. Bei diesem Ereignis wurde der Kurs dieses Währungspaares auf 1.1722 Pips gesetzt, was bedeutet, dass ein Euro 1,1722 Dollar wert war.

Warum in den EUR/USD-Kurs investieren?

Der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar ist derzeit einer der wichtigsten auf dem Devisenmarkt. Er repräsentiert zwei der wichtigsten Volkswirtschaften der Erde, nämlich die Eurozone und die Vereinigten Staaten. Es ist ebenfalls anzumerken, dass Euro und Dollar aktuell noch das Währungspaar mit der höchsten Liquidität ist, was es natürlich attraktiver für den Devisenhandel macht.

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