Marktkapitalisierung und Umsatz von Allianz

  •   DEHOUI Lionel

Die Allianz-Gruppe, die als eines der größten Versicherungsunternehmen der Welt gilt, hatte im Jahr 2020 ein schwieriges Geschäftsjahr hinter sich. Damals blieb das Unternehmen nämlich nicht von der Gesundheitskrise des Coronavirus verschont, die im Laufe dieses Jahres die gesamte Versicherungsbranche in Mitleidenschaft zog. Dennoch hat sich die Geschäftstätigkeit des deutschen Versicherers im Jahr 2021 deutlich verbessert. Dasselbe gilt für den Beginn des Geschäftsjahres 2022. Nachfolgend das Wichtigste zu den Finanzergebnissen des Unternehmens und dem Wert seiner Marktkapitalisierung.

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Marktkapitalisierung und Umsatz von Allianz
Droit image : Guilhem Vellut - Flickr

Erinnerung an die Finanzergebnisse des vierten Quartals 2020.

Im letzten Quartal des Jahres 2020 belief sich der Umsatz des deutschen Versicherungsriesen Allianz auf 35,6 Milliarden Euro, was einem leichten Anstieg von 0,3 % entspricht. In diesem Zeitraum belief sich der Nettogewinn (Konzernanteil) auf 1,817 Milliarden Euro. Im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres fiel er um 2,2 %.

Die Markterwartungen wurden jedoch um 3,7 % übertroffen. Das operative Ergebnis stieg im Zeitraum Q4-2020 um 8,2 % auf 2,975 Milliarden Euro. Das Geschäftswachstum in diesem Quartal wurde von der guten Dynamik des Segments Leben/Gesundheit getragen.

Im vierten Quartal 2020 verzeichnete diese Sparte einen operativen Gewinn von 1,429 Milliarden Euro, was einem deutlichen Anstieg von 10,1 Prozent entspricht. Er übertraf den Markt um 3,8 %. Diese Leistung spiegelt die verbesserten Investitionsmargen im Lebensversicherungssektor in den USA und in Deutschland wider.

Der Umsatz dieses Segments stieg im Jahresvergleich um 2 % auf 20,9 Milliarden Euro in Q4-2020.

 

Leistung der Schlüsselindikatoren der Gruppe im Jahr 2021

Im Geschäftsjahr 2021 erzielte der deutsche Versicherer Allianz einen Jahresumsatz von 148,5 Milliarden Euro, verglichen mit 140 Milliarden Euro im Jahr 2020. Damit stieg er im Einjahreszeitraum um 5,7 %. Dieser Anstieg ist auf die positiven Beiträge der einzelnen Geschäftsbereiche des Unternehmens zurückzuführen.

In den zwölf Monaten des Jahres 2021 verzeichnete die Versicherungsgesellschaft einen Nettogewinn von 6,6 Milliarden Euro im Vergleich zu 6,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Im Jahresvergleich war dies ein Rückgang um 2,9 %. Dies ist vor allem auf eine hohe Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen.

Diese wird auf 3,7 Milliarden Euro geschätzt. Sie betrifft einen Rechtsstreit im Zusammenhang mit den strukturierten "Alpha"-Fonds, die von der Vermögensverwaltungstochter Allianz Global Investors (USA) vertrieben werden. Darüber hinaus haben US-amerikanische Investmentfonds wegen geschätzter Verluste in Milliardenhöhe Klage gegen den deutschen Konzern eingereicht.

Dies folgt auf den Einbruch der Alpha-Fonds während der Covid-19-Epidemie. Zur Erinnerung: Das ursprüngliche Ziel bei der Konzeption dieser Fonds war es, einen Börsencrash zu überstehen. Darüber hinaus erreichte der operative Gewinn der Gruppe im Jahr 2021 13,4 Milliarden Euro. Er stieg im Vergleich zum Vorjahr um 24,6 %.

Der verwässerte Gewinn je Aktie ging im Jahresvergleich um 3 % zurück. So fiel er von 16,02 Euro auf 15,83 Euro.

 

Finanzergebnisse im ersten Quartal 2022

Für das erste Quartal 2022 meldete die deutsche Allianz-Gruppe einen Umsatz von 44,038 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 6,2 % im Vergleich zum Vorjahr im selben Zeitraum. Der Nettogewinn belief sich auf 561 Millionen Euro, was einem Rückgang von 78 % im Jahresvergleich entspricht.

Dieser Rückgang ist insbesondere auf eine zusätzliche Rückstellung nach Steuern in Höhe von 1,6 Milliarden Euro im Zusammenhang mit dem Fall AllianzGI U.S. Structured Alpha zurückzuführen. Ohne diesen Sonderposten betrug der Gewinn 2,2 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 16% entspricht. Dies ist auf ein niedrigeres nicht-operatives Ergebnis zurückzuführen.

Der operative Gewinn belief sich im ersten Quartal 2022 auf 3,2 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 2,9%. Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass sich die Schäden aus Naturkatastrophen fast vervierfacht haben. Dies führte unter anderem zu einem Rückgang des Underwriting-Ergebnisses im Schadengeschäft um 9 %.

Dieser Rückgang wurde jedoch teilweise durch einen starken Anstieg des Betriebsergebnisses im Bereich Vermögensverwaltung um 11,2 % ausgeglichen. Dieses Wachstum wurde durch den Anstieg der durchschnittlichen Vermögenswerte, die von Dritten verwaltet werden, getragen. Darüber hinaus weist das Betriebsergebnis im ersten Quartal 2022 im Segment Leben/Gesundheit eine stabile Entwicklung auf.

 

Über die Dividende und die Marktkapitalisierung der Allianz.

Zur Erinnerung: Trotz der gemischten Ergebnisse im Jahr 2020 hatte die Allianz Gruppe nicht beschlossen, die Dividendenzahlungen an die Aktionäre des Unternehmens zu kürzen. So wurde für das diesjährige Geschäftsjahr eine Dividende von 4 Milliarden Euro bzw. 9,6 Euro pro Aktie ausgeschüttet. Es handelt sich um denselben Betrag, der im Vorjahr ausgezahlt wurde.

Für das Geschäftsjahr 2021 schlug der deutsche Versicherer eine Erhöhung der Dividende um 12,5 % vor. Sie belief sich somit auf 10,80 Euro pro Aktie. Der Konzern kündigte außerdem ein neues Aktienrückkaufprogramm im Wert von schätzungsweise 1 Milliarde Euro an. 

Als eines der größten Versicherungsunternehmen in Europa sind die Aktien der Allianz-Gruppe bei Anlegern und Händlern sehr beliebt. Anfang Juni 2022 wird die Marktkapitalisierung des Unternehmens bei rund 75 Milliarden Euro liegen.

 

Über die Allianz Gruppe

Die 1890 gegründete Allianz ist ein deutsches Unternehmen, das in der Versicherungsbranche tätig ist. Der Konzern ist als weltweit führender Akteur und als Nummer eins in Europa in dieser Branche anerkannt. Sie bietet ein umfassendes Angebot, das alle Bedürfnisse in den Bereichen Versicherungen, Assistance und Finanzdienstleistungen abdeckt.

Es richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen, Freiberufler und Körperschaften. Darüber hinaus nimmt das Unternehmen als Vermögensverwalter weltweit den vierten Platz ein. Der Versicherer hat weltweit etwa 150.000 Mitarbeiter. Er berichtet von einer starken Präsenz in über 70 Ländern.

Der Konzern setzt sich täglich dafür ein, seinen über 100 Millionen Kunden effektiv zu dienen.

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