ACTIVISION BLIZZARD

Activision Blizzard-Aktie: Kurs- und Preisanalyse vor dem Kauf

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Grafik bereitgestellt von Tradingview

Hier erhalten Sie Informationen über die Aktie des Konzerns Activision Blizzard, die als eine der beliebtesten Aktien gilt, obwohl sie noch nicht sehr lange an der amerikanischen Börse notiert. In diesem detaillierten Überblick finden Sie nähere Angaben über die Aktivitäten des Unternehmens, sowie wissenswerte Börsendaten wie die aktuelle Notierung und die Kursentwicklung der Vergangenheit.

Faktoren, die den Kurs dieses Vermögenswerts beeinflussen können:

Analyse Nummer 1

Der Konzern verliert zwar nach und nach Marktanteile in der Videospielbranche im eigentlichen Sinn, es scheint jedoch, als sei er in der Lage, Aktivitäten in verwandten Sektoren zu entwickeln. Ein Beispiel dafür ist der Film World of Warcraft. Es zeigt, dass das Unternehmen die Lizenzen von erfolgreichen Produkten nutzen kann, um Geschäftsbereiche in anderen Medien zu erschließen und so zusätzliches Umsatzpotenzial zu generieren und Rückgänge im Stammgeschäft auszugleichen.

Analyse Nummer 2

Während der Markt der Videospiele auf Spielkonsolen und Computern aktuell leicht schrumpft, sieht es bei Onlinespielen für Smartphones ganz anders aus, denn deren Nachfrage befindet sich gerade in einem bedeutenden Aufschwung. Der Konzern Activision Blizzard scheint sich dieser Chance bewusst zu sein und seine Aktivitäten zu diversifizieren; er hat bereits einige Spiele für Mobiltelefone entwickelt.

Analyse Nummer 3

Activision Blizzard ist heute ein reifes Unternehmen und stützt seine Expansion auch auf die Übernahme von kleineren Firmen.

Analyse Nummer 4

Eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahren wird jedoch die Bindung der bestehenden Kunden zu sein. Ein Teil der Anhänger ist bereits schwer enttäuscht, da die Verkaufsstarts für heiß erwartete Spiele zu lange auf sich warten lassen. Wenn sich in dieser Beziehung nichts ändert, könnte das Unternehmensimage stark darunter leiden.

Analyse Nummer 5

Die stark ansteigenden Produktionskosten für einige Spiele von Activision Blizzard, könnten die Ergebnisse negativ beeinflussen, da sie einen hohen Verkaufspreis nach sich ziehen, der in den Augen der Kunden nicht gerechtfertigt ist.

Analyse Nummer 6

Trotz einer voranschreitenden Technik leidet der Konzern nach wie vor bei bestimmten Spielen unter Angriffen von Hackern, was zu immer größeren Verlusten führt.

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Allgemeine Informationen über das Unternehmen Activision Blizzard

Der Konzern Activision Blizzard gehört zurzeit zu den führenden Entwicklern und Publishern von interaktiven Videospielen und Software für Konsolen und Computer.

Der größte Teil des Umsatzes resultiert aus dem Videospielpublishing, vor allem dem Verkauf von Produkten sowie von Abonnements und Lizenzen. Von diesem Unternehmen stammen unter anderem die Spiele Call of Duty und World of Warcraft.

Den größten Teil des Umsatzes erwirtschaftet Activision Blizzard in Nordamerika und Europa.

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Konkurrenten

Activision Blizzard hat es in der Videospielbranche mit einigen bedeutenden Konkurrenten zu tun. Über die wichtigsten dieser Wettbewerber und ihre Aktivitäten erhalten Sie nachfolgend eine Übersicht.

Tencent Holding

Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und ist Spezialist für Dienstleistungen in den Bereichen Internet und Mobiltelefonie sowie Onlinewerbung. Das Angebot umfasst beispielsweise soziale Netzwerke, Webportale, Onlineshops und Onlinespiele mit mehreren Spielern. Das Unternehmen betreibt auch den Instant Messaging Dienst Tencent QQ sowie eines der bedeutendsten Internetportale in China. Die Applikation WeChat gehört ebenfalls zum Produktportfolie von Tencent Holding.

Microsoft

Das multinationale Technologie- und Softwareunternehmen Microsoft ist einer der größten Börsenwerte der NASDAQ. Der Konzern beschäftigt mehr als 148 000 Menschen in 120 Ländern der Erde. Zu den Informatikdienstleistungen von Microsoft gehören Clouds, Webbrowser, soziale Netzwerke und E-Mail-Dienste. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch Spielkonsolen, Tablets und Computer an.

Sony Corporation

Das multinationale japanische Unternehmen hat sich auf Elektronik, Telekommunikation, Informatik, Videospiele, Musik, Kino, Audiovision u. v. m. spezialisiert und besitzt mehrere Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt. Sony ist in mehr als 180 Ländern präsent.

Apple

Das amerikanische multinationale Unternehmen Apple ist ebenfalls ein ernst zu nehmender Konkurrent von Activision Blizzard. Das Produktangebot von Apple umfasst Unterhaltungselektronik, Computer und Software. Der Konzern beschäftigt heute 137 000 Mitarbeiter und besitzt über 500 Apple Stores in mehr als 25 Ländern der Erde.

Electronic Arts (EA)

Das amerikanische Unternehmen wurde 1982 gegründet und ist einer der größten Entwickler von Videospielen weltweit. Bis 2008 war EA durch Übernahmen und die Vergabe von Spielelizenzen das führende Unternehmen der Branche.

Nintendo

Der japanische multinationale Konzern Nintendo wurde 1889 gegründet und ist auf die Herstellung von Videospielkonsolen sowie die Entwicklung von Videospielen spezialisiert. Anfänglich produzierte und vermarktete Nintendo Spielkarten, wandte sich jedoch in den 1970-er Jahren Spielzeug und Arcade-Automaten zu. Das Unternehmen zählt zu den Pionieren im Bereich Videospiele. Bis zum heutigen Tag hat Nintendo über alle Modelle hinweg bereits mehr als 800 Millionen Spielkonsolen verkauft und ist einer der unangefochtenen Führer der Branche.


Strategische Allianzen

Zum Abschluss einige wichtige Partnerschaften, die Activision Blizzard in der letzten Zeit eingegangen ist.

Sony

2015 ging Activision Blizzard eine Partnerschaft mit dem direkten Konkurrenten Sony ein, um gemeinsam das Videospiel Call of Duty zu entwickeln.

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Vorteile und Stärken der Activision Blizzard-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Activision Blizzard profitiert von seiner interessanten Positionierung im Weltmarkt seiner Branche. Im Segment Computerspiele ist das Unternehmen mit einem Marktanteil von 5,8 % der weltweite Marktführer. Dieser Anteil steigt jährlich in einer Größenordnung von 1,4 % an, eine Entwicklung, die sich aktuellen Vorhersagen zufolge bis mindestens 2020 fortsetzen sollte.

Der Konzern kann auf treue Kunden zählen. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die jährliche Computerspielmesse, die das Unternehmen für die Promotion seiner Spiele und der entsprechenden Merchandisingprodukte organisiert, Spieler aus der ganzen Welt anzieht. Die Eintrittstickets dafür sind regelmäßig innerhalb nur weniger Minuten ausverkauft. Dieser Besucherzustrom zeigt das Interesse des breiten Publikums für die Produkte des Unternehmens. Die hohe Nachfrage sollte auch zukünftig anhalten. Die Kundenbindung garantiert in gewisser Weise die zukünftigen Umsätze, denn einige Spiele werden von den Fans regelmäßig sehnsüchtig erwartet.

Das Unternehmen Activision Blizzard legte schon immer Wert auf gute Beziehungen zu den Kunden, was nicht unwesentlich zum guten Ruf beiträgt. Man setzt alles daran, um online gestellte Fragen so schnell wie möglich zu beantworten und dadurch die Wartezeit zu reduzieren. Mehrere Systeme für das Tracking und die Qualitätsbewertung von Kundendienst und Support tragen dazu bei, die Performance hinsichtlich der Reaktivität kontinuierlich zu verbessern. Spieler sind bekannt dafür, dass sie ungeduldig sind, wenn sich bei der Installation oder Inbetriebnahme neuer Spiele Probleme ergeben beziehungsweise wenn sie während des Spiels blockiert sind. Die Aufmerksamkeit, die man bei Activision Blizzard der Kundenzufriedenheit schenkt, ist daher ein echtes Plus für das Unternehmensimage.

Activision Blizzard besitzt diverse Urheberrechte; durch die Vergabe von Lizenzen werden dadurch zusätzliche Einnahmen generiert. Spiele wie World of Warcraft und Diablo, die der Konzern entwickelt hat, haben sich zu regelrechten Klassikern entwickelt. Insofern liegt auf der Hand, dass dieses Unternehmen in der Lage ist, erfolgreiche Spiele zu entwickeln, die Spieler auf der ganzen Welt anziehen und binden.

Nachteile und Schwächen der Activision Blizzard-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Obwohl der Wettbewerb bei kostenpflichtigen Spielen noch relativ überschaubar ist und Activision Blizzard hier in bestimmten Segmenten seine Führungsposition bisher verteidigen konnte, drückt eine andere Form der Konkurrenz immer stärker auf die Unternehmensergebnisse. Es handelt sich dabei um kostenlose oder sehr günstige Spiele, die von unabhängigen Entwicklern stammen und immer mehr Spieler auf der ganzen Welt in ihren Bann ziehen. Angesichts der Ausbreitung dieser kostenlosen beziehungsweise sehr kostengünstigen Spiele könnte sich die Anzahl der Abonnenten von Activision Blizzard in den kommenden Jahren drastisch verringern. Für das Unternehmen wird es aufgrund der hohen Entwicklungskosten und Lizenzgebühren sehr schwer sein, sich in diesem Teilsegment zu positionieren beziehungsweise die Preise für bestehende Spiele deutlich zu senken.

Einige Analysten der Videospielbranche erläutern darüber hinaus, dass Activision Blizzard sich bereits zu lange auf seine Leaderprodukte stützt, ohne diese zu erneuern. Es ist zu befürchten, dass der Konzern diese fehlende Innovation bald zu spüren bekommen wird. Mehrere Lizenzen werden bereits seit mehr als 20 Jahren genutzt. Auch wenn diese heute noch rentabel sind, beginnen sie nach und nach an Attraktivität zu verlieren. Aktuell gibt es keine Anzeichen, dass Activision Blizzard an echten Neuheiten arbeitet, die den Markt so aufrütteln könnten, wie es bei älteren Spielen der Fall war. Die fehlende Innovationskraft und der Mangel an neuen Blockbustern in diesem Bereich könnten dazu führen, dass selbst treue Spieler sich Spielen von Konkurrenzunternehmen zuwenden, die echte Neuheiten aufweisen. Gleiches gilt für die Geschwindigkeit, mit der der Konzern neue Spiele oder neue Versionen zugkräftiger Lizenzen auf den Markt bringt. Oftmals dauert es mehrere Jahre, bis eine neue Version eines bestehenden Spiels erscheint. Viele Fans verlieren in dieser Zeit die Geduld und wenden sich schlussendlich Spielen von Wettbewerbern zu. Es sei daran erinnert, dass die Wartezeit zwischen zwei Spielen einer Saga im Fall von Diablo 2 und Diablo 3 acht Jahre betrug.

Die hier bereitgestellten Informationen bieten lediglich Anhaltspunkte und dürfen nicht ohne eine umfassende Fundamentalanalyse des Wertpapiers genutzt werden. In diese Fundamentalanalyse müssen externe Daten, aktuelle und anstehende Publikationen sowie alle fundamentalen Ereignisse einfließen, die die Stärken und Schwächen beziehungsweise deren Relevanz verändern können. Diese Informationen stellen auf keinen Fall Empfehlungen für bestimmte Transaktionen dar.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist das Unternehmen Activision Blizzard entstanden?

Der Konzern Activision Blizzard, so wie man ihn heute kennt, entstand am 2. Dezember 2007 durch die Fusion der Unternehmen Activision und Vivendi Games. Der Gesamtwert dieser Transaktion betrug 18,9 Milliarden Dollar. Die Fusion zwischen den beiden Unternehmen wurde jedoch erst am 10. Juli 2008 genehmigt. Das neugegründete Unternehmen übernahm einerseits den Namen von Activision. Der zweite Teil des Namens stammt von der auf Entwicklung spezialisierten Tochtergesellschaft von Vivendi Games namens Blizzard Entertainment.

An welchen Börsen notiert die Aktie Activision Blizzard?

Der Kurs der Activision-Blizzard-Aktie notiert seit dem Börsengang an der amerikanischen Börse NASDAQ Stock Market, und zwar genauer gesagt im Segment NASDAQ Global Select Market, in dem wichtige amerikanische Technologiewerte notieren. Die Aktie fließt in die Berechnung der Aktienindizes NASDAQ 100 und S&P 500 ein.

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